| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Yamaha MT-125 vs Triumph Bonneville T100 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-125 steht für urbanen Punch, moderne Technik und ein agiles Fahrgefühl. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert klassischen Retro-Charme, entspanntes Cruisen und eine Ausstrahlung, die man nicht erklären muss. Doch welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil, zum Alltag und zu den eigenen Erwartungen?
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf die Stärken und Schwächen, die im Alltag wirklich zählen. So lässt sich schneller einordnen, ob eher die spritzige MT-125 oder die stilvolle T100 die bessere Wahl ist.
Erster Eindruck: Naked-Charakter vs. Retro-Identität
Yamaha MT-125: kantig, direkt, modern
Die MT-125 wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege und spontane Fahrten gemacht ist. Der Look ist klar auf „Naked“ getrimmt: aufgeräumte Linien, eine moderne Front und ein Gesamtbild, das in der Stadt sofort auffällt. Gerade wenn häufig im Stop-and-Go-Verkehr gefahren wird, spielt dieser Charakter seine Vorteile aus: Die Maschine wirkt leicht, wendig und „ready to go“.
Triumph Bonneville T100: klassisch, stimmig, zeitlos
Die Bonneville T100 ist dagegen eine Hommage an die britische Motorradtradition. Rundungen, Proportionen und Details erinnern an die großen Bonneville-Modelle – nur eben mit modernerem Anspruch. Wer Wert auf Stil legt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, findet hier schnell das passende Gefühl. Die T100 wirkt wie ein Bike, das man gerne stehen lässt, weil es auch im Stand „lebt“.
Fahrgefühl im Vergleich: agil in der Stadt vs. souverän auf Strecke
MT-125: wendig und reaktionsfreudig
Die MT-125 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es häufig eng wird: Ampeln, Einfahrten, Kreisverkehre und der typische Stadtverkehr. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein agiles Handling. Dadurch fühlt sich das Motorrad schnell „griffbereit“ an – besonders, wenn häufig die Richtung gewechselt wird oder zügig beschleunigt werden soll, um Lücken im Verkehr zu nutzen.
Auch das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrbarkeit ist ein Pluspunkt: Die MT-125 wirkt so, als sei sie für den Alltag optimiert. Das bedeutet nicht, dass sie nur für die Stadt taugt – aber sie macht dort am meisten Spaß, weil sie unkompliziert bleibt und schnell auf Eingaben reagiert.
Bonneville T100: entspannt, stabil, cruiser-orientiert
Die Triumph Bonneville T100 fühlt sich im Vergleich eher wie ein „ruhiger Begleiter“ an. Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt längere Strecken weniger anstrengend wirken. Statt ständig „arbeiten“ zu müssen, entsteht schneller ein gleichmäßiger Rhythmus. Gerade auf Landstraßen oder bei längeren Ausfahrten wirkt die T100 stimmig: Sie lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, statt sie permanent zu managen.
Die Kehrseite: Wer vor allem extreme Wendigkeit im Stadtgetümmel sucht, wird die T100 nicht als „Sportgerät“ wahrnehmen. Sie ist eher auf souveräne Fahrten ausgelegt. Das ist keine Schwäche im Sinne von schlecht – aber es ist eine klare Ausrichtung.
Motor & Antrieb: Charakter statt reine Zahlen
MT-125: direkter Antritt für kurze Momente
Die Yamaha MT-125 steht für einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Im Alltag ist das besonders praktisch: Beschleunigungen aus niedrigen Geschwindigkeiten, das schnelle Aufholen von Lücken und das zügige Weiterkommen an Kreuzungen funktionieren unkompliziert. Die MT-125 wirkt dabei weniger wie ein „großes“ Motorrad und mehr wie ein leichtes, lebendiges Werkzeug – und genau das macht sie für viele Fahrer so attraktiv.
Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn sehr hohe Ansprüche an Durchzug bei konstantem Tempo gestellt werden. Wer häufig lange Autobahnabschnitte oder sehr dynamische Fahrten plant, sollte realistisch bleiben und die eigene Nutzung ehrlich einordnen.
Bonneville T100: souveräner Drive mit Retro-Feeling
Die Triumph Bonneville T100 bringt einen Antrieb mit, der sich „erwachsener“ anfühlt. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und den Fahrer nicht ständig zu „fordern“. Dadurch entsteht ein komfortableres Fahrgefühl, besonders wenn die Strecke länger wird. Der Charakter passt gut zu Fahrern, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.
Als mögliche Schwäche kann sich die Ausrichtung auf Komfort und Cruiser-Feeling bemerkbar machen, wenn im Alltag sehr häufig enge Manöver und hektische Richtungswechsel anstehen. Dann spielt die MT-125 ihre Urban-Vorteile stärker aus.
Fahrwerk, Bremsen & Handling: worauf man im Alltag achtet
MT-125: leicht zu kontrollieren
Bei der MT-125 steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich in der Praxis gut führen, vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und bleibt auch bei wechselnden Situationen im Stadtverkehr berechenbar. Auch die Bremsen wirken im Alltag so, dass man sie gut dosieren kann – wichtig, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert werden muss.
Wenn die Straße schlechter wird oder die Fahrt sportlicher wird, zeigt sich: Die MT-125 ist kein „Touring-Bolide“. Sie ist eher ein Motorrad für pragmatische Ansprüche. Wer regelmäßig sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, sollte das im Hinterkopf behalten.
Bonneville T100: komfortorientiert und stabil
Die T100 ist beim Fahrwerk auf ein ruhigeres, souveränes Gefühl getrimmt. Das macht sich besonders auf Landstraßen und bei längeren Fahrten bemerkbar. Die Bremsen sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren und ein sicheres Gefühl vermitteln. Gerade wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, spielt die Triumph ihre Stärken aus.
Als Gegenpunkt gilt: Wer das Motorrad häufig im engen Verkehr bewegt oder sehr häufig schnell umsetzt, wird die T100 weniger „spielerisch“ finden als die MT-125. Das ist vor allem eine Frage der Prioritäten.
Komfort & Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
MT-125: sportlich-kompakt
Die Sitzposition der MT-125 wirkt kompakt und eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das ist ideal, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man sich schnell bewegen möchte. Für Einsteiger ist das oft ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt und die Kontrolle leicht fällt.
Bei längeren Fahrten kann der Komfort je nach Fahrstil und Körpergröße stärker ins Gewicht fallen. Wer regelmäßig viele Stunden unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die eigene Ergonomie mit dem Motorrad harmoniert.
Bonneville T100: entspannter Cruiser-Look
Die Triumph Bonneville T100 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das passt gut zu Fahrern, die gerne cruisen, ohne ständig in eine „aktive“ Haltung zu wechseln. Dadurch wird die Fahrt auf längeren Strecken angenehmer.
Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich und aggressiv fahren möchte, wird die T100 eher als „gemütlicher“ wahrnehmen. Das ist keine Schwäche, sondern ein anderer Fokus.
Alltagstauglichkeit: Wofür welches Motorrad besser wirkt
MT-125 im Alltag
Die MT-125 ist besonders dann die passende Wahl, wenn der Alltag aus kurzen Wegen besteht: Stadt, Pendeln, spontane Ausfahrten am Feierabend. Das Motorrad wirkt unkompliziert, schnell verfügbar und macht im urbanen Umfeld besonders viel Freude. Auch für Einsteiger ist die Yamaha häufig attraktiv, weil sie handlich bleibt und das Fahren schnell vertraut wird.
Schwächen zeigen sich vor allem bei sehr langen Strecken oder wenn die Erwartungen an „große“ Reserven bei Tempo hoch sind.
Bonneville T100 im Alltag
Die T100 ist stark, wenn der Alltag mehr aus Landstraße und längeren Touren besteht. Wer gerne unterwegs ist, ohne ständig auf den Tacho zu starren, wird die Triumph schnell schätzen. Dazu kommt der Retro-Charakter: Das Motorrad macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern auch beim Ankommen.
Im engen Stadtverkehr kann die Ausrichtung auf Cruiser-Feeling weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der MT-125.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha MT-125
- Agiles Handling für Stadt und häufige Richtungswechsel
- Direktes Fahrgefühl und unkomplizierte Alltagstauglichkeit
- Pragmatischer Charakter für kurze Strecken und Einsteiger
Schwächen der Yamaha MT-125
- Weniger Fokus auf lange, sehr dynamische Fahrten
- Komfort kann je nach Nutzung bei langen Etappen stärker begrenzt sein
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Stimmiges Retro-Design mit hoher emotionaler Wirkung
- Souveränes, entspanntes Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Komfortorientierte Ergonomie für Touren
Schwächen der Triumph Bonneville T100
- Weniger „spielerisch“ im engen Stadtverkehr
- Fokus auf Cruiser-Feeling statt maximal sportlicher Agilität
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Der Vergleich zeigt schnell: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Nutzung passt. Die MT-125 ist die Wahl, wenn der Alltag urban ist, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden und wenn ein leicht zu kontrollierendes Motorrad im Vordergrund steht. Die Bonneville T100 ist die Wahl, wenn längere Ausfahrten wichtiger sind, wenn Komfort und Charakter zählen und wenn das Motorrad auch optisch ein echtes Statement sein darf.
Für wen eignet sich die Yamaha MT-125 besonders?
Die MT-125 passt besonders gut für Fahrer, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad suchen: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Fahrten und ein Fahrgefühl, das schnell vertraut wird. Auch wer ein Motorrad für den Einstieg möchte und dabei nicht auf modernes Design verzichten will, findet in der Yamaha häufig die passende Mischung.
Für wen eignet sich die Triumph Bonneville T100 besonders?
Die T100 ist ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt: Landstraße, Touren, Genussfahrten und ein Motorrad, das durch Stil und Charakter überzeugt. Wer gerne „mit dem Motorrad unterwegs“ ist und weniger das Maximum aus jeder Situation herauspressen möchte, wird die Triumph besonders stimmig finden.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag vor allem aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und häufigen Richtungswechseln besteht. Ihr agiles Handling und der direkte, unkomplizierte Charakter machen sie besonders attraktiv für Einsteiger und für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort, Stabilität und den klassischen Retro-Charme in den Mittelpunkt stellt, trifft mit der Triumph Bonneville T100 die passendere Entscheidung. Die Triumph wirkt souveräner und entspannter auf Touren und belohnt mit einem Fahrgefühl, das eher zum Genießen einlädt. Kurz gesagt: MT-125 für Urban & Agilität, Bonneville T100 für Stil & Touren.