| UVP | 14.899 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehfreudiger Triple mit ordentlich Power
- guter Touren- und Soziuskomfort
- vollständige technische Ausstattung
- Koffer und Semi-aktives Fahrwerk Serie
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Blinker stellen nicht automatisch zurück
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 360 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70Z R17 | |
| Reifen hinten | 180/55Z R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Tracer 9 GT ist eine richtig gute Weiterentwicklung der sowieso schon guten Tracer 900 GT. Sie wurde zwar 1.500 Euro teurer, hat dafür aber auch technisch ordentlich zugelegt. Alleine schon das gut funktionierende semi-aktive Fahrwerk rechtfertigt den Aufpreis.Ebenfalls gerechtfertigt ist der Aufpreis der GT gegenüber der Standard Tracer 9. Die kostet zwar 1.500 Euro weniger als die GT, dafür muss man aber auch auf viele leckere Dinge wie Koffer, QuickShifter, semiaktives Fahrwerk und Kurvenlicht verzichten. Wenn man diese Features zusammenrechnet, muss sich eher wundern, warum der Preisabstand nicht größer ist. Ganz klar: Die GT ist der bessere Deal!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Yamaha Tracer 9 GT vs. Royal Enfield Goan Classic 350 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT steht für modernes Touring mit viel Elektronik, komfortabler Ergonomie und dem Anspruch, längere Strecken souverän zu erledigen. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen setzt auf klassischen Stil, eine entspannte Fahrweise und das Gefühl, mit einem Motorrad unterwegs zu sein, das eher Charakter als Hightech in den Vordergrund stellt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede: Wie schlagen sich die beiden Modelle bei Motor, Fahrwerk, Bremsen, Alltagstauglichkeit und Wartung?
Grundidee und Einsatzprofil
Die Tracer 9 GT ist klar als Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie soll komfortabel bleiben, auch wenn die Strecke länger wird, und sie soll auf wechselndem Terrain verlässlich funktionieren. Die Goan Classic 350 ist hingegen ein Motorrad für den Alltag und für entspannte Ausfahrten. Sie wirkt wie gemacht für kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Landstraßenrunden – also für Fahrten, bei denen man nicht ständig „drücken“ muss, um Spaß zu haben.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen den beiden. Die Yamaha Tracer 9 GT ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Gerade auf der Autobahn oder beim zügigen Überholen zeigt sich der Vorteil eines leistungsstärkeren Antriebs: Das Motorrad bleibt gelassen, beschleunigt kräftig und wirkt auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil. Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt dagegen die Karte „entspannt“. Der Motor ist eher auf gleichmäßiges Fahren und ein ruhiges Drehzahlband abgestimmt. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt – und weniger auf maximaler Dynamik.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig lange Strecken fährt, häufig zügig unterwegs ist oder einfach gern Reserven nutzt, wird mit der Tracer 9 GT deutlich mehr „Luft nach oben“ spüren. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, nicht ständig nach Leistung verlangt und sich wie ein Begleiter für den Alltag anfühlt, findet in der Goan Classic 350 eine stimmige Wahl.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Die Yamaha Tracer 9 GT ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt tourentauglich, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man auch mehrere Stunden unterwegs sein kann. Dazu passt auch die Gesamtabstimmung: Wind- und Wetterkomfort, die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, und das Gefühl von Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt auf eine eher klassische, entspannte Haltung. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht in erster Linie aus Autobahnkilometern besteht, sondern aus Stadt, Landstraße und kurzen bis mittleren Touren. Die Ergonomie unterstützt ein ruhiges Fahrtempo und ein „einfach losfahren“-Gefühl. Allerdings ist der Komfortanspruch bei langen, schnellen Etappen naturgemäß ein anderer als bei einem ausgewachsenen Tourer.
Fahrwerk und Handling
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Touring“ und „Alltag mit Charakter“. Die Tracer 9 GT ist so abgestimmt, dass sie auch bei wechselndem Untergrund kontrolliert bleibt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, lässt sich aber dennoch nicht wie ein schwerfälliger Brocken fahren. Gerade auf längeren Strecken oder bei dynamischerem Kurvenfahren ist das ein echter Vorteil: Man bekommt Vertrauen in die Linie und kann sich auf den Straßenverlauf konzentrieren.
Die Goan Classic 350 ist im Handling eher auf Leichtigkeit und Zugänglichkeit ausgelegt. Sie wirkt unkompliziert, macht in engen Situationen Spaß und ist besonders dann stark, wenn das Tempo moderat bleibt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern „entspannt“ fährt, wird das Handling als angenehm und wenig fordernd empfinden.
Bremsen und Sicherheit
Auch bei den Bremsen trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Yamaha Tracer 9 GT ist auf höhere Geschwindigkeiten und häufige Belastung ausgelegt. Das zeigt sich in der Bremsperformance: Sie bietet eine klare Dosierbarkeit und ein sicheres Gefühl, wenn es schneller gehen soll oder wenn Verkehrssituationen plötzlich reagieren lassen.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie ist eher für den Rahmen ihres Einsatzes optimiert. Im Alltag und bei moderaten Geschwindigkeiten fühlt sich das System stimmig an. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder oft aus hohen Tempi verzögert, wird die Reserven einer größeren, tourorientierten Maschine stärker zu schätzen wissen.
Elektronik, Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie die Motorräder „unterstützen“. Die Yamaha Tracer 9 GT bringt eine moderne Ausstattung mit, die das Fahren erleichtert und in vielen Situationen Sicherheit und Komfort erhöht. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann diese Unterstützung den Unterschied machen – nicht als „Gimmick“, sondern als spürbare Entlastung.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern eher eine andere Philosophie: weniger Komplexität, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das ein Plus, weil das Motorrad dadurch besonders nahbar bleibt.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick
Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt sich die Logik der Motorgröße. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist durch ihren kleineren Hubraum typischerweise effizienter im Alltag und eignet sich dadurch gut für Pendelstrecken und Touren, bei denen man nicht ständig an Tankstopps denken möchte. Die Yamaha Tracer 9 GT kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, aber sie ist in erster Linie für mehr Leistung und mehr Fahrspaß auf Distanz ausgelegt. Wer die Yamaha häufig im „Touring-Modus“ bewegt, profitiert von der souveränen Art – muss aber im Vergleich mit einem kleineren Motor natürlich andere Prioritäten bei den Betriebskosten setzen.
Auch Wartung und Service spielen eine Rolle. Bei beiden Marken sind regelmäßige Inspektionen wichtig, aber die Kostenstruktur hängt stark davon ab, wie oft und wie intensiv gefahren wird. Die Tracer 9 GT ist ein modernes Motorrad mit mehr Technik, was in der Regel bedeutet, dass man sich bei Wartung und Verschleißteilen an den Herstellerintervallen orientieren sollte. Die Goan Classic 350 ist dagegen einfacher im Grundkonzept und kann dadurch für manche Fahrerinnen und Fahrer unkomplizierter wirken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT – Stärken
- Touring-Komfort für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Starke Reserven beim Beschleunigen und Überholen
- Moderne Unterstützung durch Elektronik und Ausstattung
- Stabilität und gutes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten
Yamaha Tracer 9 GT – Schwächen
- Anspruch an Budget und Betriebskosten im Vergleich zu kleineren Motoren
- Für sehr kurze Stadtfahrten kann der „Tourer-Fokus“ weniger passend wirken
Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Alltag und gemütliche Touren
- Charakter und klassische Optik, die sofort Spaß macht
- Typisch effizient im Vergleich zu leistungsstärkeren Maschinen
- Unkompliziert im Handling und im „Einfach-losfahren“-Ansatz
Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen
- Weniger Reserven bei hohen Tempi und zügiger Fahrweise
- Für lange, schnelle Etappen ist der Touring-Fokus der Yamaha im Vorteil
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Yamaha Tracer 9 GT passt besonders gut zu Fahrenden, die regelmäßig längere Strecken fahren oder gern zügig unterwegs sind. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Auch wenn das Motorrad im Alltag genutzt wird, bleibt der Charakter: Es ist gemacht für Distanz, nicht nur für den Feierabend um die Ecke.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das leicht zugänglich ist, Spaß im Alltag macht und dabei seinen eigenen Stil auslebt. Wer Pendelstrecken fährt, gern entspannt fährt oder ein Motorrad möchte, das nicht nach „Maximalleistung“ verlangt, findet in der Goan Classic 350 eine stimmige Lösung.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren planen, häufig zügig fahren und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzen. Sie punktet mit souveränem Durchzug, stabiler Fahrweise und einem Setup, das lange Strecken angenehm macht. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dagegen die passendere Entscheidung, wenn der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, entspanntem Cruisen und klassischem Motorradgefühl liegt. Sie wirkt unkompliziert, macht im Stadtverkehr und auf gemütlichen Landstraßen besonders viel Freude und ist im Betrieb typischerweise die effizientere Option. Kurz gesagt: Wer Distanz und Reserven sucht, fährt mit der Yamaha besser. Wer Stil, Leichtigkeit und entspanntes Fahren in den Vordergrund stellt, trifft mit der Royal Enfield die richtige Wahl.