| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Yamaha WR 125 R vs. BMW R 1250 R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha WR 125 R und die BMW R 1250 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die WR 125 R steht für leichtes, agiles Fahren und den Offroad-nahen Anspruch, während die R 1250 R als Roadster für souveräne Straßenperformance, Komfort und eine erwachsene Reise-Atmosphäre steht. Genau diese Unterschiede machen die Entscheidung spannend – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Enduro-Nähe vs. Roadster-Gen
Die Yamaha WR 125 R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das sich schnell „in Bewegung“ anfühlt. Die Bauweise und die Auslegung zielen auf ein Handling, das auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Wer gern dynamisch fährt, kurze Wege nutzt oder sich ab und zu einen Schotterstreifen nicht verkneifen will, bekommt hier ein Konzept, das darauf ausgelegt ist.
Die BMW R 1250 R dagegen ist klar straßenorientiert. Als Roadster wirkt sie bewusst kompakt und gleichzeitig erwachsen. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken nicht „ermüdet“. Wer häufig Landstraße fährt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich souverän anfühlt, findet in der R 1250 R eine sehr stimmige Basis.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die WR 125 R ist auf ein leichtes, drehfreudiges Fahren ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis häufig: mehr „Mitdrehen“ und ein Fahrstil, bei dem man die Leistung eher über Drehzahl und Schwung abruft. Das kann sehr direkt und motivierend sein – vor allem in Stadt und auf kurvigen Strecken, wo man oft beschleunigt, bremst und wieder in den Rhythmus kommt.
Die BMW R 1250 R spielt dagegen mit einem deutlich anderen Anspruch. Hier steht nicht das „Drehzahlspiel“ im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, zügig zu beschleunigen und dabei entspannt zu bleiben. Im Vergleich wirkt die R 1250 R besonders dann stark, wenn es um gleichmäßiges Tempo, flüssiges Überholen und das souveräne Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht ständig am Gas arbeiten wollen.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
Yamaha WR 125 R: Stärke ist das agile, direkte Ansprechverhalten und das unkomplizierte Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Fahrleistungen eher aktiver fahren muss – also mehr Drehzahl nutzen und den Motor „mitnehmen“ sollte.
BMW R 1250 R: Stärke ist die Souveränität: gleichmäßige Kraftentfaltung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Touren angenehm bleibt. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „leicht und verspielt“ wirkt als bei einem enduro-nahen Konzept – wer Offroad-Feeling sucht, wird eher woanders fündig.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die Yamaha WR 125 R ihre Herkunft. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „führt“, statt es nur zu bewegen. Auf engeren Strecken und bei häufigem Richtungswechsel fühlt sie sich oft besonders lebendig an. Auch wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl meist kontrolliert und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad gut im Griff hat.
Die BMW R 1250 R setzt dagegen auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Abschnitten spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad liegt spürbar gelassen in der Spur und unterstützt einen entspannten Fahrstil. In Kurven wirkt die R 1250 R dabei eher „präzise und souverän“ als „leicht und nervös“.
Welche Seite gewinnt?
Wer vor allem Stadt, Landstraße mit vielen Richtungswechseln oder gelegentlich unebenen Untergrund fährt, wird die Yamaha WR 125 R oft als angenehmer im Handling empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ruhiges Fahrverhalten legt und ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo und Winddruck gelassen bleibt, findet in der BMW R 1250 R die passendere Basis.
Sitzposition & Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie sich ein Motorrad nach einer Stunde Fahrt anfühlt. Die Yamaha WR 125 R wirkt vom Konzept her eher „auf Aktivität“ ausgelegt. Das kann bedeuten: man sitzt so, dass man das Motorrad gut bewegen kann, und man fühlt sich schnell bereit, die nächste Kurve anzusteuern. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil.
Die BMW R 1250 R zielt stärker auf Komfort und eine entspannte Haltung. Das zeigt sich besonders auf längeren Touren: Die R 1250 R unterstützt einen Fahrstil, bei dem man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Gerade wenn der Fokus auf Genussfahrten liegt, ist das ein klarer Pluspunkt.
Komfort vs. Beweglichkeit
WR 125 R: Beweglichkeit und ein aktives Fahrgefühl sind die großen Pluspunkte. Für lange Strecken kann der Komfort je nach persönlicher Statur weniger „reiseorientiert“ wirken als bei einem großen Straßenmotorrad.
R 1250 R: Komfort und entspannteres Fahren sind die Stärke. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sich besonders leicht und „unbeschwert“ bewegt, könnte die BMW als weniger verspielt empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsleistung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl, das die Bremsen vermitteln. Die Yamaha WR 125 R passt vom Konzept her zu einem Fahrstil, bei dem man häufig kontrolliert verzögert und das Motorrad dynamisch in die Kurve bringt. Das kann sich sehr direkt anfühlen, besonders wenn man gern sportlich fährt.
Die BMW R 1250 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf wiederholtes, sicheres Verzögern ausgelegt ist – auch dann, wenn man zügig unterwegs ist oder längere Strecken fährt. Das Sicherheitsgefühl entsteht oft aus der Kombination von Bremsdosierung, Stabilität und dem insgesamt ruhigen Fahrverhalten.
Alltag & Einsatz: Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Die Yamaha WR 125 R ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich leicht anfühlt. Sie eignet sich gut für kurze Wege, für das tägliche Fahren und für alle, die gern „mit dem Motorrad spielen“ – also beschleunigen, bremsen, umsetzen. Auch wenn der Fokus nicht auf Offroad-Extremen liegt, bringt die WR 125 R ein Stück Abenteuergefühl mit.
Die BMW R 1250 R passt vor allem zu Fahrern, die regelmäßig auf der Straße unterwegs sind und dabei Komfort, Souveränität und eine erwachsene Performance schätzen. Wer Touren plant, gern zügig fährt und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt, wird mit der R 1250 R deutlich glücklicher.
Typische Entscheidungssituationen
- Kurze Strecken, Stadt, kurvige Landstraße: Die WR 125 R wirkt oft passender, weil sie agil und direkt ist.
- Regelmäßige Touren, längere Strecken, entspanntes Tempo: Die R 1250 R spielt ihre Stärken aus.
- Fahrstil „aktiv führen“: Yamaha punktet mit Beweglichkeit.
- Fahrstil „souverän gleiten“: BMW punktet mit Ruhe und Komfort.
Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein leichtes, agiles Motorrad suchen und gern dynamisch unterwegs sind. Ihr Charakter passt besonders gut zu Alltag, Stadtverkehr und kurvigen Strecken, bei denen man das Motorrad spürt und aktiv führt. Wer dabei auch gelegentlich unebenen Untergrund nicht komplett ausschließt, bekommt ein Konzept, das sich dafür stimmig anfühlt.
Die BMW R 1250 R ist die passendere Option für alle, die vor allem auf der Straße fahren und Wert auf Komfort, Stabilität und souveräne Performance legen. Sie eignet sich besonders für längere Touren, entspanntes Tempo und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wenn das Ziel Genuss, Ruhe und erwachsene Straßenpower ist, liefert die R 1250 R die überzeugendere Grundlage.
Kurz gesagt: WR 125 R für Agilität und Aktivität – R 1250 R für Komfort und Souveränität. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das eigene Fahrvergnügen eher „lebendig und beweglich“ oder „ruhig und tourentauglich“ sein soll.