| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Yamaha WR 125 R vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, unkomplizierten Spaß und eine Ausrichtung, die sich vor allem im Alltag und auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist deutlich sportlicher gedacht: mehr Anspruch, mehr Dynamik und ein Gesamtpaket, das sich wie ein Statement anfühlt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern im Fahrgefühl – mit Blick auf Stärken und Schwächen beider Modelle.
Grundidee: Leicht und agil vs. sportlich und anspruchsvoll
Yamaha WR 125 R: Fokus auf Alltag und Agilität
Die WR 125 R ist als Motorrad konzipiert, das sich schnell in den Alltag einfügt. Das Konzept wirkt bewusst pragmatisch: überschaubare Dimensionen, ein Handling, das auch bei engen Situationen nicht überfordert, und ein Fahrstil, der eher auf flüssiges Vorankommen als auf maximale Durchzugskraft setzt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und dabei zuverlässig bleibt, findet hier eine klare Linie.
Ducati Supersport 950 S: Sportlicher Anspruch mit Premium-Charakter
Die Supersport 950 S verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf sportliche Fahrten ausgelegt, mit einer Sitzposition, die mehr nach „aktiv fahren“ verlangt, und einem Gesamtauftritt, der auf Performance und Kontrolle setzt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Werkzeug für den Alltag und mehr wie ein Gerät, das man bewusst aus der Garage holt, um Kurven zu genießen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Yamaha WR 125 R ist auf ein gutmütiges, alltagstaugliches Fahrverhalten ausgelegt. Der Antrieb unterstützt ein entspanntes Tempo und lässt sich meist ohne großes „Drücken“ fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken oder wechselnde Bedingungen anstehen.
Die Ducati Supersport 950 S dagegen zielt stärker auf sportliche Dynamik. Der Motor fühlt sich in der Regel dann am besten an, wenn die Drehzahl genutzt wird und das Motorrad in eine aktive Fahrweise kommt. Damit steigt auch der Anspruch: Wer die Ducati eher gemütlich bewegt, verschenkt einen Teil des Potenzials. Wer aber Kurvenfahrt und zügiges Fahren mag, bekommt ein deutlich „lebendigeres“ Gesamtgefühl.
Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit vs. sportliche Präzision
WR 125 R: leicht zu bewegen, angenehm in der Praxis
Die WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem beim Handling aus. Das Motorrad wirkt handlich, lässt sich in engen Passagen gut positionieren und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es mal nicht perfekt läuft. Gerade auf Strecken, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen, kann diese Art von Fahrwerk- und Geometrie-Konzept punkten: Es bleibt eher „entspannt“, statt sofort maximale sportliche Härte zu verlangen.
Supersport 950 S: Stabilität und Kontrolle in Kurven
Die Supersport 950 S ist auf sportliche Kurvenfahrt ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad bei zügiger Gangart stabil bleibt und die Linie sauber hält. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo steigt. Gleichzeitig kann genau diese sportliche Ausrichtung im Alltag weniger „weich“ wirken, etwa bei häufigen Stop-and-go-Situationen oder wenn die Straße uneben ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltagssicherheit“ und „Sportperformance“. Die WR 125 R bietet eine solide Basis, die sich gut dosieren lässt und im Alltag zuverlässig funktioniert. Das ist wichtig, weil ein Motorrad im Alltag vor allem durch Vorhersehbarkeit überzeugt.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf sportliches Bremsverhalten. In Kombination mit der sportlicheren Fahrgeometrie entsteht ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn es darum geht, spät und präzise zu verzögern. Wer häufig zügig fährt, wird den Unterschied eher spüren als jemand, der überwiegend entspannt unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: entspanntes Fahren vs. sportliches Aktivsein
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Yamaha WR 125 R wirkt so, als wäre sie für längere „normale“ Fahrten gemacht: aufrecht genug, um nicht sofort zu ermüden, und so gestaltet, dass man auch mal spontan eine Runde drehen kann, ohne sich auf eine strikte Sporthaltung festzulegen.
Die Ducati Supersport 950 S verlangt dagegen mehr Aktivität. Die Haltung unterstützt eine sportliche Fahrweise und bringt den Fahrer näher an die Dynamik des Motorrads. Das ist ein Vorteil für Kurven- und Landstraßenfahrten. Für sehr lange Alltagsfahrten oder für Menschen, die eine eher entspannte Position bevorzugen, kann das jedoch weniger komfortabel sein.
Ausstattung und Fahrgefühl: pragmatisch vs. Premium-Appeal
Auch bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt und dabei eine gute Grundlage für den Einstieg und den Alltag bietet. Das Fahrgefühl bleibt dabei eher unkompliziert: man steigt auf, fährt los und muss sich nicht ständig mit komplexen Systemen oder einer „Sport-Umgebung“ beschäftigen.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen mehr Premium-Charakter mit. Das Motorrad wirkt insgesamt „aufgeräumter“ im sportlichen Sinne: Die Abstimmung, die Verarbeitung und das Gesamtpaket zielen darauf, dass sich jede Fahrt wie ein bewusster Ausflug anfühlt. Wer Wert auf ein hochwertiges Gefühl legt und sportliche Technik mag, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Agiles Handling, das im Alltag und auf wechselndem Untergrund hilft.
- Unkomplizierter Fahrcharakter, der auch ohne sportliche Ambitionen Spaß macht.
- Praxisorientierte Ergonomie, die nicht sofort auf maximale Sportlichkeit setzt.
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Begrenztes sportliches Potenzial im Vergleich zu einem Supersport-Konzept.
- Weniger „Premium-Feeling“ durch den stärker pragmatischen Ansatz.
Stärken der Ducati Supersport 950 S
- Sportliche Dynamik mit einem Fahrgefühl, das Kurvenfahrten belohnt.
- Stabilität und Kontrolle bei zügiger Gangart.
- Premium-Appeal durch Gesamtpaket und sportliche Ausrichtung.
Schwächen der Ducati Supersport 950 S
- Anspruchsvollere Haltung, die nicht jedem im Alltag liegt.
- Sportfokus kann bei sehr entspanntem Fahren weniger passend wirken.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt. Die Yamaha WR 125 R ist besonders passend, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Fahrten anstehen. Auch wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist und nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt, findet hier eine stimmige Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die bessere Option, wenn der Fokus auf sportlicher Landstraßenfahrt liegt. Wer Kurven mag, zügig unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das mit Stabilität, Kontrolle und Premium-Charakter überzeugt, wird mit der Ducati eher das Gefühl bekommen, genau das richtige Bike zu fahren.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen: unkompliziert, agil und angenehm in der Praxis. Sie punktet vor allem dort, wo häufig wechselnde Bedingungen, kurze Strecken und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Ihre Stärke liegt im pragmatischen Fahrgefühl und darin, dass man schnell „drin“ ist, ohne sich auf eine sportliche Haltung oder einen anspruchsvollen Fahrstil festlegen zu müssen.
Die Ducati Supersport 950 S richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich auskosten wollen. In Kurven und bei zügiger Gangart spielt sie ihre Stärken aus: Stabilität, Kontrolle und ein deutlich sportlicheres Gesamtpaket. Wer dagegen überwiegend gemütlich fährt oder eine sehr entspannte Ergonomie bevorzugt, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Kurz gesagt: WR 125 R für Alltag, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß – Supersport 950 S für sportliche Fahrten, Premium-Feeling und Kurvenfokus.