| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Moto Guzzi V7 III - Abenteuerbikes im Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele Möglichkeiten, wenn es um Abenteuer und Fahrspaß geht. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Moto Guzzi V7 III sind zwei Modelle, die sich in vielerlei Hinsicht unterscheiden, aber beide ihren eigenen Charme haben. In diesem Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder beleuchtet, um herauszufinden, welches Motorrad besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Design und Ergonomie
Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihr robustes und modernes Design, das perfekt für Offroad-Abenteuer geeignet ist. Mit ihrer hohen Sitzposition und dem breiten Lenker bietet sie vor allem auf unbefestigten Wegen eine hervorragende Kontrolle. Im Gegensatz dazu hat die Moto Guzzi V7 III ein klassisches und zeitloses Design, das viele Motorradfans anspricht. Die niedrigere Sitzhöhe sorgt für eine entspannte Sitzposition, die besonders für Stadtfahrten und kürzere Touren geeignet ist.
Motor und Leistung
Die Ténéré 700 World Raid ist mit einem leistungsstarken Parallel-Twin-Motor ausgestattet, der für sein hohes Drehmoment bekannt ist. Das macht sie ideal für lange Strecken und anspruchsvolle Geländefahrten. Die Moto Guzzi V7 III wiederum hat einen charakteristischen V2-Motor, der ein einzigartiges Fahrgefühl vermittelt. Während die V7 III im Stadtverkehr und auf kurvigen Straßen glänzt, punktet die Ténéré 700 auf langen Touren und im Gelände.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Yamaha Ténéré 700 ist sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugend ausgelegt. Sie bietet eine hervorragende Stabilität und ein agiles Handling, was sie zu einem idealen Begleiter für Abenteuer macht. Die Moto Guzzi V7 III hingegen bietet ein geschmeidiges Fahrgefühl und ist im Stadtverkehr besonders wendig. Ihr Handling ist für kurvenreiche Strecken optimiert, was sie zu einem tollen Motorrad für entspannte Landstraßentouren macht.
Ausstattung und Komfort
In Sachen Ausstattung bietet die Ténéré 700 World Raid eine Vielzahl moderner Features, darunter ein TFT-Display, das alle wichtigen Informationen übersichtlich anzeigt. Auch die Ergonomie ist durchdacht, was längere Fahrten angenehmer macht. Die Moto Guzzi V7 III wiederum punktet mit einem klassischen Cockpit und nostalgischem Flair. Sie bietet weniger technische Spielereien, überzeugt aber durch Komfort und hochwertige Verarbeitung.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beide Motorräder bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings in unterschiedlichen Kategorien. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist etwas teurer, bietet aber auch mehr Leistung und Ausstattung für Abenteuerfahrer. Die Moto Guzzi V7 III ist in der Regel günstiger und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Stil und Komfort legen, ohne dabei auf Leistung zu verzichten.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Moto Guzzi V7 III stark von den individuellen Bedürfnissen abhängt. Die Ténéré 700 ist perfekt für Abenteurer, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind und lange Touren planen. Sie bietet eine hervorragende Leistung und eine robuste Konstruktion. Die Moto Guzzi V7 III hingegen ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Design und ein entspanntes Fahrgefühl bevorzugen. Sie eignet sich hervorragend für Fahrten in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, welches Fahrgefühl und welche Einsatzmöglichkeiten den eigenen Vorlieben am ehesten entsprechen.