UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Yamaha WR 125 R vs Ducati Multistrada 1200 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, unkomplizierten Fahrspaß und eine klare Ausrichtung Richtung Alltag und gelegentliche Offroad-Momente. Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist ein ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort, Dynamik und moderner Elektronik. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich: Es geht weniger darum, „wer gewinnt“, sondern darum, wer zu den eigenen Erwartungen passt.

Grundidee und Charakter: leicht & agil vs. souverän & touring-orientiert

Die Yamaha WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern einfach nutzt. Das Konzept ist auf ein direktes, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl ausgelegt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegt und auf kleineren Strecken nicht überfordert.

Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf längere Touren und ein souveränes Gesamtpaket ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich weniger wie „einfach nur fahren“ an, sondern eher wie ein System aus Motor, Fahrwerk und Elektronik, das den Alltag auf Strecke deutlich entspannter macht.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude im Alltag vs. Durchzug für lange Strecken

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha WR 125 R ist auf ein lebendiges, eher drehzahlbetontes Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn kurze Beschleunigungen, häufiges Schalten und ein aktives Fahren zum eigenen Stil passen. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen wirkt das Konzept oft sehr stimmig.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man nicht ständig „arbeiten“ möchte: Beim Überholen, beim zügigen Tempo auf der Landstraße und beim entspannten Dahingleiten auf Autobahnabschnitten. Der Motor liefert einen Charakter, der sich wie ein Sicherheitsnetz anfühlt – man muss nicht ständig in den oberen Drehzahlbereich, um schnell voranzukommen.

Fahrwerk und Handling: Agilität für den Alltag vs. Stabilität für Touren

Bei der Yamaha WR 125 R steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es sich in engen Situationen gut bewegen lässt und auch bei weniger perfekten Straßenverhältnissen kontrollierbar bleibt. Gerade wenn der Untergrund mal uneben ist oder wenn die Strecke „nicht ganz planbar“ wird, ist diese Art von Fahrwerkstuning ein Vorteil.

Die Ducati Multistrada 1200 setzt dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk ist darauf ausgerichtet, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen nicht „ermüdet“. In Kurven wirkt die Multistrada oft wie ein Motorrad, das die Linie hält und den Fahrer nicht ständig neu „überreden“ muss.

Bremsen und Sicherheit: dosierbar im Alltag vs. souverän bei Tempo

Im Bremsvergleich zeigt sich: Die Yamaha WR 125 R ist auf kontrollierbares, alltagstaugliches Verzögern ausgelegt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen, weil sich die Bremsleistung gut dosieren lässt.

Die Ducati Multistrada 1200 bietet im Gegenzug ein Setup, das auf höhere Ansprüche ausgelegt ist. Gerade bei zügiger Fahrweise oder auf längeren Abfahrten spielt die Kombination aus Bremsleistung und Stabilität ihre Stärken aus. Der Unterschied liegt weniger darin, dass eine Maschine „besser“ bremst, sondern darin, wie sich das Motorrad unter Last und bei Tempo anfühlt.

Komfort und Ergonomie: leicht zu bewegen vs. entspannter Langstreckenfokus

Die Yamaha WR 125 R punktet mit einer eher unkomplizierten Sitz- und Fahrhaltung. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für den Alltag gemacht: kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das nicht zu viel „Setup“ verlangt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt, wird hier schnell warm.

Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Auf langen Strecken zählt nicht nur die Sitzposition, sondern auch, wie das Motorrad Wind, Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten abfedert. Genau hier kann die Multistrada überzeugen: Sie wirkt wie ein Tourenwerkzeug, das die Belastung über Stunden reduziert.

Elektronik und Fahrmodi: einfache Direktheit vs. moderne Assistenz

Bei der Yamaha WR 125 R steht die direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine im Vordergrund. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das sich „ohne viel Nachdenken“ fahren lässt. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil die Fahrweise schnell intuitiv wird.

Die Ducati Multistrada 1200 bringt dagegen moderne Elektronik und Fahrmodi mit, die das Motorrad je nach Situation anpassen. Das kann helfen, den Charakter zu verändern – von sportlicherem Ansprechen bis hin zu mehr Komfort. Gleichzeitig ist es ein Punkt, der bewusst genutzt werden sollte: Wer gern „einfach fährt“, muss sich nicht zwingend mit jeder Einstellung beschäftigen, aber wer das System versteht, kann die Multistrada deutlich besser an den eigenen Stil anpassen.

Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling vs. Premium-Tourer mit Anspruch

Im Alltag zeigt die Yamaha WR 125 R ihre Stärken besonders dort, wo es um Wendigkeit, einfache Bedienung und ein unkompliziertes Fahrgefühl geht. Sie eignet sich gut, wenn das Motorrad nicht nur für große Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch oder für kurze Touren am Wochenende.

Die Ducati Multistrada 1200 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art: Sie ist eher ein Motorrad, das man gern für längere Strecken und „mehr als nur kurz“ nutzt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, wird zwar auch damit zurechtkommen, aber der größte Nutzen entsteht oft auf längeren Etappen, wenn Komfort und Elektronik ihre Vorteile ausspielen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha WR 125 R – Stärken

  • Agiles, leicht zu kontrollierendes Handling für Alltag und spontane Fahrten
  • Direktes Fahrgefühl, das Einsteigen und Lernen erleichtert
  • Viel Fahrspaß durch lebendigen Motorcharakter

Yamaha WR 125 R – Schwächen

  • Begrenzter Langstreckenkomfort im Vergleich zu großen Tourern
  • Weniger „Souveränität“ bei hohem Tempo, weil das Konzept stärker auf Agilität setzt

Ducati Multistrada 1200 – Stärken

  • Tourenkomfort und ruhiges Fahrverhalten über lange Strecken
  • Starker Durchzug für zügiges Fahren ohne ständiges Hochdrehen
  • Moderne Elektronik, die das Motorrad vielseitig macht

Ducati Multistrada 1200 – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrer durch mehr Systemtiefe (Einstellungen, Fahrmodi)
  • Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag als ein kleineres, leichteres Motorrad

Welche Maschine passt besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag schnell bewegt, unkompliziert bleibt und Fahrspaß über ein direktes Handling vermittelt, findet in der Yamaha WR 125 R eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders geeignet, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für kurze Strecken, Lernen und „einfach losfahren“.

Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo und wechselnden Bedingungen souverän wirkt, ist mit der Ducati Multistrada 1200 deutlich besser bedient. Die Multistrada ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Premium-Tourer-Gefühl suchen und die Elektronik als Unterstützung sehen möchten.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist der passende Begleiter, wenn Agilität, unkomplizierte Bedienung und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, für den Alltag und für alle, die gern aktiv fahren und kurze bis mittlere Strecken genießen. Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr. Wer häufig größere Distanzen fährt und ein Motorrad sucht, das mit Durchzug, Stabilität und Elektronik entspannt unterstützt, wird mit der Multistrada deutlich glücklicher. Kurz gesagt: WR 125 R für leichtes, lebendiges Fahren – Multistrada 1200 für ambitionierte Touren und Premium-Komfort.

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