| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Yamaha WR 125 R vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich von Enduro-Agilität und Reise-Komfort
Wer sich zwischen der Yamaha WR 125 R und der BMW R 1200 GS K25 entscheiden möchte, merkt schnell: Das sind keine „ähnlichen“ Motorräder, sondern zwei Welten. Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, unkomplizierten Offroad-Einsatz und ein Fahrgefühl, das Mut macht, auch abseits befestigter Wege zu fahren. Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist eine Reiseenduro, die auf Langstrecke, Komfort und souveräne Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken überwiegen – wenn es um Fahrspaß, Alltag, Touren und den passenden Charakter geht?
Grundcharakter: Leichtes Enduro-Feeling vs. große Adventure-Bühne
Yamaha WR 125 R: agil, direkt und offroad-nah
Die Yamaha WR 125 R ist als 125er Enduro auf ein klares Ziel ausgerichtet: leichtes, wendiges Fahren. Das Motorrad wirkt im Alltag weniger „schwer zu bewegen“, sondern eher wie ein Werkzeug, das man schnell in die gewünschte Linie bringt. Gerade wenn Streckenwechsel, enge Wege oder unbefestigte Abschnitte zum Alltag gehören, spielt die WR ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist dabei eher unkompliziert: Gas geben, reagieren, weiter – ohne dass man ständig gegen das Gewicht oder die Geometrie arbeiten muss.
BMW R 1200 GS K25: souverän, komfortorientiert und tourentauglich
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen die Maschine für Menschen, die nicht nur „fahren“, sondern reisen. Das Motorrad vermittelt Stabilität, Ruhe und eine gewisse Gelassenheit – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant bleiben soll. Wo die WR 125 R eher wie ein sportliches Enduro wirkt, steht bei der GS der Charakter als große Adventure-Maschine im Vordergrund: viel Fahrkomfort, gute Langstrecken-Eigenschaften und ein Setup, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen funktioniert.
Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Stabilität und Alltagstauglichkeit
Wie sich das Handling unterscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha WR 125 R profitiert von ihrer Leichtbau-Philosophie. Dadurch wirkt das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstrecken lebendiger. Richtungswechsel fallen leichter, das Motorrad lässt sich spontaner bewegen, und das Gefühl für die Linie kommt schneller. Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen deutlich „erwachsener“ im Handling: Sie ist nicht träge, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und in sehr engen Situationen. Dafür belohnt sie mit Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und mit einem ruhigen Fahrverhalten, das auf langen Strecken besonders angenehm ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die WR 125 R punktet vor allem dort, wo Flexibilität zählt: kurze Wege, wechselnde Untergründe, spontane Ausfahrten. Eine mögliche Schwäche liegt im Anspruch an die Fahrweise, wenn es um zügiges Tempo oder lange Autobahnabschnitte geht – hier spielt die 125er Klasse naturgemäß ihre Grenzen aus. Die GS K25 ist im Alltag stark, wenn es um Komfort, Reichweite und „einfach weiterfahren“ geht. Gleichzeitig kann die Größe und das Gewicht im Alltag – etwa beim Rangieren oder in sehr engen Passagen – als Nachteil empfunden werden. Wer aber Touren priorisiert, wird die GS eher als Vorteil erleben.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Yamaha WR 125 R und der BMW R 1200 GS K25 geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Charakter. Die WR 125 R steht für ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich stark über die Drehzahl steuern lässt. Das macht sie besonders interessant für Offroad-Situationen, in denen man häufig manövriert, dosiert und die Maschine aktiv mit dem Gas führt.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt dagegen auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung. Gerade bei konstantem Fahren oder wenn es darum geht, auch mit Gepäck entspannt zu bleiben, zeigt die GS ihren Vorteil. Eine mögliche Schwäche ist nicht die Leistung an sich, sondern der Anspruch an die „richtige“ Nutzung: Wer die GS wie ein leichtes Enduro bewegt, wird merken, dass sie ein anderes Konzept verfolgt. Sie ist für fließende, planbare Strecken gemacht – nicht für das hektische „Rumprobieren“ im Gelände.
Fahrwerk und Bremsen: Offroad-Anspruch vs. Reise-Performance
Offroad-Fokus bei der Yamaha
Die Yamaha WR 125 R ist klar auf Offroad-Einsatz ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, Unebenheiten zu verarbeiten und das Motorrad kontrollierbar zu halten, wenn es holprig wird. Gerade bei Schotter, Waldwegen oder leichten Trails fühlt sich die WR oft „passender“ an, weil sie leichter zu bewegen ist und das Fahrgefühl direkter wirkt.
Komfort und Stabilität bei der BMW
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen eine stabile Basis zu bieten. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrverhalten und ein Gefühl von „getragen werden“, statt ständig selbst gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Im Offroad-Umfeld kann die GS zwar ebenfalls mitspielen, aber sie ist eben nicht die gleiche Art von Enduro wie die WR 125 R. Wer primär Gelände sucht, wird die Yamaha als natürlicheren Einstieg empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie, und wofür?
Die Yamaha WR 125 R bringt eine Sitzposition mit, die eher nach „aktiv fahren“ aussieht: man ist näher am Motorrad, kann es gut kontrollieren und fühlt sich schnell in der Bewegung. Das ist ein Vorteil, wenn es um Offroad, kurze Abschnitte oder dynamisches Fahren geht.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt auf eine ergonomische Ausrichtung, die längere Fahrten angenehmer macht. Die Sitzposition wirkt eher auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, sodass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wenn der Fokus auf Touren liegt, ist das ein klarer Vorteil. Wer dagegen ein sehr leichtes, „unmittelbares“ Fahrgefühl sucht, könnte die GS als weniger verspielt empfinden.
Komfort, Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Komfort auf Touren
Die BMW R 1200 GS K25 ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um Komfort und Reisealltag geht. Die GS ist dafür bekannt, dass sie sich auch mit Gepäck und längeren Etappen gut anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern regelmäßig längere Touren planen.
Praktischer Nutzen der Yamaha
Die Yamaha WR 125 R ist im Alltag oft die „einfachere“ Wahl, wenn es um spontane Fahrten und Offroad-Nähe geht. Sie wirkt weniger wie ein Projekt für große Touren und mehr wie ein Motorrad, das man nutzt, um zu entdecken. Als Schwäche kann sich zeigen, dass sie bei sehr langen Strecken oder bei starkem Autobahn-Fokus weniger entspannend wirkt als eine große Reiseenduro.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Agiles Handling durch das leichtere Konzept – ideal für enge Strecken und Offroad-Nähe.
- Direktes Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt.
- Offroad-Charakter für Schotter, Waldwege und leichte Trails.
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Begrenzter Langstrecken-Komfort im Vergleich zu einer großen Reiseenduro.
- Weniger Reserven bei sehr zügigem Tempo oder langen Autobahnabschnitten.
Stärken der BMW R 1200 GS K25
- Reise-Komfort und ruhiges, stabiles Fahrverhalten.
- Souveräner Charakter für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Allround-Eignung mit Fokus auf Touren und Praxis.
Schwächen der BMW R 1200 GS K25
- Mehr Gewicht spürbar im Rangieren und in sehr engen Situationen.
- Weniger „leichtfüßig“ als eine 125er Enduro – besonders im Gelände-Feeling.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha WR 125 R und BMW R 1200 GS K25 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne Offroad probiert und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, findet in der WR 125 R einen sehr passenden Charakter. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „Transport“, sondern auch Entdeckung sein soll.
Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch mit Gepäck und auf längeren Etappen souverän bleibt, wird mit der GS K25 deutlich glücklicher. Die BMW ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reisebegleiter gedacht ist und man möglichst entspannt ankommen möchte.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, direktes Enduro-Gefühl suchen und Offroad-Strecken sowie spontane Ausfahrten in den Vordergrund stellen. Sie wirkt wendig und macht Lust auf aktives Fahren, auch wenn lange Autobahn-Etappen nicht der Hauptfokus sind. Die BMW R 1200 GS K25 passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Touren fahren, Komfort schätzen und ein Motorrad möchten, das auf langen Strecken ruhig und souverän bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die WR gewinnt bei Agilität und Offroad-Nähe, die GS bei Reise-Komfort, Stabilität und entspannter Langstrecken-Tauglichkeit. Wer also Entdecken und Gelände priorisiert, greift zur Yamaha; wer reisen und genießen möchte, findet in der BMW den stimmigeren Begleiter.