| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-125 vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich im Alltag & auf Tour
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Straße“ aussehen, aber ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird der Vergleich spannend. Die Yamaha MT-125 steht für leichtes Handling, unkomplizierten Einstieg und ein agiles Fahrgefühl im Stadtverkehr. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen wie ein Statement: neo-retro angehaucht, mit mehr Reserven für längere Strecken und einem Motor, der sich deutlich erwachsener anfühlt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes im Alltag, wie verhalten sie sich auf Tour und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee und Charakter: MT-125 als agiler Einstieg, XSR 700 als reifer Allrounder
Die MT-125 ist vom Konzept her ein Motorrad, das schnell „funktioniert“. Das betrifft die Bedienung, die Übersicht und das Gefühl, jederzeit zügig reagieren zu können. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt – gerade dann, wenn der Alltag aus Ampeln, kurzen Strecken und gelegentlichen Ausflügen besteht.
Die XSR 700 Xtribute verfolgt eine andere Philosophie. Sie kombiniert den Look eines klassischen Roadsters mit einem modernen Antrieb und einem Fahrwerk, das auf mehr Tempo und mehr Stabilität ausgelegt ist. Dadurch wirkt das Motorrad auf längeren Strecken ruhiger und souveräner. Wer gerne fährt, statt nur „von A nach B“ zu kommen, findet hier deutlich mehr Motorradgefühl.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Leistungsentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, dass beide Modelle für unterschiedliche Ansprüche gebaut sind. Die MT-125 setzt auf eine drehfreudige Art, die sich besonders im Stadtverkehr gut anfühlt. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass man mit dem richtigen Drehzahlbereich flott unterwegs ist. Das macht sie angenehm, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird.
Die XSR 700 Xtribute spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es flüssig weitergehen soll. Die Kraftentfaltung wirkt weniger „auf Drehzahl getrimmt“ und mehr wie ein Motor, der die Geschwindigkeit auch bei moderaten Drehzahlen trägt. Das ist besonders auf Landstraßen und bei Touren spürbar: weniger ständiges Nachregeln, mehr entspanntes Vorankommen.
Beschleunigung und Durchzug: Wo die Reserven zählen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die XSR 700 Xtribute hat bei typischen Überhol- und Beschleunigungssituationen spürbar mehr Reserven. Die MT-125 kann im Stadt- und Kurzstreckenbetrieb trotzdem überzeugen, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Timing – also wann hochgeschaltet wird und wie der Drehzahlbereich genutzt wird. Wer das mag, bekommt ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Wer lieber „einfach fährt“, wird mit der XSR 700 schneller glücklich.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die MT-125 fühlt sich leicht und handlich an. In engen Straßen, beim Rangieren und in der Stadt wirkt sie wie gemacht für schnelle Richtungswechsel. Das gibt Sicherheit, weil das Motorrad nicht „schwer“ wirkt, sondern sich kontrolliert bewegen lässt.
Die XSR 700 Xtribute ist dagegen spürbar auf Stabilität ausgelegt. In Kurven bleibt sie ruhiger, und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt das Fahrverhalten weniger nervös. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn man auch mal zügig unterwegs ist.
Kurvengefühl: Wie sich die Bikes in der Praxis unterscheiden
Beide Motorräder können Kurven, aber auf unterschiedliche Art. Die MT-125 lädt dazu ein, aktiv zu fahren: man spürt die Bewegungen schnell, und das Motorrad reagiert direkt. Die XSR 700 Xtribute vermittelt eher das Gefühl, dass sie die Linie „hält“ und man sich auf sauberes Fahren konzentrieren kann. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, findet bei beiden Spaß – aber die XSR 700 belohnt das Fahren mit mehr Ruhe und mehr Fahrkomfort bei Tempo.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Die MT-125 ist im Alltag sehr gut kontrollierbar. Gerade im Stop-and-Go-Verkehr ist das wichtig, weil man häufig fein dosieren muss. Das System wirkt darauf ausgelegt, dass man schnell Vertrauen aufbaut.
Die XSR 700 Xtribute bietet im Vergleich ein souveräneres Gesamtpaket, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen Vorteile bringt. Das Motorrad lässt sich stabil verzögern, ohne dass man das Gefühl bekommt, ständig gegen das Bike arbeiten zu müssen. Für Touren ist das ein echter Pluspunkt.
Sitzposition und Komfort: Stadtfreundlich vs. Tourentauglich
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die MT-125 wirkt eher kompakt und sportlich-nah am Fahrer. Das erleichtert das Handling im Alltag und macht das Motorrad besonders für kürzere Strecken attraktiv. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von der direkten Ergonomie.
Die XSR 700 Xtribute bietet eine Sitzhaltung, die sich für längere Fahrten angenehmer anfühlt. Das liegt nicht nur an der Position, sondern auch daran, wie das Motorrad insgesamt „arbeitet“. Auf Touren zählt, wie schnell man sich an das Fahrgefühl gewöhnt und wie wenig man nach einiger Zeit „um Position ringen“ muss.
Wind und Alltag: Was nach einer Stunde zählt
Auf längeren Strecken zeigt sich, dass die XSR 700 Xtribute mehr Komfortreserven hat. Die MT-125 ist nicht schlecht, aber sie ist stärker auf den Alltag zugeschnitten. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die XSR 700 als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen vor allem kurze Wege fährt, wird die MT-125 als leichter und unkomplizierter empfinden.
Ausstattung und Design: Neo-Retro-Charme vs. Streetfighter-Optik
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die MT-125 steht für die typische Yamaha-„MT“-Sprache: kantig, modern, streetfighter-orientiert. Das wirkt frisch und passt gut zu einem Lifestyle, der auf Urbanität setzt.
Die XSR 700 Xtribute spielt mit neo-retro Elementen und wirkt dadurch besonders charakterstark. Der Look ist nicht nur „schön“, sondern macht das Motorrad auch zu einem Hingucker, wenn man es abstellt oder auf Treffen unterwegs ist. Wer Wert auf Wiedererkennung legt, bekommt hier ein Modell, das auffällt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-125: Stärken
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Situationen
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht
- Einfacher Einstieg in die Motorradwelt
- Gute Kontrollierbarkeit im Alltag, besonders beim Bremsen und Anfahren
Yamaha MT-125: Schwächen
- Mehr Drehzahlfokus bei zügigem Fahren im Vergleich zur XSR 700
- Weniger Reserven für lange Touren im „entspannt schnell“-Modus
Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken
- Mehr Durchzug und souveräneres Vorankommen
- Stabileres Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenkomfort durch angenehmere Gesamtbalance
- Stärkerer Charakter durch neo-retro Optik
Yamaha XSR 700 Xtribute: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die MT-125 in sehr engen Stadt-Situationen
- Anspruch an das Budget im Vergleich zu einem Einsteiger-Motorrad
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha MT-125 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Stadt, kurze Strecken und unkompliziertes Handling liegt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wirkt, gerne aktiv fährt und sich nicht scheut, bei Bedarf im Drehzahlbereich mitzugehen, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch als Einstieg in die Motorradwelt ist sie eine klare Option, weil sie das Fahren leicht macht und im Alltag nicht „überfordert“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch auf Landstraße und Touren souverän wirken soll. Wer mehr Reserven beim Beschleunigen möchte, ein ruhigeres Fahrgefühl bei Tempo sucht und den neo-retro Look als echten Mehrwert empfindet, wird die XSR 700 als deutlich befriedigender erleben.
Fazit:
Die Yamaha MT-125 gewinnt vor allem dort, wo Alltag zählt: in der Stadt, bei kurzen Wegen und in Situationen, in denen ein leichtes, direkt reagierendes Motorrad den Unterschied macht. Sie ist ideal, wenn aktives Fahren Spaß bringt und man mit dem Antrieb im passenden Drehzahlbereich arbeitet. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen die bessere Wahl für alle, die mehr „Motorrad“ im Sinne von Reserven, Durchzug und Tourenkomfort suchen. Auf längeren Strecken fühlt sie sich souveräner an und macht das Fahren entspannter. Kurz gesagt: Wer vor allem urban unterwegs ist und ein agiles Einsteiger-Motorrad möchte, fährt mit der MT-125 sehr passend. Wer häufiger rausfährt, mehr Stabilität bei Tempo erwartet und das Motorrad auch optisch als Charakterstück sehen will, trifft mit der XSR 700 Xtribute die bessere Entscheidung.