| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Yamaha WR 125 R vs. BMW R 1200 GS: Motorradvergleich
Wer zwischen der Yamaha WR 125 R und der BMW R 1200 GS steht, vergleicht im Grunde zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Yamaha WR 125 R ist ein leichtes, agiles Bike mit Enduro-Genen, das vor allem dort Spaß macht, wo es etwas unruhiger wird: Nebenstraßen, Feldwege, wechselnde Untergründe und Fahrten, bei denen man gern selbst mit dem Motorrad „arbeitet“. Die BMW R 1200 GS dagegen steht für den großen Reise- und Abenteueranspruch. Sie ist auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecken ausgelegt – und fühlt sich auch dann wohl, wenn der Plan unterwegs immer wieder neu geschrieben wird.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie sich die Motorräder anfühlen, wie sie mit unterschiedlichen Streckenprofilen umgehen und welche Stärken und Schwächen sich aus dem jeweiligen Konzept ergeben.
Grundcharakter: Enduro-Leichtigkeit vs. Reise-Souveränität
Die Yamaha WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das schnell auf Betriebstemperatur kommt – nicht nur technisch, sondern auch vom Fahrgefühl her. Das Konzept ist klar: leicht, direkt, mit einem Fokus auf Beweglichkeit. Dadurch lässt sich die Maschine in engen Situationen gut positionieren, und das Handling bleibt auch dann angenehm, wenn die Strecke nicht „glatt gebügelt“ ist.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen ein Motorrad, das man eher „mitnimmt“ als „durch manövriert“. Der Charakter ist erwachsener und auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen oder bei wechselndem Tempo wirkt die GS wie ein System, das Ruhe in die Fahrt bringt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es für viele Kilometer gebaut wurde – und nicht nur für den nächsten kurzen Ausflug.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die Yamaha WR 125 R ist darauf ausgelegt, dass man mit dem Motorrad dynamisch arbeitet: Gangwahl, Gasgefühl und das Timing beim Anfahren und Beschleunigen spielen eine größere Rolle. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ nutzen.
Die BMW R 1200 GS steht hingegen für einen souveränen Vortrieb. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Antrieb zum Mitspielen“ und mehr wie ein „Antrieb zum Durchziehen“. Dadurch wird das Fahren auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten entspannter, weil das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten zuverlässig reagiert. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von diesem Grundgefühl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Die Yamaha WR 125 R punktet mit ihrer Agilität. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter bewegen, was besonders in Kurven, beim Rangieren und auf unebenem Untergrund hilft. Auf Feldwegen und bei wechselndem Grip fühlt sich die Yamaha oft „lebendig“ an: Man bekommt Rückmeldung, kann das Motorrad gut ausbalancieren und hat das Gefühl, dass die Maschine mitdenkt.
Die BMW R 1200 GS ist im Handling weniger „leichtfüßig“, dafür aber sehr stabil. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten sorgt das Fahrwerk-Konzept für ein gleichmäßiges Gefühl. Auf schlechten Straßen oder bei Wellblech bleibt die GS kontrolliert, ohne dass man permanent gegen das Motorrad arbeiten muss. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Komfort und Sicherheit im Vordergrund stehen.
Kurven und Untergrund
In schnellen Kurven auf gutem Asphalt zeigt die Yamaha ihre Stärke in der direkten Reaktion: Man kann sie zügig einlenken und das Motorrad wirkt dabei oft „handlich“. Auf unebenem Untergrund ist die Yamaha ebenfalls im Element, allerdings eher im Sinne von „aktivem Fahren“ – wer das Motorrad fordert, bekommt dafür ein lebendiges Feedback.
Die BMW R 1200 GS spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder der Untergrund unberechenbar. Die GS bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig, was das Fahrgefühl insgesamt entspannter macht. Das Motorrad eignet sich besonders für Fahrten, bei denen man nicht nur die perfekte Linie sucht, sondern auch die nächste Kurve und die nächste Strecke.
>Sitzposition und Ergonomie: Für kurze Sessions oder lange Etappen
Die Yamaha WR 125 R bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt ist. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter umsetzt, sich dynamisch bewegt und das Motorrad „mitarbeitet“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das meist sehr angenehm, weil die Maschine nicht das Gefühl vermittelt, dass man ständig „gegen“ die Ergonomie anfahren muss.
Die BMW R 1200 GS ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade auf Reisen macht sich das bemerkbar: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Alltagstauglichkeit setzt.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Gepäck und Nutzung
Bei der Yamaha WR 125 R steht die praktische Nutzung im Vordergrund, ohne dass das Motorrad wie ein „Reiseapparat“ wirkt. Sie ist eher die Wahl für Fahrer, die gern flexibel bleiben: kurze Wege, spontane Ausfahrten, leichte Touren und Strecken, die auch mal abseits der Hauptstraße liegen. Das Konzept ist unkompliziert und wirkt dadurch oft besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht ständig „aufgeladen“ werden muss.
Die BMW R 1200 GS ist dagegen ein Motorrad, das für den Alltag mit Gepäck und für längere Reisen gemacht ist. Die GS ist so konzipiert, dass sie sich gut an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Wer regelmäßig mit Ausrüstung unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort und Organisation eine große Rolle spielen, findet in der GS ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken: hohe Agilität, direkter Fahrcharakter, gutes Gefühl für wechselnden Untergrund, unkomplizierte Handhabung im Alltag. Yamaha WR 125 R – Schwächen: weniger „Reisekomfort“ im Sinne von Langstreckenruhe, stärkeres Mitdenken beim Fahren und weniger Reserven für Situationen, in denen man entspannt durchziehen möchte.
BMW R 1200 GS – Stärken: souveräne Langstrecken-Eigenschaften, komfortorientierte Ergonomie, stabiler Auftritt bei höheren Geschwindigkeiten und ein Konzept, das sich für Reisen und wechselnde Bedingungen eignet. BMW R 1200 GS – Schwächen: weniger leichtfüßig als die Yamaha, dadurch in engen Situationen oder beim „spielerischen“ Fahren weniger agil; außerdem ist das Motorrad als Gesamtkonzept eher auf „Tour“ als auf „kurz und spontan“ ausgelegt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha WR 125 R und BMW R 1200 GS hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist, und wer gern aktiv fährt, wird mit der Yamaha WR 125 R sehr wahrscheinlich glücklich. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein leichtes, handliches Bike wollen und Freude daran haben, das Motorrad zu bewegen.
Die BMW R 1200 GS ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt. Wer Touren plant, Gepäck mitnimmt und das Gefühl von Ruhe und Stabilität sucht, findet in der GS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht, direkt und beweglich sein soll – ideal für Fahrer, die gern aktiv fahren, auch mal abseits fester Straßen unterwegs sind und ein agiles Handling schätzen. Ihre Stärke liegt im lebendigen Fahrgefühl und darin, dass sie sich schnell „in die Hand nehmen“ lässt.
Die BMW R 1200 GS überzeugt vor allem dann, wenn Komfort, Stabilität und Langstrecken-Eignung im Mittelpunkt stehen. Für Reisen, längere Etappen und Fahrten mit wechselndem Untergrund bietet die GS das rundere Gesamtpaket: ruhigeres Fahrverhalten, entspannteres Handling über Zeit und ein Konzept, das auf Alltag und Touren ausgelegt ist.
Kurz gesagt: WR 125 R für Agilität und aktives Fahren, R 1200 GS für souveräne Reise und Komfort.