| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Yamaha MT-125 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Naked-Bikes
Zwischen der Yamaha MT-125 und der KTM 1290 Super Duke R liegen Welten – nicht nur bei der Motorisierung, sondern auch beim Anspruch, wie sich ein Motorrad anfühlen soll. Die MT-125 steht für leichtes Handling, unkomplizierten Alltag und ein agiles Fahrgefühl. Die Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses, kraftvolles Naked-Bike, das auf Dynamik und Performance ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Man sieht sehr klar, wie sich Philosophie und technische Ausrichtung auf Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften und den Gesamteindruck auswirken.
Grundidee und Charakter: Leicht & agil vs. brutal & souverän
Die Yamaha MT-125 ist als modernes Naked-Bike konzipiert, das vor allem im Alltag überzeugt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und vermittelt ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „aufdrängt“, sondern einfach mitmacht, findet hier einen passenden Einstieg.
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen eine klare Performance-Agenda. Das Bike ist darauf ausgelegt, Tempo aufzubauen und es auch zu halten. Schon beim Anfahren merkt man: Hier geht es nicht um Zurückhaltung, sondern um Durchzug und Kontrolle bei hoher Dynamik. Die Super Duke R fühlt sich wie ein Werkzeug an, das für sportliche Einsätze gemacht ist – auch wenn sie im Alltag natürlich ebenfalls fahrbar bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich sehr deutlich, wie unterschiedlich Motoren ihre Aufgabe erfüllen. Die Yamaha MT-125 setzt auf ein eher „zugängliches“ Leistungsbild. Das bedeutet: Der Motor ist so abgestimmt, dass man gut dosieren kann und das Motorrad auch in Situationen überzeugt, in denen man nicht ständig am Limit fahren möchte. Dadurch wirkt die MT-125 besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken entspannt.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen in einer anderen Liga. Das Leistungsniveau und die Art, wie der Motor Druck aufbaut, sorgen für ein deutlich anderes Fahrgefühl. Während die MT-125 eher „mitläuft“, fordert die Super Duke R aktiv dazu auf, Gas zu geben. Das ist eine Stärke, kann aber auch bedeuten, dass man die Maschine bewusst im Griff haben muss – vor allem, wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- Yamaha MT-125: Stärke ist die gutmütige Nutzbarkeit im Alltag. Schwäche ist, dass das Motorrad bei sehr sportlichen Ansprüchen schnell an Grenzen stößt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der starke Vortrieb und die souveräne Dynamik. Schwäche ist, dass die Leistungsentfaltung je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangt und nicht „nebenbei“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. High-Performance-Stabilität
Beim Thema Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha MT-125 ist auf ein leichtes, kontrolliertes Handling ausgelegt. Das Motorrad lässt sich in engen Passagen gut bewegen, reagiert spürbar auf Lenkimpulse und wirkt insgesamt unkompliziert. Gerade wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurvige Strecken mit moderatem Tempo fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die KTM 1290 Super Duke R steht für Stabilität und Präzision bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch dann Ruhe zu bewahren, wenn es sportlich wird. In schnellen Kurven und auf zügigen Strecken fühlt sich die Super Duke R besonders stark an. Gleichzeitig kann sie in sehr langsamen Situationen oder bei unruhiger Fahrbahn weniger „spielerisch“ wirken als die MT-125.
Kurvengefühl im direkten Vergleich
Die MT-125 punktet mit einem eher „einfachen“ Kurvengefühl: Man kann sich auf die Linie konzentrieren, ohne dass das Motorrad ständig nach Korrekturen verlangt. Die Super Duke R bietet dagegen ein kurvenorientiertes Setup, das mehr Reserven liefert. Das ist ein Vorteil für sportliche Fahrer, kann aber für Einsteiger oder für entspanntes Cruisen weniger passend sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus unterschiedlichen Richtungen
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Yamaha MT-125 liefert ein Bremsgefühl, das vor allem auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Ansprechen setzt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man häufig stop-and-go fährt oder die Maschine im Stadtverkehr ständig neu dosieren muss.
Die KTM 1290 Super Duke R ist auf deutlich höhere Anforderungen ausgelegt. Das Bremsverhalten wirkt kraftvoll und standfest, was bei sportlicher Fahrweise ein echtes Sicherheitsplus ist. Allerdings gilt: Wer die Maschine nicht sportlich nutzt, bekommt zwar weiterhin gute Bremsleistung, aber der „Performance-Charakter“ steht dann weniger im Vordergrund.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportlicher Anspruch
Die Ergonomie ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Yamaha MT-125 wirkt insgesamt alltagstauglich. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Handling, ohne dass man sich ständig „verkrampfen“ muss. Das macht sie interessant für Pendler und für Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliches Fahren ausgerichtet. Die Sitzposition und die Art, wie man das Bike führt, fördern eine dynamische Fahrweise. Für längere Strecken kann das je nach Fahrstil dennoch sehr gut funktionieren – aber wer vor allem gemütlich unterwegs ist, wird die MT-125 oft als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Yamaha MT-125: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Sitzhaltung. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ambitionen nicht die gleiche „Bissigkeit“ liefert.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der sportliche Gesamteindruck und die Kontrolle bei Tempo. Schwäche ist, dass der Komfort stärker vom Fahrstil abhängt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Praxis entscheidet nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die Yamaha MT-125 wirkt wie ein Bike, das man schnell „in den Alltag integriert“. Das Handling, die übersichtliche Bedienung und die insgesamt eher entspannte Charakteristik machen sie zu einer sinnvollen Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – auch für kurze Wege.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt: für Ausfahrten, für zügige Strecken und für Momente, in denen man die Performance wirklich ausspielen möchte. Wer das Bike nur selten bewegt, bekommt trotzdem viel Fahrspaß – aber die Stärken liegen klar im dynamischen Einsatz.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Die Yamaha MT-125 ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu beherrschen ist, im Alltag überzeugt und ein unkompliziertes Fahrgefühl bietet. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für Pendler und für alle, die ein Naked-Bike möchten, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ideal, wenn Performance im Mittelpunkt steht. Wer gerne schnell fährt, Reserven mag und ein Motorrad sucht, das bei sportlicher Fahrweise Stabilität und Durchzug kombiniert, wird mit der Super Duke R deutlich mehr „Kick“ erleben. Sie passt eher zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Erlebnis.
Typische Entscheidungshilfe
- MT-125: wenn Alltag, Agilität und ein gutmütiges Handling wichtiger sind als maximale Dynamik.
- Super Duke R: wenn hohe Leistung, sportliche Stabilität und ein intensives Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 ist die richtige Wahl, wenn ein Naked-Bike gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, im Stadtverkehr angenehm bleibt und ein kontrollierbares Fahrgefühl vermittelt. Ihre Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und darin, dass man sich schnell auf das Motorrad verlassen kann, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Wer vor allem regelmäßig fährt, kurze Strecken mag und ein unkompliziertes Setup bevorzugt, findet in der MT-125 einen sehr stimmigen Begleiter.
Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen, wenn es um Dynamik, Reserven und sportliche Fahrweise geht. Das Motorrad wirkt bei Tempo souverän, liefert spürbaren Druck und bietet ein Handling, das sportliche Ambitionen unterstützt. Für Fahrer, die Leistung nicht nur „haben“, sondern auch erleben wollen, ist die Super Duke R die klarere Entscheidung. Kurz gesagt: MT-125 für entspanntes, agiles Fahren – Super Duke R für Performance und maximale Fahrintensität.