| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Yamaha WR 125 R vs. Ducati Scrambler Urban Motard: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Charakter“ aussehen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha WR 125 R steht für ein unkompliziertes, sportlich orientiertes Konzept, das sich besonders für Einsteiger und alle eignet, die gern aktiv fahren. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen bringt den Scrambler-Style in die Motard-Welt: urban, markant und mit dem Anspruch, auch im Alltag nicht langweilig zu werden. In diesem Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit klar wird, welches Bike besser zur eigenen Fahrweise passt.
Grundidee: Enduro-Gen vs. Scrambler-Motard-Charakter
Die Yamaha WR 125 R ist im Kern ein leichtes, sportliches 125er, das sich wie ein „kleiner Spaßmacher“ anfühlt. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das dynamisch wirkt und sich gut kontrollieren lässt. Das macht sie interessant, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Strecken und gelegentlichen Ausflügen besteht.
Die Ducati Scrambler Urban Motard verfolgt eine andere Philosophie: Sie kombiniert den Scrambler-Look mit einem motardtypischen Setup. Dadurch entsteht ein Motorrad, das optisch sofort auffällt und sich auch so anfühlt: lebendig, straßennah und mit einer Portion „Show“ im Alltag. Wer Wert auf Design, Markengefühl und ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet hier eine starke Option.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes im Alltag?
Stabilität und Agilität
Beide Motorräder sind auf ihre Art agil, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Yamaha WR 125 R wirkt eher „direkt und funktional“: Man hat das Gefühl, dass sie für aktives Fahren gebaut ist und sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders, wenn häufig angefahren, gebremst und beschleunigt wird – also genau dort, wo viele 125er ihre Stärken ausspielen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard fühlt sich dagegen oft „präsenter“ an. Das liegt weniger an roher Dynamik, sondern an der Art, wie das Motorrad mit dem Fahrer kommuniziert: Das Setup zielt stärker auf straßentaugliche Kurven und ein motardtypisches, wendiges Handling. Dadurch kann sie sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken sehr lebendig anfühlen.
Lenkung und Handling
Im Handling zeigen sich klare Unterschiede in der Ausrichtung. Die Yamaha WR 125 R ist tendenziell die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und dabei nicht überfordert. Gerade bei wechselnden Bedingungen – von glattem Asphalt bis zu holprigen Abschnitten – wirkt das Konzept eher „robust im Gefühl“.
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke mehr Kurven bietet und man das Motorrad bewusst in die Linie bringt. Sie wirkt dabei oft etwas „sportlicher im Auftritt“, ohne dass sie zwangsläufig unkomfortabel sein muss. Wer gern zügig unterwegs ist, wird das Handling schnell zu schätzen wissen.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Charakteristik
Bei 125ern entscheidet nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern vor allem, wie gut sich das Motorrad im nutzbaren Bereich bewegen lässt. Die Yamaha WR 125 R ist typischerweise so abgestimmt, dass sie sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Das hilft beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und bei gleichmäßiger Fahrt auf der Landstraße.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf den „Scrambler“-Charakter: Das Motorrad wirkt oft emotionaler, und das Ansprechverhalten steht im Kontext des Gesamtgefühls. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur als Transportmittel anfühlt, sondern als Teil des Lebensstils, wird hier eher glücklich.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Wer gewinnt im echten Leben?
Sitzposition und Ergonomie
Die Yamaha WR 125 R ist eher auf eine sportlich aufrechte Haltung ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufig zwischen Stadt und Landstraße gewechselt wird und man nicht jedes Mal „umdenken“ möchte. Die Ergonomie wirkt dabei meist so, dass man auch nach längeren Fahrten noch entspannt bleibt.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bietet ebenfalls eine straßenorientierte Sitzposition, aber mit mehr „Motard-Feeling“. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut anfühlen – etwa wenn man gern aktiv sitzt und das Motorrad spürt. Wer jedoch sehr lange Strecken in einer eher entspannten Haltung fahren möchte, sollte darauf achten, wie die eigene Sitzposition zur Geometrie passt.
Windschutz und Streckenkomfort
Im Alltag zählt oft Kleinkram: Vibrationen, Sitzkomfort, die Art, wie das Motorrad bei Tempowechseln reagiert. Die Yamaha WR 125 R wirkt in der Praxis häufig „unaufgeregt“ und damit angenehm für Pendler. Die Ducati Scrambler Urban Motard kann auf längeren Strecken ebenfalls Spaß machen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – weniger wie ein reines „Fahrzeug für jeden Tag“.
Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit: Wo liegen die Stärken?
Bei einem Vergleich ist das Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrwerk entscheidend. Die Yamaha WR 125 R punktet typischerweise mit einem Setup, das sich gut kontrollieren lässt und ein sicheres Gefühl vermittelt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern im Alltag zuverlässig unterwegs sein möchte.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bringt ein Fahrwerkskonzept mit, das stärker auf straßentaugliche Dynamik ausgelegt ist. Dadurch kann sie in Kurven sehr souverän wirken. Gleichzeitig gilt: Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist, sollte prüfen, wie das eigene Fahrprofil zu den Abstimmungen passt.
Design und Ausstattung: Der Unterschied ist mehr als nur Optik
Beim Design sind beide Motorräder klar positioniert. Die Yamaha WR 125 R wirkt sportlich und zweckmäßig – ein Motorrad, das nicht versucht, sich zu erklären, sondern einfach fährt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man sich nicht von „Show“ ablenken lassen möchte.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen ein Statement. Der Scrambler-Look ist Teil des Erlebnisses, und das Motorrad wirkt dadurch oft „wertiger“ im Gesamteindruck. Wer gern mit dem Motorrad auch optisch auffällt, bekommt hier deutlich mehr Marken- und Stilgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Alltagstaugliches, unkompliziertes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Gute Kontrollierbarkeit – besonders hilfreich für Einsteiger
- Sportlich, aber nicht überzogen: macht Spaß, ohne zu stressen
- Pragmatischer Charakter, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Wer vor allem auf Marken- und Lifestyle-Optik setzt, könnte weniger „Wow-Effekt“ erwarten
- Je nach persönlichem Anspruch kann das Setup eher funktional als „emotional“ wirken
Ducati Scrambler Urban Motard – Stärken
- Starker Auftritt durch Scrambler-Design und motardtypische Präsenz
- Lebendiges Handling, das Kurven und aktive Fahrweise belohnt
- Emotionales Gesamtpaket – Motorradgefühl statt reines Transportmittel
- Attraktiv für alle, die gern „mit dem Motorrad unterwegs sind“
Ducati Scrambler Urban Motard – Schwächen
- Für sehr entspannte Langstreckenfahrten kann das aktive Fahrgefühl weniger passend sein
- Wer maximale „Robustheit im Alltag“ sucht, sollte die eigenen Streckenbedingungen berücksichtigen
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha WR 125 R: die bessere Wahl für…
Die Yamaha WR 125 R ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig funktioniert, sich leicht fahren lässt und im Alltag nicht kompliziert wird. Ideal ist sie für Einsteiger, Pendler und alle, die gern flexibel zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechseln. Wer ein sportliches 125er möchte, das sich kontrolliert anfühlt und dabei nicht zu viel „Erklärung“ braucht, trifft mit der WR 125 R eine sehr stimmige Entscheidung.
Ducati Scrambler Urban Motard: die bessere Wahl für…
Die Ducati Scrambler Urban Motard eignet sich besonders für Fahrer, die Wert auf Stil, Markencharakter und ein Motorrad legen, das sich im Alltag „besonders“ anfühlt. Wer gern kurvige Strecken fährt, das Handling aktiv nutzt und das Motorrad auch optisch als Teil des eigenen Auftritts betrachtet, wird mit der Ducati eher das Gefühl bekommen, genau das richtige Bike gewählt zu haben.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, ein leicht zu fahrendes, alltagstaugliches 125er zu bekommen, das sportlich wirkt, aber nicht überfordert. Sie passt besonders gut zu Einsteigern, Pendlern und Fahrern, die ein pragmatisches Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt. Die Ducati Scrambler Urban Motard gewinnt dagegen dort, wo Design, emotionales Fahrgefühl und ein motardtypisch lebendiges Handling wichtiger sind als reines „Funktionieren“. Wer Kurven liebt, gern sichtbar unterwegs ist und das Motorrad als Lifestyle-Statement versteht, findet in der Ducati die passendere Option. Kurz gesagt: WR 125 R für unkomplizierten Fahrspaß im Alltag – Scrambler Urban Motard für Charakter, Stil und ein aktives Motorradgefühl.