| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin
Wenn es um Adventure-Bikes geht, sind die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Honda CRF 1000 L Africa Twin zwei der gefragtesten Modelle auf dem Markt. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich stellen wir die beiden Motorräder gegenüber, um herauszufinden, welches Motorrad für welche Ansprüche die bessere Wahl ist.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und gleichzeitig modernes Design. Die hohe Sitzposition und der breite Lenker bieten eine hervorragende Kontrolle, besonders auf unbefestigten Wegen. Im Vergleich dazu wirkt die Honda CRF 1000 L Africa Twin etwas massiver, zeichnet sich aber durch eine ergonomische Sitzposition aus. Beide Motorräder sind für lange Strecken konzipiert, wobei die Ténéré 700 etwas leichter und agiler wirkt, während die Africa Twin dem Fahrer mehr Komfort bietet, insbesondere auf langen Strecken.
Motor und Leistung
In Sachen Motorleistung hat die Honda CRF 1000 L Africa Twin mit ihrem kraftvollen 1000er-Motor einen klaren Vorteil. Sie bietet nicht nur mehr Leistung, sondern auch ein höheres Drehmoment, was vor allem auf der Autobahn oder in bergigem Gelände von Vorteil ist. Die Yamaha Ténéré 700 hingegen hat einen 700er-Motor, der zwar weniger Leistung bietet, dafür aber ein agileres Fahrverhalten und ein geringeres Gewicht. Das macht die Ténéré 700 ideal für Offroad-Abenteuer und enge Kurven, in denen Wendigkeit gefragt ist.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der beiden Motorräder unterscheidet sich deutlich. Die Ténéré 700 World Raid ist bekannt für ihr hervorragendes Handling auf unbefestigten Wegen. Die Federung ist gut abgestimmt, was sie zu einem idealen Begleiter für Abenteuertouren macht. Dafür bietet die Africa Twin ein stabileres Fahrverhalten auf der Straße, was sie zur besseren Wahl für lange Touren und Autobahnfahrten macht. Die Kombination aus Komfort und Stabilität macht die Africa Twin zum Liebling der Reisenden.
Ausstattung und Technik
Bei der Ausstattung hat die Honda CRF 1000 L Africa Twin einige technische Vorteile. Sie verfügt über ein modernes TFT-Display, verschiedene Fahrmodi und eine Traktionskontrolle, die das Fahren unter verschiedenen Bedingungen erleichtert. Die Yamaha Ténéré 700 hingegen bietet eine einfachere, aber funktionale Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das könnte für Fahrerinnen und Fahrer von Vorteil sein, die ein puristisches Fahrerlebnis suchen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis hat die Yamaha Ténéré 700 World Raid die Nase vorn. Sie ist in der Regel günstiger als die Honda Africa Twin, bietet aber dennoch eine beeindruckende Leistung und Vielseitigkeit. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein gutes Adventure-Bike zu einem fairen Preis suchen, ist die Ténéré 700 eine gute Wahl. Die Africa Twin ist zwar teurer, bietet aber auch mehr Komfort und Technik, was sie für ernsthafte Reisende attraktiv macht.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Yamaha Ténéré 700 World Raid als auch die Honda CRF 1000 L Africa Twin hervorragende Motorräder sind, die für unterschiedliche Bedürfnisse konzipiert wurden. Die Ténéré 700 ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die eine agile und leichte Maschine für Offroad-Abenteuer suchen, während die Africa Twin die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer ist, die Wert auf Komfort, Leistung und moderne Technik legen. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, welche Art von Tour und Abenteuer geplant ist. Für den puristischen Offroad-Fahrer ist die Ténéré 700 unschlagbar, während die Africa Twin für lange Reisen und vielseitige Einsätze bestens geeignet ist.