UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.000 €
Baujahr von 2018 bis 2023
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Deutlich erwachsener und nicht mehr weit von der großen Boxer-Schwester entfernt.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • erhabene Sitzposition
  • gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
  • reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
  • gelungene Optik
Kontra:
  • Windschild könnte etwas größer ausfallen
  • Preis schnellt durch Extras in die Höhe
  • nicht ganz so wendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht229kg
Radstand1.593mm
Länge2.305mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 860-880 mm
Höhe1.356mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum853ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung95 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment92 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.204km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneUpside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 219)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 21
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".

Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.

Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.

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Yamaha WR 125 R vs. BMW F 850 GS – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha WR 125 R und die BMW F 850 GS, lohnt sich ein genauer Blick. Die WR 125 R steht für leichtes, agiles Fahren und den Charakter eines echten Einstiegs in die Enduro-Welt. Die F 850 GS dagegen ist eine Reiseenduro, die auf Komfort, Alltagstauglichkeit und moderne Technik setzt. Im direkten Vergleich wird schnell klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Art von Fahrgefühl und Einsatzbereich besser zum eigenen Alltag passt.

Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Reiseenduro

Die Yamaha WR 125 R ist vom Konzept her nah an dem, was viele mit Enduro verbinden: leicht zu bewegen, direkt in der Reaktion und mit einem Fokus auf Offroad-typische Dynamik. Sie fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn der Weg nicht nur aus Asphalt besteht, sondern auch aus Schotter, Feldwegen oder gelegentlichen Ausflügen abseits der üblichen Strecken.

Die BMW F 850 GS ist dagegen deutlich stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie ist für längere Strecken, wechselnde Untergründe und einen entspannten Fahrstil gebaut. Das merkt man besonders an der Art, wie sie sich auf Geschwindigkeit und Komfort einstellt: weniger „springen und zupacken“, mehr „tragen und gleiten“.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen den beiden Modellen. Die WR 125 R ist als 125er auf ein leichtes, drehfreudiges und unkompliziertes Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor arbeitet eher im Bereich, in dem man ihn aktiv nutzt, um Schwung zu holen. Für kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen ist das oft angenehm, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert.

Die F 850 GS bringt dagegen mehr Reserven und ein deutlich souveräneres Drehmomentverhalten. Dadurch wirkt sie im Alltag weniger „arbeitsintensiv“: Man kann häufiger in einem Gang bleiben, muss weniger nachlegen und fährt insgesamt entspannter, besonders wenn es zügiger wird oder wenn der Untergrund unruhiger ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Yamaha WR 125 R: Stärke ist die direkte Ansprache und das unkomplizierte Handling. Schwäche ist, dass bei ambitionierter Fahrweise oder längeren Strecken mit viel Tempo die Grenzen schneller erreicht sind – schlicht, weil die Leistungsbasis kleiner ist.

BMW F 850 GS: Stärke ist die Durchzugskraft und die entspannte Art, auch bei wechselnden Bedingungen konstant zu bleiben. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch weniger „leichtfüßig“ wirkt als eine 125er Enduro – vor allem bei sehr langsamen Offroad-Passagen oder wenn viel Rangieren nötig ist.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder anfühlen

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die WR 125 R ist so abgestimmt, dass sie das Enduro-Gefühl unterstützt: Sie lässt sich spürbar leichter in die gewünschte Linie bringen und wirkt im Gelände oft „lebendiger“. Gerade auf unebenen Strecken hilft die leichtere Bauweise dabei, das Motorrad schnell zu kontrollieren.

Die BMW F 850 GS legt den Fokus stärker auf Stabilität und Komfort. Auf der Straße und auf längeren Abschnitten überwiegt das Gefühl von Ruhe. Auf Schotter oder schlechten Straßen bleibt sie kontrollierbar, ohne dass man ständig gegenarbeiten muss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Offroad-Sessions besteht, sondern aus echten Reiseabschnitten.

Lenkung, Gewicht und Alltag

Im Vergleich zeigt sich: Die WR 125 R ist im Handling oft die „einfachere“ Wahl, weil sie leichter zu bewegen ist und sich schneller anfühlt, wenn es eng wird. Die F 850 GS ist dagegen im Alltag dann stark, wenn es um Reichweite, Komfort und souveränes Fahren geht – also wenn das Motorrad nicht ständig im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten „gearbeitet“ werden muss.

Sitzposition und Ergonomie

Die Sitzposition ist ein weiterer Unterschied, der den Einsatzbereich klar macht. Die WR 125 R bietet eine eher sportlich-aufrechte Haltung, die zum Enduro-Fahren passt. Das unterstützt das aktive Fahren, bei dem man sich mit dem Motorrad bewegt und die Kontrolle über das Vorderrad spürt.

Die BMW F 850 GS ist ergonomisch stärker auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig pendelt, Touren fährt oder einfach gern lange unterwegs ist, profitiert davon besonders.

Komfort und Ausstattung: Technik als Unterschied

Bei der Ausstattung trennen sich die Konzepte deutlich. Die WR 125 R konzentriert sich auf das Wesentliche: ein Motorrad, das fahren lässt, ohne sich in Technik zu verlieren. Das ist ein Vorteil, wenn man ein unkompliziertes Setup möchte und die Wartung bzw. das Handling im Vordergrund stehen.

Die BMW F 850 GS setzt stärker auf moderne Features und Elektronik. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Bedingungen umgeht. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das helfen, das Fahrgefühl zu stabilisieren und die Fahrt angenehmer zu machen.

Stärken und Schwächen bei Komfort

WR 125 R: Stärke ist die Einfachheit und der Fokus auf Fahrspaß. Schwäche ist, dass Komfort- und Technik-Features im Vergleich weniger im Mittelpunkt stehen – wer viel Wert auf „Tour-Feeling“ legt, wird das schneller vermissen.

F 850 GS: Stärke ist der Komfort und die Unterstützung durch moderne Systeme. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch auch mehr „Anspruch“ an Budget und Pflege mitbringen kann – sowohl beim Kauf als auch im laufenden Betrieb.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den typischen Tagesablauf einfügt. Die WR 125 R spielt ihre Stärken aus, wenn es um kurze Wege, spontane Ausfahrten und das Gefühl geht, jederzeit „leicht“ unterwegs zu sein. Sie eignet sich besonders, wenn der Alltag nicht nur aus Autobahn besteht und wenn gelegentlich unbefestigte Strecken dazugehören.

Die BMW F 850 GS ist im Alltag dann im Vorteil, wenn Strecken länger werden oder wenn die Fahrt regelmäßig aus einer Mischung besteht: Stadtanteil, Landstraße, Schotterpassagen und vielleicht auch mal eine längere Tour. Die GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man nicht „überreden“ muss – es fährt einfach.

Wartung, Kosten und Kaufperspektive

Auch wenn konkrete Kosten stark vom Zustand und der individuellen Nutzung abhängen, lässt sich im Konzept ein Unterschied erkennen. Die WR 125 R ist als 125er typischerweise die günstigere Einstiegsklasse. Das kann beim Kauf und bei der laufenden Planung helfen, vor allem wenn das Budget begrenzt ist oder wenn erst einmal Erfahrung gesammelt werden soll.

Die F 850 GS ist eine höher positionierte Reiseenduro. Das bedeutet meist: mehr Anschaffungsbudget und tendenziell mehr „Komplexität“ durch Ausstattung und Elektronik. Dafür bekommt man aber auch ein Motorrad, das für viele Fahrertypen langfristig interessant bleibt – besonders, wenn Touren und Komfort eine große Rolle spielen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha WR 125 R ist besonders passend, wenn ein leichtes, direktes Enduro-Motorrad gesucht wird. Sie eignet sich gut für Einsteiger, die gern selbst Hand anlegen, die Enduro-Welt kennenlernen möchten und bei denen der Fokus auf Fahrspaß, Agilität und unkomplizierten Einsätzen liegt. Auch für gemischte Strecken mit gelegentlichem Offroad-Anteil ist sie eine stimmige Wahl.

Die BMW F 850 GS passt am besten, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Komfort, Stabilität und moderne Technik kombiniert. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Untergründe erwartet und dabei entspannt ankommen möchte, findet in der GS eine sehr passende Basis. Sie ist ideal für Fahrer, die ein „Reise-Setup“ wollen und nicht ständig an der Leistungsgrenze arbeiten möchten.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R gewinnt vor allem dort, wo Leichtigkeit, Direktheit und Enduro-Charakter zählen. Sie ist die bessere Wahl für Einsteiger und alle, die gern agil unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken fahren und sich ab und zu auch abseits des Asphalts wohlfühlen. Die BMW F 850 GS spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Souveränität und Technik im Vordergrund stehen. Wer längere Touren plant, gemischte Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo und wechselnden Bedingungen entspannt bleibt, liegt mit der GS richtig. Kurz gesagt: WR 125 R für den unkomplizierten Einstieg ins Enduro-Gefühl – F 850 GS für Reise, Alltag und „einfach weiterfahren“.

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