| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. BMW R 1200 GS K50 - Der ultimative Vergleich
Wenn es um Adventure-Bikes geht, sind die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die BMW R 1200 GS K50 zwei der bekanntesten Modelle auf dem Markt. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich werden beide Motorräder auf Herz und Nieren geprüft, um herauszufinden, welches Modell die Nase vorn hat.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und funktionales Design. Sie ist leicht und wendig, was sie ideal für Offroad-Abenteuer macht. Die Sitzhöhe ist für viele Fahrerinnen und Fahrer gut erreichbar, was das Handling erleichtert. Im Vergleich dazu wirkt die BMW R 1200 GS K50 etwas massiver, bietet aber ebenfalls eine hohe Stabilität. Die Ergonomie der BMW ist hervorragend, besonders auf langen Strecken, wo der Komfort der Sitzposition und der Windschutzscheibe einen großen Unterschied ausmachen.
Motor und Leistung
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist mit einem 689 ccm Parallel-Twin-Motor ausgestattet, der ein sportliches Fahrverhalten und gute Beschleunigung bietet. Die Leistung reicht für die meisten Gelände- und Straßenbedingungen aus. Die BMW R 1200 GS K50 hat dagegen einen Boxermotor mit 1.170 ccm, der nicht nur mehr Leistung, sondern auch ein höheres Drehmoment liefert. Dadurch eignet sich die BMW besonders für lange Touren und schwere Zuladung. Während die Yamaha agiler ist, bietet die BMW eine überlegene Leistungsentfaltung, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist bemerkenswert. Er ist leicht und lässt sich mühelos durch enge Kurven und unwegsames Gelände manövrieren. Die Federung ist so ausgelegt, dass Stöße gut absorbiert werden, was das Fahren auf unebenen Straßen angenehm macht. Im Vergleich dazu bietet die BMW R 1200 GS K50 vor allem auf der Autobahn ein stabileres Fahrverhalten. Die ausgeklügelte Elektronik und die verschiedenen Fahrmodi ermöglichen es dem Fahrer, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen, was ein großer Vorteil ist.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung hat die BMW R 1200 GS K50 die Nase vorn. Sie bietet eine Vielzahl technischer Features, darunter ein fortschrittliches Navigationssystem, beheizte Griffe und eine adaptive Fahrwerksregelung. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen konzentriert sich auf das Wesentliche und bietet eine solide, aber weniger umfangreiche Ausstattung. Dies kann für Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil sein, die ein einfacheres und weniger technisches Erlebnis suchen.
Kosten und Wert
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Preis. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist in der Regel günstiger als die BMW R 1200 GS K50, was sie zu einer attraktiven Option für Einsteiger und Budgetbewusste macht. Die BMW hingegen bietet eine höhere Verarbeitungsqualität und eine umfangreichere Ausstattung, was sich im Preis widerspiegelt. Langfristig könnte die BMW aufgrund ihrer Robustheit und der hohen Nachfrage auch einen besseren Wiederverkaufswert haben.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Yamaha Ténéré 700 World Raid als auch die BMW R 1200 GS K50 hervorragende Motorräder sind, die jeweils ihre eigenen Stärken haben. Die Yamaha ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes, wendiges Motorrad für Offroad-Abenteuer suchen und dabei Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Die BMW hingegen ist perfekt für alle, die Komfort, Technik und Leistung schätzen, vor allem auf langen Touren und auf der Straße. Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, welche Art von Fahrt und Abenteuer man bevorzugt. Egal für welches Modell man sich entscheidet, beide Motorräder bieten ein unvergessliches Fahrerlebnis.