| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Kawasaki ER-6n - Mittelklasse-Bikes im Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele spannende Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse und Fahrstile. Heute stehen die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Kawasaki ER-6n im Mittelpunkt. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen und es lohnt sich, die Unterschiede genauer zu betrachten.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und abenteuerliches Design. Sie ist klar für den Offroad-Einsatz konzipiert und bietet mit ihrer hohen Sitzposition eine gute Übersicht im Gelände. Die Verkleidung ist funktional und schützt den Fahrer vor Wind und Wetter.
Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Kawasaki ER-6n als Naked Bike mit sportlich-agiler Optik. Die niedrige Sitzhöhe und die kompakte Bauweise machen sie zur idealen Wahl für Stadtfahrten und kurvenreiche Strecken. Die Ergonomie der ER-6n ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, was sie zu einem beliebten Einsteigermodell macht.
Motor und Leistung
In Sachen Motorleistung bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid einen kraftvollen Paralleltwin, der für sein hohes Drehmoment bekannt ist. Das macht sie besonders geeignet für längere Touren und Offroad-Abenteuer, bei denen zuverlässige Leistung gefragt ist.
Die Kawasaki ER-6n hingegen hat einen etwas kleineren Motor, der aber für den Stadtverkehr und kurvenreiche Landstraßen optimiert ist. Die Leistung reicht aus, um auf der Autobahn mithalten zu können, doch im Gelände könnte sie an ihre Grenzen stoßen. Hier zeigt sich die Stärke der Ténéré 700, die auch abseits befestigter Straßen überzeugt.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt, vor allem im Gelände. Das Fahrwerk ist auf die Bewältigung unebener Strecken abgestimmt und macht sie zum idealen Begleiter für Abenteuerfahrer. Die Ténéré vermittelt auch in anspruchsvollen Situationen ein sicheres Gefühl.
Die Kawasaki ER-6n hingegen glänzt durch ihr agiles Handling. Sie lässt sich leicht durch Kurven manövrieren und bietet ein sportliches Fahrgefühl, das besonders in der Stadt und auf der Landstraße Spaß macht. Die ER-6n ist wendig und reaktionsschnell, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Fahranfänger und Stadtfahrer macht.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid einige praktische Features für Abenteuerfahrer, darunter einen großen Tank für lange Strecken und eine robuste Bauweise. Die Instrumentierung ist übersichtlich und funktional, ideal für den Einsatz im Gelände.
Die Kawasaki ER-6n punktet mit modernen Technologien, die das Fahren sicherer und angenehmer machen. ABS und eine gute Beleuchtung sorgen für Sichtbarkeit. Die Ausstattung ist auf den urbanen Einsatz ausgelegt und bietet alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beide Motorräder bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings in unterschiedlichen Klassen. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist in der Regel etwas teurer, bietet aber auch mehr für Offroad-Abenteuer und längere Touren. Die Kawasaki ER-6n ist preislich attraktiver für Einsteiger und Stadtfahrer, die ein zuverlässiges und wendiges Motorrad suchen.
Fazit
Die Entscheidung zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Kawasaki ER-6n hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Fahrstil ab. Wer ein robustes Adventure-Bike sucht, das auch abseits der Straße glänzt, findet in der Ténéré 700 einen treuen Begleiter. Sie bietet Leistung, Stabilität und eine durchdachte Ausstattung für lange Touren und Offroad-Abenteuer.