| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Yamaha WR 125 R vs Honda CB 1100 EX: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha WR 125 R und die Honda CB 1100 EX, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren erwartet: Fahrspaß im Alltag, ein bestimmter Einsatzbereich und der persönliche Stil. Genau das macht diesen Vergleich spannend – denn hier treffen ein leichtes, agiles 125er auf eine deutlich erwachsenere CB 1100-Baureihe mit Retro-Anmutung und souveränem Langstrecken-Feeling.
Grundidee: Leicht & agil vs. groß & souverän
Die Yamaha WR 125 R ist als sportlich orientiertes 125er-Konzept gedacht: kompakt, wendig und darauf ausgelegt, im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen schnell ein gutes Gefühl zu vermitteln. Die Honda CB 1100 EX dagegen steht für einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch genießt – mit einem Charakter, der auf Ruhe, Durchzug und Komfort ausgelegt ist.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied sofort: Die WR 125 R spielt ihre Stärken dort aus, wo es eng wird und häufiges Anfahren, Beschleunigen und Rangieren gefragt sind. Die CB 1100 EX wirkt hingegen wie gemacht für längere Ausfahrten, bei denen man entspannt unterwegs ist und das Motorrad die Arbeit erledigt. Während die Yamaha eher „mitfährt“ und man aktiv mit dem Motorrad arbeitet, „trägt“ die Honda den Fahrer – besonders bei gleichmäßiger Fahrt und auf längeren Strecken.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger darum, wer „besser“ ist, sondern wie sich die Leistungskurve anfühlt. Die Yamaha WR 125 R ist auf ein sportliches 125er-Erlebnis ausgelegt: Drehfreude, spürbarer Vortrieb und ein Fahrgefühl, das oft dazu einlädt, das Gas weiter zu nutzen. Das kann im Stadtverkehr sehr dynamisch wirken, auf der Landstraße aber auch bedeuten, dass man je nach Tempo und Streckenprofil öfter nachregelt.
Die Honda CB 1100 EX steht dagegen für einen souveränen Motorcharakter. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die Honda weniger „drehzahlgetrieben“ und mehr „kraftvoll aus dem Drehmoment heraus“. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig im Getriebe arbeiten möchte. Wer häufig längere Strecken fährt oder einfach entspannt cruisen will, profitiert von diesem Ansatz.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der Yamaha WR 125 R: lebendiger Antrieb, leichtes Handling und ein sportlicher Charakter, der Spaß macht, sobald die Straße kurvig wird oder die Ampelphase beginnt. Schwächen: je nach Fahrprofil kann das 125er-Konzept bei sehr zügigem Tempo oder bei häufigen Überholmanövern schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt wegen „zu wenig“, sondern wegen des grundsätzlichen Anspruchs an Drehzahl und Fahrweise.
Stärken der Honda CB 1100 EX: entspannter Vortrieb, deutlich mehr Reserven im Alltag und ein Fahrgefühl, das auf Komfort und Gelassenheit setzt. Schwächen: das Motorrad ist weniger „leichtfüßig“ als die Yamaha – wer viel im dichten Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig enge Manöver braucht, spürt den Unterschied im Handling eher.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr klar. Die Yamaha WR 125 R ist darauf ausgelegt, schnell auf Lenkimpulse zu reagieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig durch den Verkehr fährt oder Kurven dynamisch angeht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug: Es unterstützt die Linie, lässt sich gut positionieren und vermittelt ein direktes Feedback.
Die Honda CB 1100 EX setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Vorteile aus. Die Honda fühlt sich dann weniger „sportlich nervös“ an, sondern eher wie ein solides Reisegerät. Das kann man als Vorteil sehen, wenn man Komfort priorisiert – oder als weniger passend, wenn man maximale Agilität sucht.
Kurvengefühl und Fahrpräzision
In Kurven ist die Yamaha oft im Vorteil, wenn es um spontane Richtungswechsel und ein leichtes „Mitgehen“ geht. Die Honda kann ebenfalls sportlich gefahren werden, aber sie belohnt eher eine ruhige, saubere Linie. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad aktiv führt, wird mit der WR 125 R mehr Spaß erleben. Wer lieber entspannt fährt und dabei trotzdem sicher unterwegs sein möchte, findet in der CB 1100 EX eine passende Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die Yamaha WR 125 R wirkt in der Regel so, dass man Bremsimpulse schnell anpassen kann – das hilft im Stadtverkehr und bei wechselnden Situationen. Die Honda CB 1100 EX punktet eher mit einem stabilen Gefühl beim Verzögern: Das Motorrad bleibt dabei ruhig, was gerade auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten ein Sicherheitsplus ist.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrstile an. Die Yamaha unterstützt dynamische Manöver, die Honda unterstützt souveräne Kontrolle.
Komfort und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Reisegefühl
Komfort ist beim Motorradvergleich oft der entscheidende Punkt, weil er sich nicht nur in Sitzhöhe oder Lenkerposition zeigt, sondern auch in der Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet. Die Yamaha WR 125 R ist tendenziell auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition ist eher aktiv, und man sitzt so, dass man schnell reagieren kann. Für Stadtfahrten und kürzere Touren ist das meist ein Plus.
Die Honda CB 1100 EX wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern länger fährt. Der Komfortanspruch ist höher, und das Fahrgefühl ist stärker auf entspannte Kilometer ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist, wird die Honda vor allem dann schätzen, wenn es darum geht, nach einigen Stunden nicht „durch“ zu sein, sondern sich weiterhin wohlzufühlen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sicht
Im Alltag spielt die Größe und das Gewicht eine Rolle. Die Yamaha ist in der Regel leichter zu handeln, was das Rangieren und das schnelle Umsetzen im Alltag erleichtert. Die Honda ist nicht „unhandlich“, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren. Dafür bietet sie ein Fahrgefühl, das sich wie ein Upgrade anfühlt, sobald die Strecke länger wird.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, was im Alltag nützlich ist. Die Yamaha WR 125 R ist typischerweise auf ein klares, funktionales Setup ausgelegt. Das passt gut, wenn man ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und sich auf das Wesentliche konzentriert.
Die Honda CB 1100 EX bringt durch ihren Charakter und die Ausrichtung auf Komfort und Stil oft mehr „Motorradgefühl“ mit. Das kann sich in Details zeigen, die man nicht jeden Tag bewusst zählt, aber im Gesamteindruck spürt: wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich aufbaut und wie stimmig es wirkt, wenn man einfach losfährt.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Welche Entscheidung passt zum Lebensstil?
Ein Vergleich ist nur dann sinnvoll, wenn er zur eigenen Nutzung passt. Die Yamaha WR 125 R ist besonders interessant, wenn ein 125er-Konzept genau die richtige Größe für den Alltag ist: kurze Wege, gelegentliche Ausfahrten, ein Motorrad, das man gern nutzt und nicht zu sehr „schonen“ muss. Außerdem ist sie für viele Fahrer ein Einstieg in die Motorradwelt oder eine praktische Lösung, wenn man flexibel bleiben möchte.
Die Honda CB 1100 EX ist eher die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das man als Hauptmaschine sieht – für längere Touren, für entspanntes Fahren und für den Wunsch nach einem reiferen, souveränen Gesamtpaket. Wer das Motorrad nicht nur „von A nach B“ nutzt, sondern bewusst fährt, wird die Honda besonders passend finden.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
Yamaha WR 125 R: stark in Agilität, direktem Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit. Schwäche eher dort, wo man dauerhaft sehr zügig fahren möchte oder wenn man möglichst wenig mit Drehzahl und Fahrweise arbeiten will.
Honda CB 1100 EX: stark in Komfort, Stabilität und souveränem Vortrieb. Schwäche eher dort, wo maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr oder ein sehr sportlich-agiles Handling im Vordergrund steht.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha WR 125 R ist ideal, wenn man ein leichtes, wendiges Motorrad sucht, das im Alltag Spaß macht und sich unkompliziert bewegen lässt. Sie passt besonders gut für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und ein 125er-Konzept bewusst nutzen möchten.
Die Honda CB 1100 EX ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Ruhe und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Sie passt für Fahrer, die längere Strecken planen, entspannt unterwegs sein möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie ein erwachsenes Reisegerät anfühlt.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, leicht zu bewegendes 125er suchen und im Alltag sowie auf kurvigen Strecken ein direktes, sportliches Fahrgefühl genießen wollen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie schnell reagiert und das Fahren unkompliziert bleibt – besonders dort, wo häufiges Anfahren, enge Situationen und dynamische Fahrmanöver zählen.
Die Honda CB 1100 EX empfiehlt sich, wenn Komfort, Stabilität und ein souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei längeren Touren und entspannter Fahrweise aus, bei der das Motorrad Reserven bietet und das Gesamtpaket ruhig und stimmig wirkt. Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur funktioniert, sondern auch Reisegefühl vermittelt, trifft mit der Honda die passendere Wahl.
Kurz gesagt: WR 125 R für wendigen Spaß im Alltag – CB 1100 EX für souveräne Kilometer und mehr Komfort.