| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Kawasaki Z650 - Der ultimative Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele Modelle, die sich in Design, Leistung und Einsatzbereich unterscheiden. Zwei interessante Vertreter sind die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Kawasaki Z650. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die einen genaueren Blick wert sind.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes Adventure-Design. Sie ist für lange Reisen und Offroad-Abenteuer konzipiert, was sich in der hohen Sitzposition und dem stabilen Fahrwerk widerspiegelt. Die breite Verkleidung bietet zusätzlichen Windschutz, was besonders auf langen Strecken angenehm ist.Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Kawasaki Z650 als sportliches Naked Bike. Ihr schlankes und agiles Design vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Wendigkeit. Ihre niedrige Sitzhöhe macht sie einer breiteren Zielgruppe zugänglich und sorgt für eine entspannte Sitzposition im Stadtverkehr.
Motor und Leistung
Die Ténéré 700 World Raid wird von einem kraftvollen 689 cm³ Paralleltwin angetrieben, der für sein hohes Drehmoment bekannt ist. Das macht sie ideal für Offroad-Abenteuer und lange Touren, da sie auch bei niedrigen Drehzahlen gut beschleunigt. Die Leistung reicht aus, um auch anspruchsvollere Strecken zu meistern.Die Kawasaki Z650 hingegen verfügt über einen 649 cm³ Paralleltwin, der auf sportliche Fahrleistungen ausgelegt ist. Sie bietet eine agile Beschleunigung und ein direktes Fahrgefühl, was sie perfekt für die Stadt und kurvenreiche Strecken macht. Allerdings könnte die Z650 auf langen Strecken etwas unbequemer sein, da sie weniger auf Langstreckentauglichkeit ausgelegt ist.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist stabil und sicher, vor allem auf unbefestigten Straßen. Ihr Fahrwerk ist auf gute Kontrollierbarkeit auch in schwierigem Gelände ausgelegt. Die hohe Sitzposition ermöglicht eine gute Sicht auf Straße und Gelände, was für Offroad-Fahrer von Vorteil ist.
Die Kawasaki Z650 punktet hingegen mit ihrem agilen Handling. Sie lässt sich leicht durch Kurven lenken und bietet ein sportliches Fahrgefühl. Ihre niedrige Sitzhöhe und ihr geringes Gewicht machen sie besonders wendig im Stadtverkehr. Allerdings könnte sie auf unebenen Straßen weniger Stabilität bieten als die Ténéré 700.Ausstattung und Technik
Bei der Ausstattung bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid viele Features, die für Abenteuerfahrer wichtig sind. Dazu gehören unter anderem ein großes TFT-Display, das auch bei Sonnenlicht gut ablesbar ist, sowie verschiedene Fahrmodi, die an unterschiedliche Bedingungen angepasst werden können. Die Kofferhalter und der große Tank machen sie zur idealen Wahl für lange Touren.
Die Kawasaki Z650 hingegen bietet eine sportliche Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Ein kompaktes LCD-Display und moderne LED-Beleuchtung sorgen für ein ansprechendes Design. Allerdings fehlen einige der zusätzlichen Features, die die Ténéré 700 für Langstreckenfahrer attraktiv machen.Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Kawasaki Z650 stark von den individuellen Bedürfnissen abhängt. Die Ténéré 700 ist die perfekte Wahl für abenteuerlustige Fahrerinnen und Fahrer, die gerne im Gelände unterwegs sind und lange Strecken zurücklegen möchten. Ihr robustes Design, die starke Motorleistung und die umfangreiche Ausstattung machen sie zum idealen Begleiter für jedes Terrain.Die Kawasaki Z650 hingegen richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches und agiles Motorrad für den Stadtverkehr und kurvenreiche Strecken suchen. Ihr leichtes Handling und ihre sportlichen Fahrleistungen machen sie zu einer hervorragenden Wahl für alle, die Spaß am Fahren haben und nicht unbedingt lange Strecken zurücklegen wollen.
Letztendlich hängt die Entscheidung von den persönlichen Vorlieben und dem geplanten Einsatzgebiet ab. Beide Motorräder haben ihre Vorzüge und bieten dem Fahrer ein einzigartiges Fahrerlebnis.