| UVP | 14.899 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehfreudiger Triple mit ordentlich Power
- guter Touren- und Soziuskomfort
- vollständige technische Ausstattung
- Koffer und Semi-aktives Fahrwerk Serie
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Blinker stellen nicht automatisch zurück
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 360 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70Z R17 | |
| Reifen hinten | 180/55Z R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Tracer 9 GT ist eine richtig gute Weiterentwicklung der sowieso schon guten Tracer 900 GT. Sie wurde zwar 1.500 Euro teurer, hat dafür aber auch technisch ordentlich zugelegt. Alleine schon das gut funktionierende semi-aktive Fahrwerk rechtfertigt den Aufpreis.Ebenfalls gerechtfertigt ist der Aufpreis der GT gegenüber der Standard Tracer 9. Die kostet zwar 1.500 Euro weniger als die GT, dafür muss man aber auch auf viele leckere Dinge wie Koffer, QuickShifter, semiaktives Fahrwerk und Kurvenlicht verzichten. Wenn man diese Features zusammenrechnet, muss sich eher wundern, warum der Preisabstand nicht größer ist. Ganz klar: Die GT ist der bessere Deal!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Yamaha Tracer 9 GT vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT steht für vielseitige Tourentauglichkeit und souveränen Allround-Charakter, während die Kawasaki Ninja ZX-4RR eher den sportlichen Fokus mitbringt – mit dem Anspruch, sich dynamisch und direkt anzufühlen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei Komfort und Alltag, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundcharakter: Tourenkomfort trifft auf Sportfokus
Yamaha Tracer 9 GT: der Reise-Allrounder
Die Yamaha Tracer 9 GT ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken entspannt macht. Der Aufbau zielt auf eine Mischung aus Fahrkomfort und Kontrolle: Windschutz, eine aufgeräumte Ergonomie und ein Konzept, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer häufig unterwegs ist – ob Tagesausflug oder längere Tour – findet hier einen Rahmen, der nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportlich, kompakt, verspielt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Der Fokus liegt stärker auf Agilität und einem direkten Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein sportlicher Begleiter an, der Kurven mag und bei flottem Tempo seine Stärken ausspielt. Für viele ist das genau der Reiz: weniger „Reise-Atmosphäre“, mehr „Fahrspaß-Modus“.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT ist darauf ausgelegt, dass sich das Fahren über längere Zeit angenehm und kontrolliert anfühlt. Der Antrieb unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und lässt sich im Alltag gut dosieren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Streckenprofile wechseln oder wenn nicht jede Fahrt ein „Vollgas-Event“ sein soll.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt stärker auf den sportlichen Charakter. Der Motor und die Abstimmung wirken lebendiger und „zielgerichteter“ – also so, dass man schneller das Gefühl bekommt, das Motorrad will geführt werden. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und für alle, die gerne zügig unterwegs sind. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung im Alltag weniger „entspannt“ wirken, wenn man überwiegend gemütlich fährt oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 9 GT: ruhig auf Strecke
Die Yamaha Tracer 9 GT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk wirkt auf Geradeaus und bei wechselndem Untergrund eher darauf getrimmt, dass das Motorrad kontrolliert bleibt und nicht ständig nach Korrektur verlangt. Das ist ein klarer Vorteil für Tourenfahrer und für alle, die auch bei flotterem Tempo entspannt bleiben möchten.
Ninja ZX-4RR: wendig in der Kurve
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich deutlich agiler. In engen Passagen und beim dynamischen Wechsel zwischen Kurven zeigt sich der Sportfokus: Das Motorrad lässt sich spürbar „führen“, und das Feedback vermittelt schnell, was gerade passiert. Wer gerne kurvig fährt, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht. Als Gegenpunkt gilt: Wer vor allem lange Strecken mit viel Gepäck oder sehr gleichmäßigem Tempo plant, kann die sportlichere Ausrichtung als weniger „tourig“ empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrgefühl ab, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 9 GT wirkt dabei wie ein Motorrad, das Brems- und Fahrsituationen souverän „wegarbeitet“ – besonders dann, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch alltagstauglich unterwegs ist. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt ebenfalls ein sportliches Sicherheitsgefühl mit, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, dass man bei dynamischer Fahrweise schnell wieder Kontrolle hat.
Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung der sportlichen Ausrichtung. Wer dagegen vor allem Touren fährt, schätzt die ruhige, gleichmäßige Art, wie die Yamaha Tracer 9 GT das Tempo kontrolliert.
Elektronik & Assistenz: Komfort im Alltag, Kontrolle beim Fahren
Im Elektronik-Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 9 GT wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Verkehr oder Streckenbedingungen variieren. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber stärker wie ein Paket, das die sportliche Linie unterstützt – also Kontrolle und Dynamik, wenn es zügig wird.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Tracer 9 GT punktet mit einem „einfach fahren“-Gefühl, während die ZX-4RR eher die Freude am aktiven Fahren betont. Wer viel im Alltag unterwegs ist und möglichst wenig „denken“ möchte, findet in der Yamaha oft den entspannteren Ansatz. Wer dagegen gerne die Fahrdynamik ausreizt, wird mit der Kawasaki schneller warm.
Sitzposition & Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Yamaha Tracer 9 GT: auf Komfort ausgelegt
Die Yamaha Tracer 9 GT ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Besonders der Windschutz und die generelle Ausrichtung helfen dabei, dass das Motorrad nicht „ermüdet“, sondern trägt.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportlich, aber nicht unpraktisch
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten und dynamisches Handling im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann die sportlichere Haltung bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr schneller als anstrengender empfunden werden – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zeigt sich ein klares Muster: Die Yamaha Tracer 9 GT ist die „Allround“-Wahl, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Sie wirkt wie ein Bike, das sich für verschiedene Situationen gut anpasst – vom zügigen Ausflug bis zur entspannten Fahrt mit Fokus auf Komfort.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen besonders attraktiv, wenn die Fahrten eher sportlich geplant sind: kurze Runden, kurvige Strecken, und das Gefühl, dass das Motorrad auf Fahrbefehle schnell reagiert. Für reine Touren mit viel Gepäck oder für sehr lange Autobahnabschnitte kann die Ausrichtung weniger „komfortorientiert“ wirken als bei der Yamaha.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Fahrkomfort und ruhiges Handling
- Gutes Gefühl für gleichmäßiges Tempo und entspannte Kontrolle
- Elektronik und Abstimmung wirken alltagstauglich und unterstützend
Yamaha Tracer 9 GT – Schwächen
- Wer maximal sportliche Direktheit sucht, findet bei der Kawasaki oft mehr „Biss“
- Die Ausrichtung auf Komfort kann bei sehr sportlichem Fahrstil weniger „aggressiv“ wirken
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Stärken
- Agiles Handling und sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten belohnt
- Direktes Ansprechverhalten, das dynamisches Fahren unterstützt
- Elektronik und Abstimmung passen gut zu einer sportlichen Fahrweise
Kawasaki Ninja ZX-4RR – Schwächen
- Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung weniger entspannend sein
- Im „einfach nur fahren“-Alltag wirkt die Yamaha oft souveräner
Welche Wahl ist sinnvoll? Empfehlungen nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Wer ein Motorrad sucht, das viele Einsatzbereiche abdeckt – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und ruhiger Kontrolle – landet häufig bei der Yamaha Tracer 9 GT. Sie ist besonders passend für Tourenfahrer, Pendler mit längeren Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nur schnell, sondern auch angenehm zu fahren ist.
Wer dagegen vor allem Kurven liebt, gerne zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht und sportlich anfühlt, wird mit der Kawasaki Ninja ZX-4RR sehr zufrieden sein. Sie ist die Wahl für dynamische Ausfahrten, für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten, und für alle, die sportliche Direktheit über maximalen Langstreckenkomfort stellen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und Alltag suchen: ruhiges Handling, komfortorientierte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten möchte, trifft mit der Tracer 9 GT meist die passendere Entscheidung.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders attraktiv macht. Wer eher kurze bis mittlere, dynamische Strecken plant und die sportliche Ausrichtung genießen möchte, findet in der ZX-4RR den größeren Spaßfaktor.