| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha WR 125 R vs. BMW G 650 GS: Vergleich für Offroad-Fans und Alltags-Tourer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, agiles Offroad-Feeling und den Charakter eines echten Einsteigerdirtbikes. Die BMW G 650 GS dagegen ist stärker auf Alltag, Komfort und entspannte Touren ausgelegt – mit dem Anspruch, auch abseits der Straße nicht sofort klein beizugeben. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur beim Fahrgefühl, sondern auch bei der Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken im Alltag wirklich nutzen lassen.
Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Reiseenduro-Alltag
Yamaha WR 125 R: leicht, direkt, offroad-nah
Die WR 125 R ist als 125er Enduro vor allem dafür gemacht, dass sich das Motorrad schnell „zur Hand“ anfühlt. Das merkt man im Alltag besonders dort, wo Wendigkeit zählt: enge Wege, holprige Abschnitte, Feldwege oder einfach das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu behalten. Die Maschine wirkt insgesamt sehr unkompliziert – und genau das ist ihre Stärke.
BMW G 650 GS: komfortabler, alltagstauglicher, tourorientiert
Die G 650 GS ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus stärker auf entspannte Fahrten legt. Die Sitzposition und der Gesamteindruck sind weniger „Trail-Training“ und mehr „Fahren, ankommen, weiter“. Gerade auf längeren Strecken spielt die BMW ihre Vorteile aus: ruhigeres Fahrgefühl, mehr Komfort im Alltag und eine Auslegung, die auch für gemischte Strecken passt.
Motor und Fahrbarkeit: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die WR 125 R ist eher auf drehfreudiges, direktes Ansprechen ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad häufig im Gelände oder auf kurzen, wechselnden Strecken genutzt wird. Die G 650 GS wirkt dagegen in der Praxis oft „erwachsener“ im Fahrgefühl: Sie unterstützt gleichmäßiges Fahren und lässt sich im Alltag entspannter dosieren.
Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um reine Zahlen, sondern darum, wie die Leistung genutzt wird. Während die Yamaha im Gelände und bei dynamischen Manövern ihre Stärken ausspielt, punktet die BMW dort, wo gleichmäßiges Tempo und Komfort wichtiger sind als maximale Agilität.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
WR 125 R: wendig und „trailig“
Die Yamaha wirkt im Handling sehr lebendig. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein schnelles Umsetzen von Richtungswechseln. Gerade auf unebenen Untergründen hilft das, weil das Motorrad nicht „träge“ wirkt, sondern eher wie ein leichtes Werkzeug: Man kann es führen, man kann es drehen, man kann es kontrolliert über Hindernisse bewegen.
G 650 GS: stabiler Eindruck für gemischte Strecken
Die BMW vermittelt eher den Eindruck von Stabilität. Das ist besonders auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gut berechenbar, und das Fahrgefühl ist weniger „zappelig“, sondern eher ruhig. Für viele ist das genau der Punkt, der den Unterschied macht – vor allem, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende im Gelände steht, sondern auch im Alltag genutzt wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem, wie die Motorräder eingesetzt werden: Die WR 125 R ist auf kontrollierte Manöver ausgelegt, bei denen häufiges Dosieren und präzises Anhalten im Vordergrund stehen. Die G 650 GS ist stärker auf sicheres, gleichmäßiges Bremsen im Alltag und auf Touren ausgelegt. Beide Konzepte können überzeugen – aber die Frage lautet: Welche Situationen passieren häufiger?
Wer oft auf losem Untergrund unterwegs ist oder viel mit kurzen, aktiven Brems- und Lenkimpulsen arbeitet, wird die Yamaha als direkter empfinden. Wer dagegen mehr Wert auf planbares Bremsverhalten bei höheren Reiseanteilen legt, findet in der BMW oft den passenderen Charakter.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. längere Touren
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Yamaha WR 125 R wirkt insgesamt sportlicher und „endurotypischer“: Man sitzt so, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Das ist im Gelände ein Vorteil, weil man sich leichter auf Unebenheiten einstellen kann. Auf längeren Strecken kann das jedoch je nach Körperbau und Fahrstil weniger entspannend sein.
Die BMW G 650 GS bietet dagegen einen komfortorientierteren Ansatz. Die Sitzhaltung unterstützt längeres Fahren, und das Motorrad wirkt insgesamt weniger „kampfbereit“, sondern eher „reisebereit“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, Wochenendtouren oder längere Ausfahrten genutzt wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Art. Die WR 125 R ist durch ihre Leichtigkeit und Wendigkeit besonders praktisch, wenn das Motorrad oft in der Stadt bewegt wird oder wenn kurze Wege mit unbefestigten Abschnitten dazugehören. Sie ist schnell da, schnell weg, und das Handling macht das Motorrad im Alltag unkompliziert.
Die BMW G 650 GS ist im Alltag vor allem dann im Vorteil, wenn längere Strecken anstehen oder wenn Komfort und entspannteres Fahren wichtiger sind als maximale Offroad-Agilität. Wer häufig Landstraße und Touren fährt, wird die BMW als stimmiger erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling: schnell in Richtungswechseln, gut kontrollierbar.
- Offroad-Charakter: macht Spaß auf Feldwegen, Trails und im Gelände.
- Einsteigerfreundlich im Konzept: wirkt unkompliziert und motiviert zum Fahren.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Komfortfokus geringer: für lange Strecken kann die sportlichere Sitzhaltung weniger entspannend sein.
- Tour-Anspruch begrenzt: je nach Fahrprofil ist die BMW für längere Reisen oft die rundere Wahl.
BMW G 650 GS – Stärken
- Komfort und Ruhe: entspannteres Fahrgefühl für Alltag und Touren.
- Stabilität: berechenbar auf gemischten Strecken.
- Allround-Anspruch: passt gut zu „ein Motorrad für alles“.
BMW G 650 GS – Schwächen
- Weniger „Trail-Agilität“: im direkten Offroad-Vergleich wirkt die Yamaha oft lebendiger.
- Konzept nicht primär Dirt-Fokus: wer sehr häufig im Gelände trainiert, findet in der WR oft mehr Spaß.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der wichtigste Punkt ist die Nutzung: Die WR 125 R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad häufig im Gelände oder auf unbefestigten Strecken bewegt wird und wenn das Ziel ist, ein leichtes, direktes Endurogefühl zu erleben. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne aktiv arbeiten, kurze Strecken dynamisch fahren und das Motorrad als „Spielplatz“ für Offroad-Momente sehen.
Die BMW G 650 GS ist dagegen die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad mehr Zeit auf Straße und längeren Strecken verbringt, wenn Komfort zählt und wenn das Motorrad auch abseits der befestigten Wege genutzt wird, ohne dass der Fokus ausschließlich auf hartem Offroad-Training liegt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän bleibt und auf Touren nicht anstrengend wird, findet in der G 650 GS häufig die passendere Basis.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Beim Kauf sollte weniger das Bauchgefühl entscheiden, sondern die Frage, welche Stärken im eigenen Alltag wirklich gebraucht werden. Bei der WR 125 R lohnt es sich, den Zustand besonders im Hinblick auf Offroad-Nutzung zu prüfen: Verschleiß an relevanten Komponenten, Spuren von intensiver Nutzung und ob das Fahrwerk sauber arbeitet. Bei der G 650 GS ist vor allem wichtig, wie gepflegt sie wurde und ob sie sich im Alltag ruhig und gleichmäßig fahren lässt – denn genau das ist ihr Markenzeichen.
Auch die persönliche Körpergröße und der Fahrstil spielen eine große Rolle. Wer gerne aktiv steht, mit dem Motorrad arbeitet und kurze, wechselnde Abschnitte bevorzugt, wird die Yamaha oft als motivierender erleben. Wer eher entspannt sitzt, längere Strecken plant und ein ruhigeres Gesamtgefühl sucht, wird mit der BMW meist zufriedener sein.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, direktes Endurogefühl suchen und das Motorrad häufig auf Feldwegen, im Gelände oder auf unbefestigten Strecken einsetzen möchten. Ihre Stärken liegen in der Agilität, der aktiven Fahrweise und dem Spaßfaktor bei dynamischen Manövern – auch dann, wenn es mal rauer wird. Wer dagegen Komfort und entspannte Fahrten stärker gewichtet, wird die sportlichere Auslegung auf Dauer eher als weniger passend empfinden.
Die BMW G 650 GS passt am besten zu Fahrern, die ein alltagstaugliches Motorrad mit Reisecharakter suchen: stabil, berechenbar und mit einem Fahrgefühl, das längere Strecken deutlich angenehmer macht. Im Vergleich zeigt sich die BMW als rundere Option für gemischte Nutzung aus Straße und gelegentlichem Offroad-Einsatz. Kurz gesagt: WR 125 R für Offroad-Fokus und aktive Kontrolle, G 650 GS für Komfort, Stabilität und Touren.