| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Yamaha R3 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha R3 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich schnell spannend: Hier trifft ein eher leichtes, agiles Konzept auf ein deutlich stärkeres, kompromissloses Naked-Bike mit viel Temperament. Genau darum lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem, wie sich die Bikes im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundidee: Lernmaschine vs. Performance-Maschine
Die Yamaha R3 steht für ein Motorrad, das sich leicht zugänglich anfühlt. Sie ist darauf ausgelegt, Fahranfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zu begleiten: kontrollierbar, handlich und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als kraftvolles Naked-Bike gebaut, das auf Dynamik und Durchzug setzt. Wer hier unterwegs ist, spürt schnell, dass das Motorrad nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv fordert.
Wie sich die Motoren im Vergleich bemerkbar machen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha R3 wirkt im Alltag oft entspannter, weil die Kraftentfaltung linearer und leichter zu kontrollieren ist. Das macht sie besonders interessant, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht – etwa im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken, bei denen man nicht ständig am Limit unterwegs sein muss.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Motor liefert deutlich mehr Reserven und sorgt für ein spürbar intensiveres Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten zeigt sich die Stärke: Das Motorrad zieht kraftvoll durch und macht Überholmanöver oder zügige Passagen deutlich leichter. Gleichzeitig kann genau diese Leistungsdichte dazu führen, dass man die ersten Kilometer bewusst dosiert, um das volle Potenzial sauber zu nutzen.
Fahrgefühl und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha R3 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: Sie lässt sich in Kurven zügig positionieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Das ist besonders hilfreich, wenn man sich an sportliche Linien herantastet oder wenn der Verkehr in der Stadt häufige Richtungswechsel verlangt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls sportlich, aber auf eine andere Art: Sie fühlt sich eher wie eine Maschine an, die Stabilität und Durchsetzungskraft vereint. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo spielt sie ihre Stärken aus, weil der Antrieb und das Fahrwerk zusammen ein sehr sicheres Gesamtbild erzeugen. Wer dagegen sehr langsam und häufig rangiert, merkt, dass die KTM als großes, leistungsstarkes Naked-Bike mehr „Motorrad“ mitbringt als die R3.
Kurvenverhalten im Vergleich
Die Yamaha R3 punktet vor allem mit ihrem gutmütigen Charakter: Sie unterstützt beim Herausbeschleunigen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Dadurch eignet sie sich gut für kurvige Landstraßen, auf denen man entspannt fahren möchte, aber trotzdem Spaß an der Dynamik hat.
Die KTM 1290 Super Duke R zeigt in Kurven vor allem, wie stark sie mit Tempo umgehen kann. Das Motorrad bleibt dabei ruhig und lässt sich präzise einlenken. Allerdings gilt: Je mehr Leistung im Spiel ist, desto wichtiger wird saubere Fahrtechnik – besonders beim Herausbeschleunigen, wenn das Motorrad spürbar nach vorn drückt.
Bremsen: Vertrauen bei unterschiedlicher Leistungsphilosophie
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen beiden Welten. Die Yamaha R3 ist darauf ausgelegt, zuverlässig und berechenbar zu verzögern. Das passt gut zu ihrem Charakter: Man kann Bremsmanöver dosiert aufbauen, ohne dass das Motorrad „überrascht“. Gerade im Alltag und bei moderatem Tempo ist das ein echter Vorteil.
Die KTM 1290 Super Duke R verlangt dagegen nach einem anderen Maß an Aufmerksamkeit. Durch die deutlich höhere Leistungs- und Beschleunigungsstärke wird das Thema Verzögerung noch relevanter. Die Bremsanlage wirkt entsprechend kraftvoll und unterstützt dabei, auch bei zügiger Fahrweise schnell wieder Kontrolle zu bekommen. Wer sportlich fährt, profitiert hier besonders von dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei harten Manövern stabil bleibt.
Fahrwerk und Komfort: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Ausrichtung
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die Yamaha R3 ist so abgestimmt, dass sie im Alltag angenehm bleibt und gleichzeitig sportliches Fahren ermöglicht. Unebenheiten werden in der Regel so verarbeitet, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier funktioniert.
Die KTM 1290 Super Duke R ist sportlicher ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dynamisches Fahren und sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei zügiger Gangart stabil bleibt. Gleichzeitig kann die sportliche Abstimmung je nach Fahrprofil spürbarer sein, etwa auf schlechteren Straßen oder bei längeren Strecken, wenn man eher komfortorientiert unterwegs ist.
Elektronik: Unterstützung in unterschiedlichen Dimensionen
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Yamaha R3 setzt eher auf ein verständliches, alltagstaugliches Gesamtpaket. Das hilft dabei, sich schnell auf das Motorrad einzustellen und Fahrspaß zu entwickeln, ohne dass man sich durch zu viele Systeme „durchklicken“ muss.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet dagegen eine deutlich stärkere Performance-orientierte Elektronik. Das ist besonders relevant, wenn man die Leistung auch wirklich ausnutzen möchte. Die Systeme können dabei helfen, Traktion und Stabilität zu managen – und genau das macht die KTM für sportlich ambitionierte Fahrer interessant. Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die Elektronik als „Sicherheitsnetz“ wahrnehmen, das das Motorrad berechenbarer macht.
Stärken und Schwächen: Direkter Blick auf die Unterschiede
Yamaha R3 – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl: gut kontrollierbar, auch wenn man nicht ständig am Limit fährt.
- Agiles Handling: unterstützt schnelle Richtungswechsel und macht Kurvenfahren unkompliziert.
- Alltagstauglichkeit: eignet sich für Stadt, Feierabendrunde und Einsteiger- bis Fortgeschrittenen-Nutzung.
- Berechenbarkeit: Motor und Bremsen wirken harmonisch und lassen sich sauber dosieren.
Yamaha R3 – Schwächen
- Begrenzte Reserven bei hoher Dynamik: Wer dauerhaft sehr sportlich unterwegs ist, stößt früher an Grenzen.
- Weniger „Wow“-Faktor beim Durchzug: Für Fans von maximaler Beschleunigung ist die KTM klar im Vorteil.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Starker Vortrieb: deutlich mehr Reserven für Überholmanöver und zügige Fahrten.
- Souveränität bei Tempo: das Motorrad wirkt stabil und zielgerichtet, wenn die Straße schneller wird.
- Performance-orientierte Elektronik: unterstützt beim Ausreizen der Möglichkeiten.
- Sportliches Gesamtpaket: Fahrwerk, Bremsen und Antrieb greifen spürbar zusammen.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Anspruch bei der Dosierung: Die Leistungsdichte verlangt mehr Aufmerksamkeit.
- Komfort kann je nach Nutzung spürbarer sein: sportliche Ausrichtung kann auf schlechten Straßen stärker auffallen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha R3 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das Spaß macht, ohne ständig „zu viel“ zu sein. Wer gern kurvenorientiert fährt, sich an sportliche Linien herantasten möchte oder ein Motorrad für den Alltag sucht, findet hier eine sehr stimmige Basis. Auch wenn das Ziel nicht ausschließlich maximale Performance ist, sondern ein gutes Fahrgefühl und ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der sportlichen Naked Bikes im Vordergrund steht, ist die R3 eine starke Wahl.
Die KTM 1290 Super Duke R richtet sich an Fahrer, die Leistung nicht nur „haben“, sondern auch nutzen wollen. Wer gern zügig unterwegs ist, Überholvorgänge souverän plant und ein Motorrad sucht, das bei Tempo Stabilität und Durchzug liefert, wird mit der KTM deutlich mehr Begeisterung spüren. Gleichzeitig ist sie ideal, wenn man die Elektronik als Unterstützung beim sportlichen Fahren schätzt.
Fazit:
Die Yamaha R3 ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes, agiles Naked Bike suchen – für Stadt, Feierabend und kurvige Strecken mit einem entspannten Einstieg in sportliches Fahren. Ihre Stärken liegen in der Berechenbarkeit, dem harmonischen Zusammenspiel von Motor, Bremsen und Handling sowie in der unkomplizierten Alltagstauglichkeit. Wer dagegen regelmäßig sehr dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für kräftigen Vortrieb und souveränes Tempo nutzen möchte, wird mit der KTM 1290 Super Duke R glücklicher. Sie überzeugt durch deutlich mehr Reserven, spürbare Performance und eine Elektronik, die beim Ausreizen hilft. Kurz gesagt: R3 für kontrollierten Fahrspaß und Alltag – KTM für maximale Dynamik und sportliche Ambitionen.