| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha WR 125 R vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, merkt schnell: Es geht nicht nur um Hubraum oder Leistung, sondern vor allem um Einsatzzweck, Fahrgefühl und Prioritäten. Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, unkomplizierten Einstieg und ein klares Offroad- bzw. Dirt-DNA. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist die große Reise- und Tourenmaschine: komfortorientiert, mit viel Reserven für lange Strecken und einer Ausstattung, die auf Alltag und Fernreise ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, die passende Richtung zu finden, statt nur technische Daten nebeneinander zu legen.
Grundcharakter: Leichtes Dirt-Feeling vs. große Tourenmaschine
Yamaha WR 125 R – agil, leicht, direkt
Die WR 125 R ist als 125er darauf ausgelegt, sich im Alltag und auf Nebenstrecken unkompliziert zu bewegen. Das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise sorgen dafür, dass sich das Motorrad schnell in enge Situationen einfügt: Stadtverkehr, kleine Landstraßen, Feldwege oder der gelegentliche Ausflug abseits des Asphalts. Gerade wenn das Motorrad „mitdenken“ soll, statt dass man ständig gegen Masse und Trägheit arbeitet, spielt die WR ihre Vorteile aus.
Kawasaki Versys 1000 SE – souverän, komfortabel, reisetauglich
Die Versys 1000 SE ist dagegen ein Motorrad, das lange Strecken liebt. Der Charakter ist deutlich „erwachsener“: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das auf ruhiges Vorankommen ausgelegt ist. Dazu kommt der Tourenfokus der SE-Version, der sich in Komfort und Ausstattung zeigt. Wer häufig fährt, größere Distanzen plant oder einfach entspannter reisen möchte, findet hier eine Maschine, die das Tempo und die Strecke eher „mitträgt“ als dass sie ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Reserven
WR 125 R: Drehzahl-orientiert und spritzig
Bei der WR 125 R liegt der Fokus auf einem lebendigen Ansprechverhalten. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich wirkt sie handlich und lässt sich gut dosieren. Das macht sie besonders interessant für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht kontrollieren lässt. Die Kehrseite: Wer dauerhaft zügig unterwegs sein will oder häufig hohe Lasten (z. B. Steigungen mit Gepäck) erwartet, merkt schneller, dass ein 125er-Konzept Grenzen hat. Die Leistung ist nicht dafür gedacht, „mühelos“ zu überholen, sondern eher für dynamisches Fahren im passenden Drehzahlfenster.
Versys 1000 SE: mehr Kraft für entspanntes Tempo
Die Versys 1000 SE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der größere Motor liefert mehr Reserven, wodurch Beschleunigung und Überholmanöver weniger vom richtigen Timing abhängen. Auch bei wechselnden Bedingungen – Wind, Steigung, wechselnde Fahrbahn – bleibt das Fahrgefühl stabil. Schwäche im Vergleich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Dirtbike „wegschieben“ lässt, wird bei der Versys 1000 SE eher ein anderes Handling erleben. Das Motorrad ist groß und schwerer, wodurch es im engen Gelände oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger „leichtfüßig“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Offroad-Nähe vs. Tourenkomfort
WR 125 R: spürbar agil, aber mit klaren Grenzen
Die WR 125 R fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn es um Kontrolle geht: auf unebenen Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn der Fahrer aktiv mitarbeitet. Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass es das Motorrad in seiner Klasse lebendig und berechenbar hält. Allerdings ist ein 125er-Konzept nicht dafür geschaffen, dauerhaft hohe Lasten oder sehr ruppige Offroad-Passagen zu „bügeln“. Wer regelmäßig härter abseits des Asphalts fährt, wird irgendwann merken, dass größere, stärker ausgelegte Konzepte mehr Reserven bieten.
Versys 1000 SE: komfortabel, stabil, langstreckenfest
Die Versys 1000 SE ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass auch längere Strecken weniger ermüdend werden. Gerade auf Autobahnabschnitten, Landstraßen mit welliger Fahrbahn oder bei längeren Tagesetappen ist das spürbar. Gleichzeitig ist die Versys weniger „Offroad-first“ als die WR. Auf losem Untergrund oder im Gelände kann sie zwar mitfahren, aber sie ist eher die Maschine für Schotterpisten als für anspruchsvolle Dirt-Abschnitte.
Sitzposition und Ergonomie: kompakt vs. reisetauglich
WR 125 R: aufrecht und nah am Motorrad
Die Sitzposition der WR 125 R ist so gestaltet, dass sie das Motorrad gut kontrollierbar macht. Das unterstützt das aktive Fahren, etwa wenn es darum geht, schnell zu reagieren oder das Bike in Kurven präzise zu führen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm. Wer aber sehr lange am Stück fährt, kann bei einem 125er-Konzept eher an Grenzen stoßen, weil Komfort und Windschutz nicht im Fokus stehen wie bei einer großen Tourenmaschine.
Versys 1000 SE: entspannt sitzen, entspannt ankommen
Die Versys 1000 SE bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf Komfort und einer Haltung, die weniger „arbeitet“. Dazu kommt der Tourencharakter: Windschutz und Ergonomie sind so abgestimmt, dass man auch bei längeren Etappen weniger gestresst wird. Der Nachteil ist weniger ein Problem, sondern eine Erwartung: Wer ein sehr leichtes, direktes Handling sucht, muss sich bei der Versys stärker auf das größere Motorrad einstellen.
Ausstattung und Komfort: SE-Features vs. purer Fokus
WR 125 R: weniger Schnickschnack, mehr Kernfahrspaß
Die WR 125 R ist im Vergleich eher „funktional“. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man nutzt: fahren, lernen, verbessern, Spaß haben. Das kann ein Vorteil sein, weil man sich weniger mit komplexer Technik oder umfangreicher Elektronik beschäftigen muss. Gleichzeitig bedeutet das: Wer viel Wert auf Komfort-Features für lange Strecken legt, findet bei einer 125er weniger „Reise-Extras“.
Versys 1000 SE: Tourenkomfort als Schwerpunkt
Die Versys 1000 SE ist als SE-Version klar auf Komfort und Ausstattung ausgelegt. Im Vergleich zur WR 125 R zeigt sich das besonders bei Dingen, die den Alltag und die Reise angenehmer machen: bessere Unterstützung für lange Fahrten, mehr Komfort im Handling und eine Ausstattung, die das Motorrad alltagstauglicher macht. Schwäche im Vergleich: Wer ein Motorrad vor allem wegen seiner Schlichtheit sucht, könnte die Versys als „zu viel“ empfinden – nicht im Sinne von schlecht, sondern im Sinne von: Sie ist für andere Prioritäten gebaut.
Bremsen, Sicherheit und Alltag: Kontrolle vs. Reserven
Beim Thema Bremsen und Sicherheit zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied in der Zielgruppe. Die WR 125 R ist auf kontrolliertes Fahren ausgelegt: gut dosierbar, passend zur Motorleistung und zum Einsatzprofil. Die Versys 1000 SE bringt durch ihre Größe und Motorisierung mehr Reserven mit – und damit auch das Potenzial, in kritischen Situationen souveräner zu reagieren, wenn Tempo und Gewicht zusammenkommen. Gleichzeitig gilt: Ein Motorrad ist nur so gut wie die Fahrpraxis. Wer die WR fährt, lernt oft sehr bewusst zu dosieren. Wer die Versys fährt, profitiert stärker von Stabilität und Reserven.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Agiles Handling durch kompakte Bauweise und leichtes Gefühl
- Einfacher Einstieg für Fahranfänger oder Umsteiger
- Offroad- bzw. Dirt-Nähe für Ausflüge abseits des Asphalts
- Spritziges Fahrgefühl im passenden Drehzahlbereich
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Begrenzte Reserven bei sehr zügigem Fahren oder hoher Dauerlast
- Weniger Komfortfokus für lange Autobahn- oder Fernstrecken
- Offroad-Fähigkeit ist vorhanden, aber nicht auf „große“ Abenteuer ausgelegt
Stärken der Kawasaki Versys 1000 SE
- Starke Reserven für entspanntes Tempo und Überholmanöver
- Tourenkomfort durch ergonomische Auslegung und SE-Ausstattung
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen
- Allround-Tauglichkeit für Alltag, Landstraße und Reise
Schwächen der Kawasaki Versys 1000 SE
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Gelände oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten
- Offroad-Fokus eher auf Schotter/Abwechslung als auf hartes Dirt
- Anspruch an das Handling durch Größe und Gewicht
Für wen passt welches Motorrad?
Die WR 125 R ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als lernfähige, unkomplizierte Maschine dienen soll: für Einsteiger, für kurze bis mittlere Touren, für Pendelstrecken und für alle, die gern auch mal auf weniger glatten Wegen unterwegs sind. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen und die Leistung im passenden Bereich zu nutzen, wird mit der WR viel Freude haben.
Die Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Hauptreise- und Langstreckenmaschine gedacht ist: für längere Etappen, für komfortables Cruisen, für häufige Touren und für Fahrer, die Reserven schätzen. Auch im Alltag kann die Versys überzeugen, weil die Ausstattung und die Stabilität den Unterschied machen, wenn man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die richtige Wahl, wenn ein leichtes, direktes Motorrad gesucht wird, das besonders bei kontrolliertem Fahren, Offroad-Ausflügen und einem unkomplizierten Einstieg punktet. Sie eignet sich hervorragend für Fahrten, bei denen Agilität und Fahrspaß im Vordergrund stehen, und weniger für Situationen, in denen dauerhaft hohe Reserven und maximaler Komfort gefragt sind.
Die Kawasaki Versys 1000 SE passt am besten, wenn lange Strecken, souveränes Tempo und Tourenkomfort Priorität haben. Die größeren Reserven und die SE-Ausstattung machen sie zur idealen Begleiterin für Alltag und Reise, bei denen Stabilität und entspanntes Ankommen wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Gelände.
Kurz gesagt: WR 125 R für das aktive, kompakte Fahren – Versys 1000 SE für die große Tour.