UVP 7.149 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 12.090 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann der Bonsai-Supersportler?
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Scrambler oder Super Moto? Die Ducati Scrambler Urban Motard ist beides!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Drehwilliger Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Vergleichsweise alltagstauglich
  • Bedienung
Kontra:
  • Nur mittelmäßige Bremse
Pro:
  • spannende Optik
  • lässiger Sound
  • Kurven-ABS Serie
  • gute Verarbeitung
  • mega-wendiges FunBike
Kontra:
  • eingeschränkter Soziuskomfort
  • Bremskabel merkwürdig verlegt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.140mm
Gewicht196kg
Radstand1.436mm
Länge2.100mm
Radstand1.436mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Reihe, 4-Takt
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment29 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment66 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel (Federweg 130)mm
Reifen vorne110/70-17M
Reifen hinten140/70-17M
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneKayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenKayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis. 
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.090€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: rot-weiß

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Yamaha R3 vs Ducati Scrambler Urban Motard – welcher Vergleich passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha R3 steht für ein unkompliziertes, alltagstaugliches Konzept: leicht zu beherrschen, angenehm zu fahren und mit einem Motor, der sich sauber anfühlt. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen bringt mehr Charakter in die Mischung – optisch, akustisch und auch im Fahrgefühl. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Kern dieselbe Sache: ein Motorrad, das im Alltag Spaß macht und auf der Landstraße nicht enttäuscht.

Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie schlagen sich beide Bikes bei Motor und Antrieb, beim Handling, bei Fahrwerk und Bremsen sowie bei Komfort und Alltagstauglichkeit? Dabei werden die Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen – ohne die Modelle auf reine Zahlen zu reduzieren.

Grundidee und Fahrprofil: Alltag vs. Charakter

Yamaha R3: pragmatisch, leicht und sehr zugänglich

Die Yamaha R3 ist ein Motorrad, das sich schnell erschließt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so ausgelegt, dass man zügig Vertrauen aufbaut. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken wirkt das Konzept stimmig: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Das macht die R3 besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit.

Ducati Scrambler Urban Motard: urban, markant und mit mehr „Bühnenpräsenz“

Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt dagegen stärker die Rolle des emotionalen Motorrads. Das Design ist bewusst eigenständig, und auch das Fahrgefühl wirkt oft lebendiger. Die Sitzposition und die Ausrichtung auf den urbanen Einsatz geben dem Bike eine Haltung, die man spürt: Man sitzt nicht nur „drauf“, man ist Teil des Fahrens. Wer gerne mit dem Motorrad sichtbar ist und sich an einem markanten Gesamtpaket erfreut, findet hier einen klaren Vorteil.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich von Yamaha R3 und Ducati Scrambler Urban Motard geht es weniger darum, wer „objektiv“ besser ist, sondern wie sich die Kraft im Alltag bemerkbar macht. Die R3 wirkt in der Regel harmonisch und gut dosierbar. Der Motor unterstützt ein gleichmäßiges Fahren, bei dem man sauber hochdrehen kann, ohne dass das Motorrad hektisch reagiert. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder wenn man noch nicht jede Situation perfekt einschätzen kann.

Die Ducati bringt dagegen oft mehr Charakter in die Gasannahme und in die Art, wie der Motor die Drehzahl aufbaut. Das kann sich wie ein „direkterer Draht“ anfühlen: Man bekommt schneller das Gefühl, dass das Motorrad auf Impulse reagiert. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker auf den Moment ausgelegt – wer gerne dynamisch fährt und den Unterschied zwischen gemütlich und sportlich spürt, wird das mögen.

Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität

Yamaha R3: leicht zu bewegen, sicher in der Linie

Die R3 punktet häufig mit einem sehr gutmütigen Handling. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rangieren fühlt sich das Motorrad unkompliziert an. In Kurven bleibt die Linie meist gut kontrollierbar, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne schwer zu wirken. Das ist ein großer Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn man auf wechselnden Straßenverhältnissen unterwegs ist.

Ducati Scrambler Urban Motard: lebendig, aber mit mehr Anspruch an das Gefühl

Die Urban Motard ist ebenfalls agil, aber sie vermittelt eher den Eindruck, dass man aktiver mit dem Motorrad arbeiten darf. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Spaß daran hat, das Bike zu „lesen“ und sich mit der Fahrweise einzustimmen. Auf der anderen Seite kann das Motorrad für manche Fahrerinnen und Fahrer etwas weniger „automatisch“ wirken als die R3 – vor allem dann, wenn man sehr entspannt und ohne viel Feingefühl unterwegs sein möchte.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle, weil es direkt mit dem Sicherheitsgefühl zusammenhängt. Die Yamaha R3 bietet in der Regel eine gut dosierbare Bremswirkung, die sich für den Alltag eignet: Man kann sauber verzögern, ohne dass das Motorrad unruhig wird. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Haftungssituationen vorkommen.

Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt im Bremsgefühl oft etwas „präsenter“. Das kann sich gut anfühlen, wenn man gerne zügig und entschlossen bremst. Gleichzeitig lohnt es sich, das Zusammenspiel aus Fahrstil und Dosierung zu beachten, damit das Potenzial genau so genutzt wird, wie es zum eigenen Fahrniveau passt.

Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Motorrad Spaß?

Yamaha R3: entspannt genug für den Alltag

Die Sitzposition der R3 ist typischerweise so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit angenehm unterwegs ist. Die Ergonomie wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer „alltagstauglich“, ohne dass man das Gefühl hat, auf einem reinen Komfortroller zu sitzen. Gerade für Pendler oder für Touren, die nicht nur aus „Sport“ bestehen, ist das ein Pluspunkt.

Ducati Urban Motard: sportlich-aufrecht mit Charakter

Die Ducati setzt auf eine Haltung, die sportlich wirkt, aber nicht in eine kompromisslose Rennposition kippt. Das Motorrad bleibt dadurch vielseitig: Stadtverkehr ist möglich, und auch Landstraßen machen Spaß. Wer jedoch sehr lange Strecken in einer komplett entspannten Haltung bevorzugt, könnte die R3 als etwas „ruhiger“ empfinden. Die Ducati belohnt dafür oft das aktive Fahren und das bewusste Positionieren im Verkehr.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampeln, Alltagstempo

Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Übersicht, Reaktionsfreude, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit und das Gefühl, jederzeit souverän zu bleiben. Die Yamaha R3 ist hier häufig die sichere Wahl, weil sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach fährt – ohne dass man ständig anpassen muss.

Die Ducati Scrambler Urban Motard ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt mehr „Motorrad-Feeling“ mit. Das kann bedeuten: Man fährt bewusster, man schaut öfter hin, man hat mehr Lust auf kurze Umwege. Wer das Motorrad als Teil der eigenen Identität sieht, wird die Urban Motard besonders genießen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha R3 – Stärken

  • Einfaches Handling: schnell Vertrauen aufbauen, auch bei wechselnden Situationen.
  • Alltagstauglichkeit: angenehm für Pendeln und kürzere Touren.
  • Gut dosierbares Fahrgefühl: unterstützt eine ruhige, kontrollierte Fahrweise.

Yamaha R3 – mögliche Schwächen

  • Weniger „Show“: wer vor allem emotionalen Charakter sucht, könnte die R3 als zurückhaltender empfinden.
  • Charakter eher funktional: wer maximale Spontanität erwartet, findet sie bei der R3 weniger stark ausgeprägt.

Ducati Scrambler Urban Motard – Stärken

  • Starker Auftritt: Design und Gesamtgefühl wirken deutlich markanter.
  • Lebendiges Fahrgefühl: reagiert oft direkter auf Gas und Impulse.
  • Vielseitig für Stadt und Land: die Ausrichtung macht Lust auf unterschiedliche Strecken.

Ducati Scrambler Urban Motard – mögliche Schwächen

  • Mehr Feingefühl nötig: das Fahrgefühl kann stärker vom eigenen Stil abhängen.
  • Anspruch an die Erwartung: wer vor allem „stressfrei“ sucht, könnte die R3 als entspannter erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Yamaha R3 und Ducati Scrambler Urban Motard hängt stark davon ab, was im Alltag am wichtigsten ist. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.

Yamaha R3: die passende Wahl für pragmatische Fahrer

Die R3 ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht beherrschen lässt und im Alltag zuverlässig funktioniert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf eine entspannte Ergonomie legt und ein harmonisches Gesamtpaket möchte, findet in der Yamaha R3 oft die passendere Basis. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger ist die R3 häufig attraktiv, weil das Motorrad nicht „überfordert“, sondern Vertrauen aufbaut.

Ducati Scrambler Urban Motard: die Wahl für Fans von Charakter

Die Urban Motard passt besser, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein Fortbewegungsmittel. Wer das Design liebt, den Sound und die markante Ausstrahlung sucht und gerne dynamischer fährt, wird die Ducati stärker als „Motorrad-Erlebnis“ wahrnehmen. Auch wenn das Motorrad im Alltag genutzt wird, bleibt der Fokus oft auf dem bewussten Fahren – und genau das ist die Stärke der Scrambler-Philosophie.

Fazit:

Die Yamaha R3 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag vor allem einfach, kontrollierbar und entspannt funktionieren soll. Sie punktet mit einem zugänglichen Fahrgefühl, das Vertrauen schafft und sich gut dosieren lässt – ideal für Pendler, Einsteiger und alle, die möglichst wenig Reibung im Alltag möchten. Die Ducati Scrambler Urban Motard gewinnt dagegen dort, wo Charakter im Vordergrund steht: markantes Auftreten, lebendigeres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht. Wer sich eher an Emotionen, Design und dem „direkten Draht“ zum Motorrad orientiert, wird mit der Urban Motard glücklicher. Kurz gesagt: R3 für den stressfreien Alltag, Urban Motard für das Motorradgefühl mit mehr Persönlichkeit.

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