UVP 11.699 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Im Zweifel weglassen
Weiter zum Testbericht
Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk funktioniert überall
  • Motor durchzugskräftig
  • Durchdachte Konstruktion
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Reichweite
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht204kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.455mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUpside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm
Federung hintenZweiarmschwinge (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne90/90 R21 M/C 54V M S
Reifen hinten150/70 R18 M/C 70V M S
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Ténéré TNR 700 vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Kurven und Touren

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Ténéré TNR 700 steht für einen alltagstauglichen Charakter mit Reise-Genen, während die Aprilia Tuono 660 deutlich sportlicher auftritt und den Fokus klar auf Agilität und Fahrspaß legt. Beide Modelle sind für viele Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Eigenschaften im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen.

Grundcharakter: Reise-orientiert vs. sportlich kompromisslos

Die Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger nutzt: Sie ist so ausgelegt, dass sie im Alltag souverän bleibt und auch auf längeren Strecken nicht schnell ermüdet. Der Aufbau und die Abstimmung zielen auf einen harmonischen Gesamteindruck. Das bedeutet: weniger „Show“, mehr „Funktion“ – mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm zu kontrollieren ist.

Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist vom ersten Eindruck an auf Dynamik getrimmt. Sie fühlt sich an wie ein Bike, das man gern aus der Garage holt, um Kurven zu suchen. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf ausgelegt, zügig Tempo aufzunehmen und die Linie sauber zu halten. Wer sportlich fährt, bekommt hier schnell das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbaren Vortrieb, aber die Art, wie sie ihn bereitstellen, ist unterschiedlich. Die Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt dabei oft wie die „gleichmäßige“ Wahl: Der Antrieb unterstützt entspanntes Fahren, lässt sich gut dosieren und bleibt auch bei moderatem Tempo angenehm nutzbar. Das ist besonders praktisch, wenn der Alltag viele Stop-and-Go-Situationen oder wechselnde Streckenprofile mit sich bringt.

Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken eher im sportlichen Bereich aus. Der Motor fühlt sich lebendiger an, reagiert direkter und macht es leichter, zügig zu beschleunigen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt aus kurvigen Abschnitten besteht oder wenn man gern „mit dem Gas“ arbeitet.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Yamaha punktet vor allem dort, wo gleichmäßiges Fahren zählt: Sie wirkt weniger fordernd und eignet sich gut für längere Tage im Sattel. Eine mögliche Schwäche ist, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht – wer ausschließlich auf maximale Dynamik aus ist, könnte sich schneller „unterfordert“ fühlen.

Die Aprilia ist dagegen ein echtes Spaßgerät. Als Stärke zeigt sich die schnelle Umsetzbarkeit von Fahrbefehlen: Gas auf, Linie halten, Kurve nehmen. Als Schwäche kann sich das für manche Fahrer im Alltag bemerkbar machen, weil das Motorrad stärker dazu einlädt, zügig zu fahren. Wer eher entspannt unterwegs ist, muss sich die Fahrweise bewusster „bremsen“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha Ténéré TNR 700 vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Gerade bei wechselndem Belag oder längeren Strecken bleibt das Motorrad gut berechenbar. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch Touren planen.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen spürbar agiler. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und wirkt dabei sehr direkt. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der schnellen Rückmeldung und dem sportlichen Zusammenspiel aus Lenkimpuls und Fahrwerksarbeit.

Kurvenverhalten im Vergleich

In engen Kurven zeigt die Aprilia ihre Stärke: Sie unterstützt aktives Fahren und macht es leicht, die Linie zu korrigieren. Die Yamaha ist ebenfalls kurventauglich, aber eher mit dem Fokus auf saubere Stabilität und gleichmäßige Progression. Das ist ideal, wenn man zügig fährt, aber nicht permanent am Limit arbeiten möchte.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf sportlichen Strecken ein sicheres Gefühl vermitteln. Im Vergleich fällt auf: Die Aprilia Tuono 660 wirkt beim sportlichen Verzögern besonders „griffig“ und unterstützt damit dynamische Manöver. Das ist ein Plus, wenn häufig hart gebremst wird oder wenn man in Kurven mit klaren Bremszonen arbeitet.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 punktet eher mit einem gut dosierbaren Gesamtpaket. Die Bremsleistung fühlt sich kontrolliert an, was gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen Vorteile bringt. Wer viel im Alltag unterwegs ist, schätzt diese Art von Berechenbarkeit.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist so gestaltet, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht sofort „zu viel“ wird. Der Fokus liegt auf einer alltagstauglichen Sitzposition und einem Fahrgefühl, das nicht nach kurzer Zeit nach Anpassung verlangt.

Die Aprilia Tuono 660 setzt stärker auf sportliche Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn man gern aktiv fährt und die Kontrolle über das Motorrad spürt. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und Körperbau dennoch sehr gut funktionieren – aber wer vor allem entspannt unterwegs sein möchte, wird die Yamaha oft als angenehmer empfinden.

Für wen ist welche Sitzhaltung sinnvoll?

Die Yamaha ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das den Alltag genauso gut kann wie die Wochenendtour. Die Aprilia passt besser zu Menschen, die Kurven und Dynamik priorisieren und die sportliche Haltung als Teil des Fahrspaßes sehen.

Ausstattung und Praxis: Was im echten Leben zählt

Im Alltag machen Details den Unterschied. Die Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: Sie ist auf praktische Nutzung ausgelegt und unterstützt eine Reise-ähnliche Denkweise. Wer Zubehör plant oder das Bike vielseitig einsetzen möchte, findet hier ein stimmiges Fundament.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man vor allem wegen seines Fahrspaßes auswählt. Die Praxis zeigt sich hier in der Art, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt und wie unkompliziert sportliches Fahren möglich wird. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger „Planung“, mehr „rauf und los“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Ténéré TNR 700 – typische Stärken

  • Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl für Alltag und längere Strecken
  • Gute Dosierbarkeit und angenehme Berechenbarkeit
  • Allround-Charakter: Touren und Alltag lassen sich gut kombinieren

Yamaha Ténéré TNR 700 – mögliche Schwächen

  • Sportlicher „Kick“ ist weniger im Vordergrund als bei der Aprilia
  • Wer maximal dynamische Reaktionen sucht, könnte schneller mehr wollen

Aprilia Tuono 660 – typische Stärken

  • Sehr agiles Handling und direkter Fahrspaß
  • Sportliches Ansprechverhalten, besonders beim zügigen Fahren
  • Unterstützt dynamische Fahrmanöver durch das Gesamtpaket

Aprilia Tuono 660 – mögliche Schwächen

  • Sportlicher Fokus kann im entspannten Alltag stärker „fordern“
  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Haltung je nach Person mehr beanspruchen

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt bleibt und gleichzeitig für längere Strecken überzeugt. Wer Wert auf ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl legt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket: kontrolliert, alltagstauglich und vielseitig. Besonders passend ist sie für Fahrer, die nicht nur Kurven jagen, sondern auch Touren genießen und dabei ein Motorrad möchten, das über Stunden angenehm zu fahren ist.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ideal für alle, die sportliche Dynamik priorisieren. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügig gefahren wird: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Wer Kurven liebt, gern aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das schnell Tempo in Fahrspaß verwandelt, wird mit der Tuono deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: Yamaha für den vielseitigen Allrounder mit Tourenfokus, Aprilia für den sportlichen Spaßmacher mit klarer Dynamik.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙