UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Yamaha WR 125 R vs. Kawasaki W 800: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha WR 125 R und die Kawasaki W 800, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie entspannt ist die Sitzposition, wie reagiert der Motor, und für welche Strecken passt das jeweilige Konzept wirklich? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf Stärken und Schwächen, ohne die Modelle auf einzelne Werte zu reduzieren.

Grundidee: Enduro-Ansatz vs. Retro-Cruiser-Feeling

Die Yamaha WR 125 R steht für ein leichtes, agiles Motorrad, das auf Fahrspaß und vielseitige Nutzung ausgelegt ist. Der Charakter ist klar: Es geht um Dynamik, um ein Motorrad, das sich auch dann noch gut kontrollieren lässt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine ganz andere Philosophie. Sie wirkt wie ein klassischer Cruiser mit Retro-Design, der vor allem auf ruhiges Gleiten, angenehme Ergonomie und einen markanten Motorlauf setzt.

Damit sind die beiden Modelle nicht nur optisch weit auseinander, sondern auch in der Frage, wie man fahren möchte: sportlich-reaktiv und flexibel auf der einen Seite, entspannt und stimmig auf der anderen.

Motor und Fahrgefühl: Reaktionsfreude vs. souveräne Gelassenheit

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass die WR 125 R eher auf Spontanität und lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich zügig in Bewegung bringen, und das Fahrgefühl bleibt nah am Fahrer. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad „mitnimmt“, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die W 800 dagegen setzt auf ruhigere Kraftentfaltung und einen Motorcharakter, der eher nach „entspanntem Vorankommen“ klingt und sich auch so fährt. Das macht sie besonders attraktiv für längere Fahrten und für Strecken, auf denen man nicht ständig beschleunigen und bremsen muss. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein Motorrad, das man ständig „ausdrehen“ möchte, sondern eher wie ein Bike, das den Rhythmus vorgibt.

Handling im Alltag: Leichtfüßig vs. souverän

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell: Die WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Rangieren, enge Passagen und häufiges Anfahren gefragt sind. Das Motorrad wirkt handlich und lässt sich im Alltag leichter „durchziehen“. Auch wenn die Strecke mal uneben oder weniger perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl kontrolliert.

Die W 800 ist kein Motorrad, das man als „leicht und wendig“ wahrnimmt. Sie fährt sich eher stabil und ruhig. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man auf Landstraßen oder bei längeren Touren Wert auf Gelassenheit legt. In engen Situationen kann das größere Format jedoch spürbar sein – besonders, wenn man häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder in der Stadt oft rangiert.

Fahrkomfort und Sitzgefühl: Agilität vs. entspannte Langstrecke

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die WR 125 R ist so ausgelegt, dass sie sich auch bei dynamischer Fahrt gut kontrollieren lässt. Das bedeutet: Der Komfort ist eher funktional und auf Fahrspaß ausgerichtet. Wer sportlich unterwegs ist oder auch mal abseits der perfekten Straße fährt, profitiert von der agilen Auslegung.

Die W 800 zielt stärker auf entspanntes Reisen. Die Sitzposition und das Fahrgefühl sind darauf ausgelegt, dass man auch nach längerer Zeit noch gern weiterfährt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus kurzen Sprints besteht, sondern aus gleichmäßigem Tempo und ruhigem Rhythmus, spielt die Cruiser-Philosophie ihre Vorteile aus.

Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in unterschiedlichen Situationen

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag verlässlich abbremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im „Wie“: Die WR 125 R wirkt im Fahrgefühl eher wie ein Motorrad, das man präzise dosieren kann – besonders dann, wenn man häufig zwischen Beschleunigen und Verzögern wechselt. Das unterstützt ein sicheres Gefühl in der Stadt und auf kurvigen Strecken.

Die W 800 punktet eher mit einem stabilen, souveränen Eindruck beim Bremsen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man gleichmäßige Geschwindigkeiten fährt und das Motorrad insgesamt „ruhiger“ wahrnimmt. Wer viel auf Landstraßen unterwegs ist, wird die entspannte Kontrolle schätzen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha WR 125 R – Stärken

  • Agiles Handling: wirkt handlich und lässt sich im Alltag gut bewegen.
  • Vielseitiger Charakter: passt zu unterschiedlichen Strecken, auch wenn es nicht immer perfekt ist.
  • Reaktionsfreude: macht Spaß bei dynamischer Fahrweise und kurzen Strecken.
  • Einsteigerfreundlicher Ansatz: das Motorrad vermittelt schnell ein kontrolliertes Gefühl.

Yamaha WR 125 R – Schwächen

  • Begrenzter Fokus auf Langstrecke: Wer sehr lange Touren mit viel Autobahnanteil plant, wird eher ein anderes Konzept bevorzugen.
  • Charakter bleibt „leicht und agil“: Wer einen Cruiser-Look und -Rhythmus sucht, wird hier nicht die gleiche Stimmung finden.

Kawasaki W 800 – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl: ideal für ruhiges Cruisen und längere Strecken.
  • Retro-Charakter: Design und Motorlauf passen zusammen und machen jede Fahrt stimmig.
  • Souveränes Auftreten: vermittelt Stabilität, besonders auf Landstraßen.
  • Tourenorientierung: Komfort und Rhythmus sind auf „dranbleiben“ ausgelegt.

Kawasaki W 800 – Schwächen

  • Weniger wendig in engen Situationen: in der Stadt oder beim Rangieren kann das größere Format spürbar sein.
  • Fahrstil-Fokus: Wer ständig sportlich beschleunigt und ständig „arbeitet“, fühlt sich mit dem Cruiser-Konzept möglicherweise weniger abgeholt.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die WR 125 R ist besonders stark, wenn der Alltag aus wechselnden Situationen besteht: Stadtverkehr, kurze Wege, spontane Ausfahrten und Strecken, die nicht immer glatt sind. Das Motorrad wirkt wie gemacht dafür, schnell „in Fahrt“ zu kommen und dabei jederzeit kontrolliert zu bleiben.

Die W 800 passt am besten, wenn die Fahrt selbst im Vordergrund steht: Landstraßen, längere Touren, gemütliches Tempo und ein Motorcharakter, der nicht nach „Hektik“ verlangt. Wer gern im eigenen Rhythmus fährt, wird die Cruiser-Atmosphäre schnell zu schätzen wissen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Blick auf den Besitz

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrt, sondern auch das Gefühl beim täglichen Umgang. Die WR 125 R ist durch ihren agilen Charakter und die leichte Handhabung besonders angenehm, wenn das Motorrad oft bewegt, geparkt und rangiert werden muss. Außerdem passt das Konzept gut zu Fahrern, die sich erst an das Motorradfahren herantasten oder einen unkomplizierten Einstieg suchen.

Die W 800 ist im Alltag eher dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ bewegt wird, sondern wenn man das Bike auch als Erlebnis betrachtet. Das Cruiser-Konzept sorgt dafür, dass man sich auf dem Motorrad schnell wohlfühlt – besonders, wenn die Fahrten länger dauern und man nicht ständig in den Stop-and-go-Modus rutscht.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, agiles Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und bei dynamischer Fahrweise Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurvige Strecken und Fahrer, die gern Kontrolle und Reaktionsfreude spüren – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die Kawasaki W 800 passt dagegen am besten zu Fahrern, die entspanntes Cruisen lieben und Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Retro-Charakter, souveränem Fahrgefühl und Komfort für längere Fahrten legen. Wer regelmäßig Landstraße fährt, Touren plant und ein Motorrad möchte, das Ruhe ausstrahlt, wird mit der W 800 deutlich glücklicher.

Kurz gesagt: WR 125 R für Agilität und Vielseitigkeit, W 800 für Stil, Gelassenheit und Tourenfreude.

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