| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha WR 125 R vs. BMW R 1200 R – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, agile Fahrbarkeit und den Einstieg in die Offroad- bzw. Enduro-Optik – während die BMW R 1200 R als straßenorientierter Allrounder mit charakterstarkem Boxer-Motor und Fokus auf Komfort und Tourentauglichkeit wahrgenommen wird. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundcharakter: Leicht und wendig vs. souverän und straßenfokussiert
Die Yamaha WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“: aufsteigen, losfahren, sich schnell wohlfühlen. Das Konzept zielt auf Agilität und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein leicht zu kontrollierendes Bike suchen, ist das ein klarer Vorteil. Die Maschine bleibt dabei eher im Bereich „Alltag + gelegentliches Gelände“ – ohne den Anspruch, ein ausgewachsenes Reisegerät zu sein.
Die BMW R 1200 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist auf der Straße zu Hause und vermittelt schnell das Gefühl von Stabilität und Souveränität. Der Boxer-Charakter und die Auslegung als straßenorientiertes Motorrad sorgen dafür, dass sich längere Strecken entspannter anfühlen. Wer ein Bike sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch auf Touren überzeugt, findet hier eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Leichtigkeit vs. Boxer-Drive und Durchzug
Yamaha WR 125 R: agil, drehfreudig, unkompliziert
Die WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem im Bereich der kontrollierten Beschleunigung und der schnellen Reaktion auf Gasbefehle aus. Das Fahrgefühl ist direkt: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie viel Gas nötig ist, um zügig voranzukommen. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen wirkt das positiv, weil das Motorrad leicht zu dosieren ist.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant oder häufig „über die Reserven“ hinaus fährt, wird die Grenzen eher spüren. Das ist nicht als Nachteil im Sinne von „schlecht“ zu verstehen, sondern als Konsequenz des Konzepts: Die WR 125 R ist eher für dynamische, aber alltagstaugliche Einsätze gedacht.
BMW R 1200 R: souverän, kraftvoll, mit Boxer-Charakter
Die BMW R 1200 R bringt deutlich mehr Reserven mit. Der Boxer-Motor sorgt für einen charakteristischen Antrieb, der sich nicht nur durch Kraft, sondern auch durch ein gleichmäßiges, gut nutzbares Leistungsbild auszeichnet. Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad oft „ruhiger“ an als viele kleinere oder stärker drehzahlorientierte Konzepte – besonders dann, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig in den Drehzahlbereich arbeiten möchte.
Als Schwäche kann sich dagegen das Gewicht bzw. die Größe im Alltag bemerkbar machen: In engen Situationen, beim Rangieren oder wenn es mal „zackig“ werden muss, ist die BMW weniger verspielt als die Yamaha. Wer häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, merkt das eher.
Fahrwerk und Handling: leichtes Manövrieren vs. Stabilität bei Tempo
Beim Handling ist die Yamaha WR 125 R klar im Vorteil. Die Maschine wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel und für Situationen, in denen man viel mit dem Körper arbeitet. Das Fahrwerk unterstützt dabei den Eindruck, dass das Motorrad „einfach mitmacht“. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn es mal holpriger wird, hilft die Leichtigkeit beim kontrollierten Durchkommen.
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärke eher bei Stabilität und Ruhe aus. Auf längeren Strecken und bei zügiger Fahrweise fühlt sich das Motorrad oft wie ein verlässlicher Begleiter an. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut zu führen. In Kurven vermittelt die BMW ein Gefühl von Sicherheit, das besonders auf Touren wertvoll ist.
Als Gegenpunkt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Spielzeug“ durch enge Passagen bewegt, wird mit der BMW weniger glücklich. Die Yamaha ist hier deutlich näher an dem, was viele unter „leicht und spontan“ verstehen.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Leistungsreserven
Bei der Bremsleistung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Konzepten: Die Yamaha WR 125 R ist auf eine kontrollierte, alltagstaugliche Bremswirkung ausgelegt. Die Dosierbarkeit steht im Vordergrund – und das ist besonders für Einsteiger wichtig. Wer lernt, Bremsen zu fühlen und zu dosieren, profitiert davon.
Die BMW R 1200 R bietet dagegen mehr Reserven, was sich vor allem dann zeigt, wenn es zügig wird oder wenn man aus höheren Geschwindigkeiten heraus schnell wieder in den gewünschten Bereich zurück möchte. Das kann als Stärke gewertet werden, weil es Sicherheitsspielraum schafft. Gleichzeitig gilt: Mehr Leistung bedeutet auch, dass man die Bremsen bewusst ansteuern sollte, um das volle Potenzial sauber zu nutzen.
Sitzposition und Ergonomie: kompakt und nah am Motorrad vs. entspannter auf Tour
Die Yamaha WR 125 R wirkt in der Ergonomie eher „kompakt“. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man sich schnell an die Maschine gewöhnt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ideal, weil man nicht das Gefühl bekommt, gegen die Geometrie zu arbeiten.
Die BMW R 1200 R ist dagegen stärker auf Komfort und entspannteres Reisen ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf, dass man auch nach längerer Zeit noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig Touren fährt oder längere Strecken am Stück plant, wird diese Ausrichtung eher zu schätzen wissen.
Als mögliche Schwäche der BMW: In sehr engen, langsamen Situationen kann die größere „Präsenz“ des Motorrads spürbar sein. Die Yamaha ist hier unkomplizierter.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern die Frage: Wie schnell ist man startklar, wie leicht ist das Motorrad zu bewegen und wie gut passt es zu den typischen Wegen? Die WR 125 R punktet hier mit ihrem handlichen Charakter. Sie eignet sich besonders, wenn der Alltag aus kurzen Strecken besteht, wenn man häufig umsetzt, parkt, rangiert oder einfach gern „leicht“ unterwegs ist.
Die BMW R 1200 R ist im Alltag dann stark, wenn die Fahrten nicht nur kurz sind oder wenn man gern zügig über Landstraßen fährt. Das Motorrad fühlt sich dabei oft wie ein Allrounder an, der nicht nach jeder Fahrt „nach Erholung“ verlangt. Für Pendler, die auch mal längere Strecken fahren, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Manövrieren im Alltag
- Direktes Fahrgefühl und gute Lernkurve für Einsteiger
- Alltagstaugliche Bremsdosierung und unkomplizierte Kontrolle
- Kompakte Ergonomie für dynamisches Fahren auf kurzen bis mittleren Strecken
Yamaha WR 125 R – mögliche Schwächen
- Begrenzter Spielraum bei sehr langen Strecken und hohem Tempo
- im Vergleich zur BMW
BMW R 1200 R – Stärken
- Souveränes Fahrverhalten und Stabilität bei Tempo
- Charakterstarker Boxer-Antrieb mit gut nutzbarem Leistungsbild
- Mehr Reserven bei Beschleunigung und Bremsleistung
- Tourenorientierte Ergonomie für längere Fahrten
BMW R 1200 R – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ in engen, langsamen Situationen
- Anspruch an das Handling durch mehr Motorradmasse und Präsenz
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Frage nach dem passenden Motorrad ist am Ende eine Frage nach dem Fahrprofil. Die Yamaha WR 125 R ist besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf kurvigen Strecken und für das sichere Erlernen des Fahrens überzeugen soll. Wer ein leichtes, reaktionsfreudiges Bike sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird hier eher glücklich.
Die BMW R 1200 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Touren, Komfort und einem souveränen Gesamtpaket liegt. Wer gern zügig fährt, längere Strecken plant und dabei ein Motorrad möchte, das Reserven bietet und sich stabil anfühlt, findet in der BMW einen starken Kandidaten.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die passende Wahl für alle, die ein handliches, leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen – ideal für Einsteiger, Stadtfahrten und dynamische Ausflüge, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reserven. Ihre Stärken liegen im direkten Fahrgefühl, in der guten Dosierbarkeit und in der kompakten Ergonomie, die das Motorrad schnell vertraut macht. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt oder auf der Landstraße und Autobahnabschnitten mehr Ruhe und Durchzug erwartet, stößt eher an konzeptionelle Grenzen.
Die BMW R 1200 R überzeugt vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und ein kraftvoller, charakterstarker Antrieb zählen. Sie ist für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein straßenorientiertes Allround-Motorrad suchen, das auf Touren souverän bleibt und mehr Spielraum bei Beschleunigung und Bremsen bietet. Wer häufig enge Passagen, viel Rangieren oder sehr langsame Manöver hat, wird die Yamaha als leichter und spontaner empfinden. Insgesamt gilt: Yamaha für leichtes Handling und Einstieg, BMW für Tourenkomfort und souveräne Straßenperformance.