| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. BMW R 1150 R - Abenteuer-Motorräder im Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele Möglichkeiten, aber wenn es um Abenteuer und Touren geht, stechen die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die BMW R 1150 R besonders hervor. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie zu einzigartigen Begleitern auf der Straße und im Gelände machen. In diesem Vergleich werden die beiden Motorräder genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welches Motorrad besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und abenteuerliches Design. Sie ist für Offroad-Abenteuer konzipiert und bietet mit ihrer hohen Sitzposition eine gute Sicht auf Straße und Gelände. Die BMW R 1150 R hingegen hat ein eher klassisches, elegantes Design, das sich sowohl für den Stadtverkehr als auch für längere Touren eignet. Die Sitzposition ist bequem, aber etwas niedriger, was sie für Fahrer attraktiv macht, die eine entspanntere Haltung bevorzugen.
Motor und Leistung
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid verfügt über einen leistungsstarken Paralleltwin, der für seine Zuverlässigkeit und Leistung bekannt ist. Sie bietet ein hohes Drehmoment, das vor allem im Gelände von Vorteil ist. Die BMW R 1150 R wiederum ist mit einem Boxermotor ausgestattet, der für seine sanfte Leistungsentfaltung und sein charakteristisches Fahrgefühl geschätzt wird. Während die Ténéré 700 auf Abenteuer und Offroad ausgelegt ist, eignet sich die R 1150 R hervorragend für lange Touren auf der Straße.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist auf Geländetauglichkeit ausgelegt. Sie bietet ein agiles Handling und eine gute Federung, um auch schwierige Strecken zu meistern. Die BMW R 1150 R wiederum bietet ein stabiles und komfortables Fahrverhalten auf der Straße. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist ideal für lange Touren und bietet auch bei höheren Geschwindigkeiten eine hervorragende Straßenlage.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid viele praktische Features für Abenteuerfahrer, darunter eine robuste Verkleidung, ein großes Tankvolumen und eine gute Gepäckoption. Die BMW R 1150 R wiederum punktet mit hochwertiger Verarbeitung und zahlreichen technischen Features, die das Fahren komfortabler machen. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem ABS und optionale Heizgriffe, die besonders bei kalten Temperaturen von Vorteil sind.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis ist oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrads. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Abenteuerbike suchen, das sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur macht. Die BMW R 1150 R ist in der Regel teurer, bietet aber eine Vielzahl an Features und eine hochwertige Verarbeitung, die den Preis rechtfertigen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Yamaha Ténéré 700 World Raid als auch die BMW R 1150 R ihre eigenen Vorzüge haben. Die Ténéré 700 ist ideal für abenteuerlustige Fahrer, die gerne abseits der Straße unterwegs sind und ein robustes, leistungsstarkes Motorrad suchen. Sie bietet hervorragende Offroad-Performance und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die BMW R 1150 R hingegen richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort und eine elegante Optik legen. Sie ist perfekt für lange Touren auf der Straße und bietet eine sanfte, zuverlässige Leistung. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Motorrädern hängt letztlich von den individuellen Bedürfnissen und Fahrgewohnheiten ab. Wer das Abenteuer liebt und gerne abseits der Straße unterwegs ist, ist mit der Yamaha Ténéré 700 World Raid bestens bedient. Wer entspanntes Fahren auf der Straße bevorzugt, für den ist die BMW R 1150 R die bessere Wahl.