| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha WR 125 R vs. Honda CBF 1000 – welcher Motorradtyp passt?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha WR 125 R und die Honda CBF 1000, geht es im Vergleich selten um „besser“ oder „schlechter“. Vielmehr geht es darum, welcher Charakter zu den eigenen Wegen passt: kurze Strecken, Stadtverkehr und leichtes Handling auf der einen Seite – oder lange Touren, Komfort und souveräne Leistungsentfaltung auf der anderen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, damit die Entscheidung am Ende nicht nur nach Daten, sondern nach Fahrgefühl und Alltagssituation fällt.
Grundcharakter: leicht & agil vs. komfortabel & durchzugstark
Yamaha WR 125 R: Fokus auf Agilität und Fahrspaß
Die Yamaha WR 125 R steht für ein Motorrad, das sich schnell „klein“ anfühlt: überschaubare Dimensionen, eine sportlichere Ausrichtung und ein Konzept, das besonders dort Spaß macht, wo es häufig eng wird oder der Weg nicht immer perfekt geteert ist. Die WR 125 R wirkt wie ein Werkzeug für Bewegung – für Einsteiger, für Pendler mit wechselndem Untergrund und für alle, die gern aktiv fahren, statt nur zu cruisen.
Stärken zeigt die WR 125 R vor allem dort, wo man das Motorrad oft bewegt: beim Rangieren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und bei Kurvenfahrten, bei denen man das Bike spürt. Schwächen ergeben sich typischerweise dann, wenn lange Autobahnabschnitte oder dauerhaft hohes Tempo im Vordergrund stehen. Dann wird klar, dass das Konzept eher auf Leichtigkeit als auf „Dauer-Highway“ ausgelegt ist.
Honda CBF 1000: Tourenkomfort und entspannter Vortrieb
Die Honda CBF 1000 ist dagegen ein Motorrad, das auf Ruhe und Souveränität setzt. Der Charakter ist deutlich tourenorientiert: mehr Leistung, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch gelassen bleibt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert oft davon, dass das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden muss, um zügig voranzukommen.
Die CBF 1000 spielt ihre Stärken besonders auf Landstraße und Autobahn aus: gleichmäßiges Tempo, entspannteres Fahren und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Alltagstauglichkeit zielt. Schwächen zeigen sich eher im Handling: Das Motorrad ist größer und schwerer, wodurch enge Situationen und häufiges Stop-and-go weniger leicht wirken können als bei einem kleineren Bike wie der WR 125 R.
Leistung & Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im Vergleich zwischen 125er und 1000er ist der Unterschied im Fahrgefühl zwangsläufig groß. Die WR 125 R ist darauf ausgelegt, dass man die Fahrt aktiv gestaltet: Drehzahl und Rhythmus spielen eine größere Rolle, und das Motorrad belohnt eine lebendige Fahrweise. Das ist für viele Fahrer genau der Reiz – gerade, wenn man gern „mit dem Motorrad arbeitet“.
Die Honda CBF 1000 dagegen vermittelt das Gefühl, dass Reserven jederzeit verfügbar sind. Das macht Überholmanöver und das Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten oft entspannter. Während die WR 125 R eher über Agilität und Dynamik punktet, punktet die CBF 1000 über Durchzug und Gelassenheit.
Komfort & Sitzposition: Unterschiedliche Prioritäten
WR 125 R: sportlicher und direkter
Die Yamaha WR 125 R wirkt in der Sitzposition und im Fahrgefühl eher „direkt“. Das kann sich im Alltag positiv auswirken, weil man sich schnell an das Motorrad gewöhnt und es sich nicht wie ein großes Reisegerät anfühlt. Für kürzere Strecken und für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, ist das oft ein Vorteil.
Wer allerdings sehr lange Strecken fährt oder häufig mit höherem Tempo unterwegs ist, merkt schneller, dass ein tourenorientiertes Konzept mehr Komfortreserven bietet. Hier liegt die WR 125 R eher im Bereich „kurz und knackig“ statt „stundenlang entspannt“.
CBF 1000: entspannter für lange Fahrten
Die Honda CBF 1000 ist typischerweise auf Komfort ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: weniger „Kampf mit dem Motorrad“, mehr Konzentration auf die Strecke. Gerade auf Autobahn und bei längeren Landstraßenetappen kann das einen großen Unterschied machen – nicht nur beim Fahrgefühl, sondern auch bei der Müdigkeit nach der Fahrt.
Gleichzeitig kann die größere Bauart dazu führen, dass das Handling in engen Situationen weniger mühelos wirkt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft zwischen engen Parklücken manövriert, sollte das bei der Wahl berücksichtigen.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beide Motorräder können in Kurven und beim Bremsen überzeugen – aber auf unterschiedliche Art. Die Yamaha WR 125 R profitiert von ihrer Leichtigkeit und dem agilen Charakter. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“. In Situationen, in denen man schnell reagieren muss, kann das Handling ein echter Vorteil sein.
Die Honda CBF 1000 punktet dagegen mit Stabilität und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Das ist vor allem auf längeren Strecken relevant. Beim Bremsen und in der Fahrstabilität zeigt sich oft, dass ein tourenorientiertes Motorrad für „mehr Tempo über mehr Zeit“ ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren im Vergleich
WR 125 R im Alltag
Die Yamaha WR 125 R passt besonders gut, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht: zur Arbeit, zum Einkaufen, spontane Ausfahrten am Wochenende. Die geringere Größe und das leicht zu handhabende Konzept machen sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht zu „groß“ im Alltag wirkt.
Für Touren ist sie möglich, aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem Fahrspaß unterwegs als auf maximaler Langstreckenentspannung. Wer häufig sehr lange Strecken fährt, wird bei der CBF 1000 schneller das Gefühl haben, dass sie „von Haus aus“ dafür gemacht ist.
CBF 1000 im Alltag
Die Honda CBF 1000 ist stark, wenn der Alltag auch längere Strecken enthält: Pendeln mit Autobahnanteil, Wochenendtouren oder Fahrten, bei denen man nicht ständig anhalten möchte. Der Komfort und die Reserven machen das Motorrad besonders geeignet für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei nicht ständig „nacharbeiten“ wollen.
In der Stadt kann die Größe jedoch ein Thema sein. Wer oft im dichten Verkehr steht oder häufig enge Passagen fährt, sollte sich bewusst sein, dass ein schwereres Motorrad mehr Kraft beim Rangieren und mehr Aufmerksamkeit im Handling verlangt.
Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: Worauf man beim Kauf achten sollte
Bei der Entscheidung zwischen Yamaha WR 125 R und Honda CBF 1000 spielt nicht nur der Fahrspaß eine Rolle, sondern auch die Praxis: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt. In der Regel profitieren beide Marken von einer breiten Teile- und Servicebasis, aber die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Zustand, der Laufleistung und der individuellen Nutzung ab.
Ein sinnvoller Ansatz ist, beim Gebrauchtkauf besonders auf Verschleißteile, Wartungsnachweise und den allgemeinen Pflegezustand zu achten. Gerade bei Motorrädern, die viel bewegt wurden, zeigen sich Unterschiede oft weniger in der Theorie als im konkreten Zustand.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Fahrgefühl im Alltag
- Sportlicher, direkter Charakter für aktive Fahrweise
- Gut geeignet für kurze Strecken, Stadtverkehr und Einsteiger
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Weniger Reserven für dauerhaft hohes Tempo auf langen Strecken
- Tourenkomfort nicht im Fokus wie bei großen Reisebikes
Honda CBF 1000 – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Fahrten
- Durchzug und Reserven für entspanntes Fahren
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
Honda CBF 1000 – Schwächen
- Größer und schwerer im Handling, besonders in engen Situationen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein kleines, agiles Motorrad
Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Yamaha WR 125 R und Honda CBF 1000 lässt sich am besten über die eigenen Fahrgewohnheiten treffen. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, findet in der WR 125 R oft den passenden Charakter. Sie ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß aus dem aktiven Fahren entsteht und man nicht zwingend auf maximale Langstreckenentspannung angewiesen ist.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Autobahnanteile hat oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt, wird mit der CBF 1000 deutlich zufriedener sein. Die Honda ist dann die bessere Wahl, wenn Komfort, Reserven und ein ruhigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die richtige Wahl, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht, das Handling leicht bleiben soll und ein direkter, agiler Fahrstil im Vordergrund steht. Sie überzeugt vor allem durch ihr unkompliziertes Fahrgefühl und eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren und ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr nicht „zu groß“ wirkt.
Die Honda CBF 1000 passt dagegen besser, wenn längere Strecken, Komfort und entspannter Vortrieb wichtiger sind. Durch die tourenorientierte Auslegung wirkt das Motorrad auf Landstraße und Autobahn besonders stimmig und bietet mehr Reserven für zügiges Fahren. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der CBF 1000 meist die passendere Basis.