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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk funktioniert überall
  • Motor durchzugskräftig
  • Durchdachte Konstruktion
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Reichweite
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht204kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.455mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUpside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm
Federung hintenZweiarmschwinge (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne90/90 R21 M/C 54V M S
Reifen hinten150/70 R18 M/C 70V M S
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

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Yamaha Ténéré TNR 700 vs. CFmoto 450 MT: Motorradvergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Yamaha Ténéré TNR 700 und der CFmoto 450 MT steht vor allem die Frage im Raum, wie sich die unterschiedlichen Philosophien im Alltag anfühlen: Die eine Seite setzt auf bewährte Motorrad-Genauigkeit und souveräne Langstrecken-Tauglichkeit, die andere auf einen modernen, leicht zugänglichen Ansatz mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Modelle sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee der beiden Modelle: Charakter statt nur Daten

Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist als Reiseenduro-Allrounder gedacht, der auch längere Touren entspannt mitmacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorgefühl, Fahrwerkstuning und einer Ergonomie, die auch bei längeren Abschnitten nicht „nachlässt“. Die CFmoto 450 MT verfolgt dagegen einen klaren Weg: ein modernes Adventure-Bike, das sich leicht bewegen lässt und sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer eignet, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen, ohne gleich in die ganz große Hubraum-Liga zu springen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt in der Praxis oft „erwachsener“. Das liegt weniger daran, dass sie einfach nur mehr Reserven hat, sondern daran, wie diese Reserven nutzbar sind. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten fühlt sich die Kraftentfaltung gleichmäßiger an, was gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm ist. Auch bei konstantem Tempo auf längeren Strecken wirkt das Antriebskonzept souverän.

Die CFmoto 450 MT spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist spürbar leichter zu handeln und wirkt im Alltag oft agiler. Die Motorcharakteristik ist so ausgelegt, dass sie sich dynamisch anfühlt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Für viele Fahrprofile ist das genau richtig: zügiges Vorankommen, gute Alltagstauglichkeit und ein Antrieb, der nicht überfordert.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Yamaha TNR 700: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem ruhigen Langstrecken-Gefühl. Schwäche kann sein, dass man für sehr kurze Alltagsfahrten nicht zwingend die „große“ Reserve braucht.
  • CFmoto 450 MT: Stärken liegen in der handlichen Dynamik und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder dauerhaft hohem Tempo die Reserven schneller „ausgereizt“ wirken als bei der größeren Yamaha.

Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die CFmoto 450 MT wirkt im Vergleich oft leichter und dadurch besonders angenehm in der Stadt, beim Rangieren und auf kurvigen Landstraßen. Das Fahrwerk unterstützt dieses agile Gefühl, sodass sich Richtungswechsel spontan anfühlen. Gerade wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, ist diese Leichtigkeit ein echter Vorteil.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 setzt dagegen stärker auf Stabilität. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen vermittelt sie mehr Ruhe. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Auch auf leichtem Schotter oder unebenen Abschnitten wirkt die Yamaha oft „gelassener“, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Sitzposition auf Kontrolle ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • CFmoto 450 MT: Stärken sind das agile Handling und die einfache Beherrschbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ruppigen Strecken oder dauerhaft hohem Tempo die Stabilitätswirkung der größeren Yamaha weniger „übernimmt“.
  • Yamaha TNR 700: Stärken sind Stabilität, Ruhe und ein souveränes Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als die CFmoto.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist so ausgelegt, dass sie für längere Touren angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt ausgewogen zwischen aufrechter Haltung und sportlicher Kontrolle. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch längere Abschnitte am Stück planen.

Die CFmoto 450 MT punktet ebenfalls mit einer zugänglichen Sitzposition, die sich schnell vertraut anfühlt. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, ist das ein Plus. Die Handlichkeit zeigt sich auch hier: Man kommt leichter in eine entspannte Fahrhaltung, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Yamaha TNR 700: Stärken sind der Langstrecken-Komfort und das entspannte Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass die größere Maschine für sehr kleine Fahrerinnen und Fahrer subjektiv mehr „Motorrad“ bedeutet.
  • CFmoto 450 MT: Stärken sind die schnelle Vertrautheit und die gute Alltagsergonomie. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren der Komfort je nach Fahrstil und Körpergröße stärker individuell geprüft werden sollte.

Ausstattung und Technik: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Technik im Alltag integriert ist. Die Yamaha Ténéré TNR 700 wirkt in der Gesamtschau wie ein Motorrad, das auf Touren ausgelegt ist: Bedienlogik, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass alles seinen Platz hat. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil man sich auf das Fahren konzentrieren kann.

Die CFmoto 450 MT setzt auf moderne Features und eine zeitgemäße Anmutung. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht „alt“ anfühlt und gleichzeitig ein gutes Paket für den Alltag bietet. Auch hier gilt: Entscheidend ist, wie die Technik im Fahrbetrieb wirkt – und nicht nur, was auf dem Papier steht.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

  • Yamaha TNR 700: Stärken liegen in der tourentauglichen Gesamtanmutung und der durchdachten Bedienung. Schwäche kann sein, dass man für den reinen Stadtgebrauch nicht jede Tour-Ausstattung zwingend braucht.
  • CFmoto 450 MT: Stärken sind das moderne Gesamtpaket und die gute Zugänglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Langstreckenfahrten die „Reise-Ruhe“ der Yamaha stärker ins Gewicht fällt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gelegentliches Schottergefühl

Im Alltag zeigt sich die CFmoto 450 MT oft als unkomplizierte Wahl. Sie lässt sich leichter bewegen, wirkt im Handling weniger „schwer“ und macht dadurch auch kurze Fahrten oder spontane Touren angenehm. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder viel zwischen Ampeln und Landstraßen pendelt, profitiert von dieser Leichtigkeit.

Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist dagegen besonders stark, wenn der Tag nicht nach 30 Minuten endet. Auf Landstraßen und bei längeren Touren spielt sie ihre Reserven aus: gleichmäßiges Fahrgefühl, souveräne Beschleunigung und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Für Schotter oder unbefestigte Wege ist sie ebenfalls gut geeignet – allerdings mit dem Charakter eines Motorrads, das man eher als „Reisebegleiter“ versteht als als reines Spaßgerät.

Wirtschaftlichkeit und Praxis: Kaufentscheidung jenseits von Emotionen

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle. Dazu gehören Service-Erfahrung, Ersatzteilverfügbarkeit, Werkstattnähe und die Frage, wie gut sich das Motorrad langfristig in den eigenen Alltag integrieren lässt. In der Praxis ist es oft so: Wer viel fährt, achtet stärker auf die „Gesamthaltbarkeit“ des Konzepts und auf ein stimmiges Servicegefühl. Wer dagegen eher gelegentlich unterwegs ist, legt mehr Wert auf unkomplizierte Handhabung und ein gutes Gesamtpaket zum Einstieg.

Im Vergleich wirkt die Yamaha Ténéré TNR 700 wie die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das über Jahre hinweg als Hauptmaschine dienen kann. Die CFmoto 450 MT ist dagegen häufig die bessere Option für alle, die ein modernes Adventure möchten, das sich leicht bewegt und dabei ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis verspricht.

Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?

Bei der Yamaha Ténéré TNR 700 ist die „Schwäche“ eher eine Frage des Einsatzprofils: Wer hauptsächlich kurze Strecken fährt oder sehr häufig im engen Stadtverkehr unterwegs ist, könnte die größere Maschine als weniger agil empfinden als die CFmoto. Außerdem kann die größere Reiseausrichtung dazu führen, dass man Ausstattung und Reserven bezahlt, die man nicht immer nutzt.

Bei der CFmoto 450 MT liegt die potenzielle Schwäche ebenfalls im Einsatzprofil: Wer sehr lange Strecken mit dauerhaft hohem Tempo plant oder häufig schwere Beladung mitführt, wird die Grenzen eines kleineren Konzepts früher spüren als bei der Yamaha. Das heißt nicht, dass die CFmoto ungeeignet ist – aber sie ist eher die „smarte“ Wahl für viele Alltags- und Tourensituationen, während die Yamaha stärker auf maximale Reise-Ruhe ausgelegt ist.

Fazit:

Die Yamaha Ténéré TNR 700 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem auf Langstrecke, Stabilität und souveräne Reserven setzt. Wer regelmäßig größere Touren fährt, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein möchte und ein Gesamtpaket bevorzugt, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Yamaha häufig die passendere Entscheidung. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad mehr als nur „Transport“ sein soll.

Die CFmoto 450 MT passt besser, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein modernes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer ein Adventure-Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell vertraut ist und auch für kürzere Fahrten oder spontane Ausflüge Spaß macht, findet in der CFmoto oft die stimmigere Wahl. Für viele Fahrer ist sie der pragmatische Einstieg in die Adventure-Welt – ohne dabei auf Dynamik zu verzichten.

Kurz gesagt: Yamaha für Reise-Ruhe und Reserven, CFmoto für Leichtigkeit und Alltag.

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