| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
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Yamaha R3 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Vergleich passt zu deinem Fahrstil?
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Yamaha R3 und der Yamaha XSR 700 Xtribute geht es vor allem um das Gefühl beim Fahren: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie schnell kommt man in den Rhythmus, und wie gut passt die Maschine zu den eigenen Wegen – von der Stadt bis zur Landstraße?
Beide Bikes haben ihren eigenen Charakter. Die R3 wirkt dabei wie ein klarer Einstieg in die sportliche Welt: kompakt, übersichtlich und auf ein dynamisches, kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt. Die XSR 700 Xtribute dagegen spielt stärker die Neo-Retro-Karte: Sie wirkt erwachsener, bietet mehr Reserven und richtet sich an Fahrer, die nicht nur „mitfahren“, sondern auch spürbar mehr Punch und Langstrecken-Feeling möchten.
Grundcharakter: kompakt und agil vs. erwachsen und souverän
Yamaha R3: sportlich, leicht zu greifen
Die Yamaha R3 ist als Konzept sehr auf Agilität ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie unkompliziert sie im Alltag bleibt: enge Situationen, häufiges Anfahren und das ständige Wechseln zwischen Tempo und Blickrichtung fühlen sich eher wie „einfach machen“ an. Das Motorrad wirkt dadurch besonders passend, wenn man sich erst an sportliches Fahren herantasten möchte oder wenn die tägliche Route viele Kurven und Ampeln kombiniert.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Neo-Retro mit mehr Durchzug
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bringt dagegen eine andere Art von Souveränität mit. Sie wirkt weniger wie ein „erstes Sportbike“, sondern eher wie ein Motorrad, das man auch nach längerer Zeit noch gerne fährt. Der Charakter ist erwachsener: Man kann entspannter unterwegs sein, ohne ständig das Gefühl zu haben, dass man „zu früh“ am Limit ist. Gerade auf Landstraßen, auf denen man nicht nur beschleunigt, sondern auch konstant fährt, spielt die XSR ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. spürbare Reserve
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die R3 lebt stärker von der sportlichen Drehfreude. Das heißt nicht, dass sie nur „obenrum“ funktioniert – aber das Fahrgefühl ist so abgestimmt, dass man gerne im passenden Bereich bleibt und die Leistung bewusst abruft. Das macht sie besonders interessant, wenn man das Motorrad als Werkzeug zum Lernen und Verfeinern des Fahrstils sieht: Gas geben, Linie halten, sauber aus dem Kurvenausgang arbeiten.
Die XSR 700 Xtribute wirkt hingegen so, als wäre sie für mehr Alltagsszenarien gebaut. Der Antrieb fühlt sich kräftiger an und gibt schneller das Gefühl von Reserven. Dadurch wird das Fahren weniger „arbeitsintensiv“: Man muss nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln, um zügig voranzukommen. Das ist ein klarer Pluspunkt für längere Strecken oder für alle, die lieber gleichmäßig fahren und nicht ständig am Getriebe „mitdenken“ möchten.
Fahrwerk und Handling: leichtes Einlenken vs. stabiler Rhythmus
R3: präzise und unkompliziert
Die Yamaha R3 punktet im Handling vor allem durch ihre kompakte Art. Das Motorrad lässt sich in der Regel leichter positionieren, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken spürbar wird. Wenn die Straße enger wird oder man häufiger zwischen Spurwechseln und Kurven wechselt, fühlt sich die R3 oft wie ein Motorrad an, das man „mit dem Körper“ steuert – ohne dass man viel Kraft aufwenden muss.
XSR 700 Xtribute: mehr Stabilität im Fluss
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken eher im stabilen Fahrfluss aus. Sie wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein Bike, das man in eine Linie bringt und dann entspannt weiterfahren kann. Gerade wenn die Strecke länger wird oder man auch mal etwas schneller unterwegs ist, hilft dieses souveräne Gefühl. Gleichzeitig bleibt die XSR handlich genug, um nicht zur „schweren Maschine“ zu werden – sie fühlt sich nur insgesamt erwachsener an.
Ergonomie und Sitzposition: sportlicher Fokus vs. entspannter Neo-Retro-Komfort
Auch wenn beide Motorräder für unterschiedliche Zielgruppen gedacht sind, ist die Sitzposition ein entscheidender Unterschied im Alltag. Die R3 tendiert stärker in Richtung sportlicherer Haltung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne aktiv fährt, den Oberkörper bewusst einsetzt und die Kontrolle über das Motorrad spürt. Für längere Fahrten kann das aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auch bedeuten, dass man häufiger Pausen einplant oder die eigene Sitzhaltung bewusst anpasst.
Die XSR 700 Xtribute wirkt dagegen oft als „Alltags- und Ausflugsmaschine“. Die Haltung ist in der Regel so gewählt, dass man nicht permanent in einer sehr sportlichen Position verharrt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die zwar Spaß an Kurven haben, aber auch gerne mal entspannt durch die Gegend rollen – inklusive Stop-and-go, ohne dass es sich nach kurzer Zeit anfühlt wie ein Workout.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Vergleich
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die R3 vermittelt dabei häufig den Eindruck, dass man Bremsmanöver sehr fein steuern kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man in der Stadt häufiger bremsen muss oder wenn man noch dabei ist, den eigenen Stil zu perfektionieren.
Die XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich oft so, als würde sie mehr Reserven bieten. Das kann sich in Situationen bemerkbar machen, in denen man zügig unterwegs ist oder in denen man aus höheren Geschwindigkeiten schnell wieder in den kontrollierten Bereich kommen möchte. Für viele Fahrer ist das ein Sicherheitsplus, weil es das Vertrauen in die Verzögerung erhöht.
Alltagstauglichkeit: Stadtkomfort vs. Reise-Feeling
Die Yamaha R3 ist besonders dann im Vorteil, wenn der Alltag aus kurzen Strecken, häufigen Richtungswechseln und „einfach losfahren“ besteht. Durch die kompakte Auslegung wirkt sie oft leichter zu handeln, was das Motorrad im Alltag entspannter macht. Auch für Einsteiger ist das ein wichtiger Punkt: Man kann sich auf das Fahren konzentrieren, statt ständig mit dem Motorrad „gegenzuarbeiten“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker für Fahrer interessant, die nicht nur in der Stadt unterwegs sind, sondern auch gerne längere Strecken fahren. Das Neo-Retro-Konzept steht dabei nicht nur für Optik, sondern auch für ein Fahrgefühl, das sich nach „mehr Motorrad“ anfühlt. Wer regelmäßig Landstraße fährt oder auch mal eine längere Tour plant, wird die XSR häufig als angenehmeren Begleiter wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R3 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Sportlicher Lerncharakter durch drehfreudiges Fahrgefühl
- Übersichtliche Dimensionen, die das Motorrad im Alltag leicht machen
Yamaha R3 – mögliche Schwächen
- Wer dauerhaft sehr zügig unterwegs ist, wünscht sich eventuell mehr Reserven
- Die sportlichere Auslegung kann je nach Fahrstil für lange Strecken weniger komfortabel wirken
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Mehr Durchzug und souveräner Charakter im Alltag
- Stabiler Fahrfluss für Landstraße und längere Touren
- Neo-Retro-Ergonomie, die oft entspannter wirkt
Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Schwächen
- Je nach Erwartung kann das Motorrad weniger „leicht und spielerisch“ wirken als die R3
- Wer ein sehr sportliches, kompromissloses Setup sucht, könnte die Ausrichtung als etwas weniger fokussiert empfinden
Welche Yamaha passt besser? – Entscheidung nach Fahrprofil
Die Wahl zwischen Yamaha R3 und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Geht es um das tägliche Pendeln, um kurze Strecken und darum, sich Schritt für Schritt an sportliches Fahren heranzutasten, ist die R3 oft die passendere Grundlage. Wer dagegen regelmäßig weitere Strecken fährt, mehr Reserven möchte und ein erwachseneres Fahrgefühl sucht, findet in der XSR 700 Xtribute häufig den besseren Match.
Auch der persönliche Stil spielt eine Rolle: Die R3 belohnt aktives Fahren und das bewusste Arbeiten mit dem Drehzahlbereich. Die XSR 700 Xtribute belohnt dagegen gleichmäßiges Fahren, souveräne Beschleunigung und ein entspanntes Tempo, das trotzdem dynamisch bleibt.
Fazit:
Die Yamaha R3 ist die bessere Wahl für alle, die ein handliches, sportlich orientiertes Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und sich gut eignet, um Fahrtechnik und Fahrgefühl aufzubauen. Sie passt besonders, wenn viele kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte den Alltag prägen und wenn man gerne aktiv fährt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Souveränität wollen: mehr Durchzug, ein stabileres Fahrgefühl im Fluss und eine Ergonomie, die auch längere Touren angenehmer macht. Wer regelmäßig Landstraße fährt oder einfach ein erwachseneres Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der XSR 700 Xtribute glücklicher.
Kurz gesagt: R3 für Agilität und Lernspaß, XSR 700 Xtribute für Reserven und entspanntes Reise-Feeling.