UVP 7.149 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 6.960 €
Baujahr von 2013 bis 2024
Was kann der Bonsai-Supersportler?
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Kleiner Allrounder
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Pro und Kontra

Pro:
  • Drehwilliger Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Vergleichsweise alltagstauglich
  • Bedienung
Kontra:
  • Nur mittelmäßige Bremse
Pro:
  • Fahrkomfort
  • einfache Bedienung
  • Soziusplatz
  • Reichweite und Verbrauch
Kontra:
  • Keine Assistenzsysteme

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.140mm
Gewicht189kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 782-790 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Reihe, 4-Takt
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment29 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel (Federweg 130)mm
Reifen vorne110/70-17M
Reifen hinten140/70-17M
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Nissin, Zweikolben­-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

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Yamaha R3 vs. Honda CB 500 F: Vergleich der 500-ccm-Klasse

Wer in der 500-ccm-Klasse nach einem Motorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Yamaha R3 und der Honda CB 500 F. Beide Modelle sind beliebt, beide wirken auf den ersten Blick ähnlich „vernünftig“ – und doch unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie mit Tempo, Kurven und Alltagssituationen umgehen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder mit, wo liegen die Schwächen, und für welchen Fahrertyp passt welches Bike am besten?

Grundcharakter: sportlich-präzise vs. alltagstauglich-entspannt

Die Yamaha R3 ist klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern vor allem daran, wie sie sich in der Dynamik verhält: Der Fokus liegt auf zügigem Vorankommen, einem direkteren Gefühl in der Gasannahme und einer sportlichen Sitzposition, die Kurvenfahrten unterstützt. Die R3 wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man gern „ausfährt“ – auch wenn es im Alltag natürlich genauso funktioniert.

Die Honda CB 500 F dagegen wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag priorisiert. Sie ist auf ein ruhigeres, gutmütiges Fahrgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Ampel zur sportlichen Herausforderung wird, sondern bei denen Komfort, Übersicht und ein entspannter Rhythmus zählen. In der Praxis bedeutet das: Die CB 500 F nimmt Tempo und Alltagssituationen gelassen, ohne dabei langweilig zu werden.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der 500-ccm-Klasse und setzen auf einen modernen, alltagstauglichen Antrieb. Dennoch ist der Charakter unterschiedlich. Die Yamaha R3 wirkt insgesamt „sportlicher“ abgestimmt: Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Motor höher gedreht wird. Das führt zu einem dynamischeren Gefühl beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen auf der Landstraße. Wer gern mit Drehzahl arbeitet, wird die R3 als lebendiger wahrnehmen.

Die Honda CB 500 F ist dagegen häufig die Wahl für Fahrer, die lieber gleichmäßig fahren. Der Motorcharakter wirkt tendenziell harmonischer im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Dadurch lässt sich die CB 500 F oft entspannter bewegen, ohne ständig in den „sportlichen“ Drehzahlbereich zu müssen. Das ist ein Vorteil im Stadtverkehr und auf Strecken, auf denen man häufig bremsen, anfahren und wieder beschleunigen muss.

Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl

Stärken der Yamaha R3: sportliche Dynamik, spürbarer „Kick“ bei höherer Drehzahl, macht Spaß beim aktiven Fahren.

Schwächen der Yamaha R3: wer überwiegend sehr entspannt und niedrig drehzahlorientiert unterwegs ist, bekommt nicht ganz so schnell das Gefühl, das die R3 bei sportlicherem Einsatz liefert.

Stärken der Honda CB 500 F: harmonisches Ansprechverhalten im Alltag, angenehmes Fahren ohne ständiges Nachregeln.

Schwächen der Honda CB 500 F: wer gezielt sportliche Fahrdynamik sucht und das Motorrad „fordern“ möchte, empfindet die CB 500 F im Vergleich weniger aggressiv im Charakter.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlich und alltagstauglich besonders deutlich. Die Yamaha R3 fühlt sich in Kurven oft direkter an. Das Motorrad lädt eher dazu ein, die Linie zügig zu fahren und das Tempo zu steigern. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die R3 wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Man spürt, wie sich die Maschine auf Fahrbefehle einstellt, und das vermittelt ein präzises Fahrgefühl.

Die Honda CB 500 F ist im Handling weniger „nervös“ und eher auf Stabilität im Alltag ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie ist handlich und lässt sich gut bewegen. Aber sie vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe, statt von sportlicher Unmittelbarkeit. Auf unruhiger Fahrbahn oder bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „fordert“.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie. Die R3 wirkt tendenziell darauf ausgelegt, sportliche Verzögerung zu unterstützen – besonders dann, wenn man zügig in Kurven hineinbremst oder das Tempo aktiv steuert. Die CB 500 F bietet ebenfalls solide Verzögerung, wirkt aber stärker auf gleichmäßige Dosierbarkeit im Alltag ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert oft von einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl.

In der Praxis gilt: Beide Motorräder sind für Alltagsfahrten geeignet, aber die Yamaha R3 spielt ihre Stärken eher aus, wenn das Fahren dynamischer wird. Die Honda CB 500 F punktet, wenn der Fokus auf entspanntem, stressarmem Fahren liegt.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt – und wie leicht man das Motorrad im Alltag kontrolliert. Die Yamaha R3 bringt eine sportlichere Haltung mit. Das kann auf kurzen Strecken absolut angenehm sein, auf längeren Touren aber stärker ins Gewicht fallen, wenn man nicht gern „sportlich“ sitzt. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, wird diese Ausrichtung meist als Vorteil sehen.

Die Honda CB 500 F bietet eine eher aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition. Das erleichtert das Fahren über längere Zeit und macht sie besonders interessant für Pendler oder für Menschen, die nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchten. Gerade im Stadtverkehr ist eine entspanntere Ergonomie oft der Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“.

Windschutz und Alltag

Beide Motorräder sind in ihrer Klasse so ausgelegt, dass sie für normale Alltagsgeschwindigkeiten funktionieren. Ein stärkerer Windschutz ist nicht das Hauptthema, aber die Art, wie sich die Maschine bei Tempo anfühlt, unterscheidet sich durch Ergonomie und Fahrhaltung. Die CB 500 F wirkt dabei häufig entspannter, während die R3 eher „sportlich“ bleibt – was je nach Vorlieben genau richtig oder weniger passend sein kann.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Im Stadtverkehr zählt vor allem: leichtes Handling, gute Übersicht, angenehmes Ansprechverhalten und ein Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Hier kann die Honda CB 500 F besonders überzeugen, weil sie sich oft harmonisch und unkompliziert bewegen lässt. Die R3 funktioniert ebenfalls gut, aber sie macht mehr Spaß, wenn man ihr etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt und den Motor gezielt nutzt.

Auf der Landstraße wird der Vergleich spannender. Die Yamaha R3 bringt durch ihren sportlicheren Charakter mehr „Biss“ in die Dynamik. Wer gern Kurven aktiv fährt, wird die R3 als motivierender erleben. Die Honda CB 500 F ist ebenfalls flott genug, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das gleichmäßiges Tempo und saubere Linien belohnt – weniger wie ein Bike, das man ständig „aus dem Drehzahlkeller“ heraus antreibt.

Für Touren zählt Komfort. Die CB 500 F wirkt in der Regel entspannter, weil die Ergonomie weniger sportlich ausfällt. Die R3 kann auf längeren Strecken ebenfalls Spaß machen, aber sie passt besser zu Fahrern, die gern sportlich unterwegs sind und die Haltung bewusst akzeptieren.

Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Was man erwarten kann

Bei beiden Modellen handelt es sich um etablierte Motorradkonzepte, die in der Praxis häufig als zuverlässig wahrgenommen werden. In der 500-ccm-Klasse sind die Wartungsintervalle und der allgemeine Unterhalt typischerweise gut planbar. Der konkrete Aufwand hängt natürlich vom Fahrprofil ab – Stadtverkehr mit vielen Kaltstarts oder häufige Touren unterscheiden sich.

Wenn man die Philosophie vergleicht, wirkt die Honda CB 500 F oft wie die „Allround“-Wahl: unkompliziert, alltagstauglich, mit einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach Feintuning verlangt. Die Yamaha R3 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie lädt stärker zu sportlicherem Fahren ein – und damit kann sich das Fahrprofil stärker auf Verschleiß und Fahrweise auswirken.

Für wen passt welches Motorrad?

Yamaha R3 – die bessere Wahl für…

Die Yamaha R3 passt besonders gut, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Wer gern mit Drehzahl arbeitet, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das sich direkt und lebendig anfühlt, wird mit der R3 sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die gern lernen und sich mit der Zeit steigern möchten, kann die R3 ein motivierendes Bike sein, weil sie sportliche Inputs belohnt.

Honda CB 500 F – die bessere Wahl für…

Die Honda CB 500 F ist ideal, wenn Alltagstauglichkeit und entspanntes Fahren wichtiger sind als maximale Sportdynamik. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, Pendelstrecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegt, trifft mit der CB 500 F häufig die richtige Wahl. Auch für Fahrer, die längere Strecken angenehm absolvieren möchten, wirkt die CB 500 F oft stimmiger.

Fazit:

Die Yamaha R3 und die Honda CB 500 F sind beide starke Motorräder in der 500-ccm-Klasse, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die R3 wirkt sportlicher abgestimmt: Sie macht besonders dann richtig Spaß, wenn dynamisches Fahren, höhere Drehzahlen und aktives Kurvenfahren im Fokus stehen. Ihre Stärke liegt in der direkten Dynamik und dem motivierenden Fahrgefühl – als Gegenpol kann sie für sehr entspanntes Fahren weniger „im Mittelpunkt“ stehen, weil sie sportliche Nutzung stärker belohnt.

Die Honda CB 500 F punktet dagegen mit Alltagsharmonie: entspannte Ergonomie, gut dosierbares Fahrverhalten und ein Motorcharakter, der häufig auch ohne ständiges Hochdrehen auskommt. Dadurch eignet sie sich besonders für Stadt, Pendeln und längere Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit zählen. Wer ein unkompliziertes, vielseitiges Motorrad sucht, findet in der CB 500 F meist die passendere Basis.

Kurz gesagt: R3 für sportlich Aktive, CB 500 F für entspannt Vielnutzer.

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