| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- wendiges, agiles und zugängliches Bike
- drehfreudiger Motor
- präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
- bremst gut weil leicht
- vermittelt jede Menge Fahrspaß
- veraltetes Cockpit
- eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 167 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17 | |
| Reifen hinten | 150/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit: Spaß in Tüten
Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Kawasaki Z 400 - Der ultimative Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele Optionen, die sowohl für Abenteuerlustige als auch für Stadtfahrer geeignet sind. Zwei Modelle, die in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, sind die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Kawasaki Z 400. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die einen genaueren Blick wert sind.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid präsentiert sich als robustes Adventure Bike, das für lange Reisen und Offroad-Abenteuer konzipiert ist. Mit ihrem hohen Schutzblech und der aufrechten Sitzposition bietet sie dem Fahrer eine komfortable Ergonomie, die auch auf langen Strecken angenehm bleibt. Im Gegensatz dazu ist die Kawasaki Z 400 ein kompaktes Naked Bike mit sportlichem Design und niedriger Sitzhöhe. Damit ist sie ideal für den Stadtverkehr und für Fahrerinnen und Fahrer, die ein wendiges Motorrad bevorzugen.
Motor und Leistung
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist mit einem kraftvollen 689 ccm Paralleltwin ausgestattet, der für sein hohes Drehmoment bekannt ist. Dies ermöglicht ein hervorragendes Fahrverhalten auf unbefestigten Straßen und an Steigungen. Dafür hat die Kawasaki Z 400 einen 399-cm³-Parallel-Twin, der für eine agile Beschleunigung und hohe Drehfreudigkeit sorgt. Während die Ténéré 700 auf Abenteuer und Langstrecken ausgelegt ist, eignet sich die Z 400 besser für sportliches Fahren in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie bietet Stabilität auf unebenem Untergrund und ist gleichzeitig in der Lage, auch auf der Straße eine gute Figur zu machen. Die hohe Bodenfreiheit und die langen Federwege tragen dazu bei, dass sie auch im Gelände gut zurechtkommt. Dafür ist die Kawasaki Z 400 für ihre Agilität bekannt. Sie lässt sich leicht durch enge Kurven manövrieren und bietet ein sportliches Fahrgefühl, das vor allem jüngere Fahrerinnen und Fahrer oder Einsteiger anspricht.
Ausstattung und Technik
Ausstattungsseitig bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid eine Vielzahl von Features, die für den Adventure-Tourismus nützlich sind, darunter ein großes TFT-Display, das auch bei Sonnenlicht gut ablesbar ist. Die Kawasaki Z 400 wiederum punktet mit einem modernen LCD-Display und einer einfacheren Bedienung, die ideal für den Stadtverkehr ist. Beide Motorräder sind mit ABS ausgestattet, was für zusätzliche Sicherheit sorgt, wobei die Ténéré mit einigen zusätzlichen Features aufwartet, die sie besser für Geländefahrten geeignet machen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis ist ein entscheidender Faktor beim Kauf eines Motorrads. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid liegt in einer höheren Preisklasse, was durch die robustere Bauweise und die zusätzliche Ausstattung gerechtfertigt ist. Die Kawasaki Z 400 wiederum ist ein attraktives Angebot für Einsteiger und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für diejenigen, die ein sportliches Naked Bike suchen.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und eignen sich für unterschiedliche Fahrertypen. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist ideal für Abenteuerlustige, die gerne lange Strecken zurücklegen und auch abseits der Straßen unterwegs sind. Sie bietet Komfort, Leistung und eine robuste Konstruktion, die für Offroad-Abenteuer ausgelegt ist. Andererseits ist die Kawasaki Z 400 perfekt für Stadtfahrer und Sportbegeisterte, die ein wendiges und agiles Motorrad suchen. Sie bietet ein sportliches Fahrgefühl, gute Beschleunigung und einen attraktiven Preis. Letztlich hängt die Wahl zwischen diesen beiden Motorrädern von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer die Freiheit auf der Straße und im Gelände genießen möchte, wird mit der Ténéré 700 World Raid glücklich, während die Z 400 die perfekte Wahl für Fahrerinnen und Fahrer ist, die in der Stadt und auf kurvigen Straßen unterwegs sind.