| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Triumph Tiger 1200 XCA - Der ultimative Vergleich
Die Wahl des richtigen Motorrads kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn es um Adventure Bikes geht. In diesem Vergleich stehen sich die Yamaha Ténéré 700 World Raid und die Triumph Tiger 1200 XCA gegenüber. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrerinnen und Fahrer attraktiv machen.
Design und Ergonomie
Beide Motorräder präsentieren sich mit einem robusten und abenteuerlichen Design. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid besticht durch ihre schlanke Silhouette und die hohe Sitzposition, die eine gute Übersicht im Gelände ermöglicht. Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt dagegen etwas massiver und bietet eine komfortablere Sitzgeometrie, die lange Touren angenehmer macht.
Fahrkomfort
Der Fahrkomfort ist ein entscheidender Faktor für lange Touren. Die Tiger 1200 XCA bietet eine hervorragende Federung und eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, die das Fahren auf unterschiedlichen Untergründen erleichtern. Im Vergleich dazu ist die Ténéré 700 World Raid sportlicher ausgelegt, was vor allem im Gelände von Vorteil ist, auf der Straße aber etwas an Komfort einbüßt.
Motor und Leistung
Die Leistung beider Motorräder ist beeindruckend, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist mit einem 689 ccm Paralleltwin ausgestattet, der für eine agile Beschleunigung und ein direktes Fahrgefühl sorgt. Die Triumph Tiger 1200 XCA hingegen verfügt über einen 1215 ccm großen Dreizylindermotor, der mehr Drehmoment liefert und somit auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt.
Offroad-Fähigkeiten
In Sachen Offroad-Fähigkeiten hat die Ténéré 700 World Raid die Nase vorn. Mit ihrem geringeren Gewicht und der größeren Bodenfreiheit ist sie prädestiniert für Abenteuer abseits der Straße. Die Tiger 1200 XCA ist zwar auch für den Offroad-Einsatz geeignet, spielt ihre Stärken aber eher auf befestigten Straßen und langen Touren aus.
Technologie und Ausstattung
Technologisch bietet die Triumph Tiger 1200 XCA eine umfangreiche Ausstattung, darunter ein TFT-Display, verschiedene Fahrmodi und ein umfangreiches Assistenzsystem. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid kommt mit einem einfachen, aber funktionalen Display und weniger elektronischen Spielereien, was sie für puristische Fahrerinnen und Fahrer attraktiv macht.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ténéré 700 World Raid ist in der Regel günstiger, was sie zu einer attraktiven Option für Einsteiger und Budgetbewusste macht. Die Tiger 1200 XCA rechtfertigt ihren höheren Preis durch die umfangreiche Ausstattung und den höheren Komfort, was sie für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer interessant macht, die viel Wert auf Technik legen.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Stärken und sind für unterschiedliche Fahrertypen geeignet. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist ideal für Abenteurer, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind und ein leichtes, agiles Motorrad suchen. Die Triumph Tiger 1200 XCA hingegen ist die richtige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort, Technik und Leistung legen. Ein Fahrrad, das sich hervorragend für lange Touren eignet, bietet eine Vielzahl von Merkmalen, die das Fahren erleichtern. Letztendlich hängt die Wahl zwischen diesen beiden tollen Motorrädern von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.