UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2019 bis 2024
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
Weiter zum Testbericht
Was kann das neue 45 PS Naked-Bike aus Japan?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • wendiges, agiles und zugängliches Bike
  • drehfreudiger Motor
  • präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
  • bremst gut weil leicht
  • vermittelt jede Menge Fahrspaß
Kontra:
  • veraltetes Cockpit
  • eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht167kg
Radstand1.370mm
Länge1.990mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum399ccm
Hub52mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung45 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite358km

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenUni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17
Reifen hinten150/60R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

Fazit: Spaß in Tüten

Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.
 
Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.445 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Baujahre: seit 1973
  • neues Modell: seit 2023
  • Farben: Grün, Weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha WR 125 R vs Kawasaki Z 400 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die Yamaha WR 125 R steht für einen eher sportlich-robusten Ansatz mit Enduro-Genen, während die Kawasaki Z 400 als Naked Bike auf ein agiles, straßentaugliches Gesamtpaket setzt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Maschine fühlt sich im Alltag leichter an, welche liefert das passendere Fahrgefühl und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Naked-Bike-Alltag

Die Yamaha WR 125 R ist vom Grundgedanken her näher an dem, was viele mit „Enduro“ verbinden: eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition, ein Fahrwerk, das auch mit wechselnden Untergründen klarkommen soll, und ein Motorcharakter, der eher auf zügiges Vorankommen als auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf Fahrspaß abseits der reinen Asphalt-Route liegt.

Die Kawasaki Z 400 dagegen ist klar auf Straße getrimmt. Als Naked Bike wirkt sie im Alltag oft „einfacher“: Die Maschine ist auf Komfort im Stadtverkehr, auf flüssige Landstraßenfahrten und auf ein direktes Handling ausgelegt. Der Charakter ist insgesamt straighter, weniger „Gelände-orientiert“ und stärker auf ein dynamisches, aber alltagstaugliches Fahrgefühl.

Sitzposition und Ergonomie: Wo man sich wohler fühlt

Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die WR 125 R tendenziell eine Sitzhaltung unterstützt, die mehr Kontrolle vermittelt. Wer gern aufrecht sitzt und das Motorrad aktiv führt, wird sich damit meist schneller anfreunden. Gleichzeitig kann diese Haltung je nach Fahrstil und Körpergröße auf längeren Strecken anders wirken als bei rein straßenorientierten Bikes.

Die Z 400 bietet dagegen eine Sitzposition, die typischerweise auf Straße optimiert ist: Der Fahrer sitzt so, dass man sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße zügig reagieren kann, ohne ständig „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Wer häufig pendelt oder längere Touren plant, empfindet die straßennahe Ergonomie oft als Vorteil.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Straßenwirkung

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die WR 125 R wirkt stärker wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“: Gas geben, Drehzahl nutzen, das Motorrad spüren. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man gern sportlich fährt und das Gefühl mag, dass das Bike auf jede Aktion direkt reagiert.

Die Z 400 spielt dagegen häufig ihre Stärken in einem gleichmäßigeren Straßenrhythmus aus. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie ist agil und macht Spaß. Aber der Schwerpunkt liegt eher darauf, dass man auf der Straße entspannt beschleunigen kann, ohne ständig in einen engen Drehzahlbereich „gezwungen“ zu sein. Dadurch wirkt sie im Alltag oft weniger anstrengend.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Yamaha WR 125 R: stark im „Mitreißen“-Gefühl, besonders wenn Fahrten abwechslungsreich sind. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf sportlichem Einsatz liegt und weniger auf entspanntem Cruisen.
  • Kawasaki Z 400: stark für Straße und Alltag, mit einem Fahrgefühl, das viele Situationen leichter macht. Schwäche kann sein, dass der Enduro-Charakter der WR fehlt, falls häufiger unbefestigte Wege oder „Abkürzungen“ im Spiel sind.

Fahrwerk und Handling: Kontrolle auf Asphalt und darüber hinaus

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt, weil es das Tempo und die Sicherheit im Alltag maßgeblich beeinflusst. Die WR 125 R ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten besser „verkraftet“ und dem Fahrer ein kontrolliertes Gefühl vermittelt. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, kann das ein echter Vorteil sein.

Die Z 400 ist dagegen auf straßentypische Bedingungen optimiert. Das zeigt sich im Handling: Sie wirkt oft präziser in Kurven, fühlt sich stabil an und lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.

Bremsen und Sicherheit: Wie sich das im Alltag anfühlt

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die WR 125 R wird typischerweise so abgestimmt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Die Z 400 ist hingegen stärker auf das abgestimmte Bremsverhalten im Straßenbetrieb ausgelegt – also auf sauberes Ansprechen und kontrollierbare Verzögerung im Alltag.

Unterm Strich gilt: Beide Bikes können sicher gefahren werden, aber die WR 125 R spielt ihre Stärken eher dort aus, wo Untergrund und Bedingungen variieren. Die Z 400 punktet besonders dort, wo man häufig auf Asphalt unterwegs ist und schnelle, klare Reaktionen im Stadt- und Landstraßenverkehr erwartet.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie „stressfrei“ sich das Motorrad bewegt. Die Z 400 ist in dieser Hinsicht häufig die unkompliziertere Wahl: Naked-Bike-typisch ist sie handlich, wirkt im Verkehr nicht überladen und passt gut zu häufigen Stop-and-go-Situationen.

Die WR 125 R kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, vor allem, wenn der Weg zur Arbeit nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer gern mal eine Schotterpassage nimmt oder sich nicht scheut, auch „unfertige“ Strecken zu fahren, wird die Enduro-Ausrichtung zu schätzen wissen. Gleichzeitig kann sie für reine Stadtfahrten je nach Gewohnheit etwas „mehr Motorrad“ verlangen als ein straßenorientiertes Naked Bike.

Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl

Bei beiden Modellen spielt die Praxis eine große Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die generelle Alltagstauglichkeit. In der Regel sind sowohl Yamaha als auch Kawasaki dafür bekannt, dass ihre Motorräder im Alltag solide funktionieren. Der Unterschied liegt eher im Nutzungsspektrum: Eine straßenorientierte Maschine wird meist weniger „strapaziert“, während die WR 125 R durch ihren Charakter häufiger in Situationen kommt, in denen man mit mehr Schmutz, mehr Belastung und mehr Pflege rechnen sollte.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha WR 125 R ist besonders attraktiv, wenn Fahrten abwechslungsreich sind, wenn man gern aktiv fährt und wenn das Motorrad auch mal abseits des perfekten Asphalts eine gute Figur machen soll. Sie ist die Wahl für alle, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern spüren möchten – mit einem Charakter, der eher nach Sport und Kontrolle verlangt.

Die Kawasaki Z 400 ist die passendere Option, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, Pendeln, regelmäßige Touren auf der Landstraße und ein Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist. Wer ein Naked Bike sucht, das sich unkompliziert bewegt und dabei trotzdem dynamisch bleibt, findet in der Z 400 häufig den besseren Match.

Typische Entscheidungshilfe

  • WR 125 R lohnt sich eher, wenn der Fokus auf Enduro-Feeling, Kontrolle und abwechslungsreichen Strecken liegt.
  • Z 400 lohnt sich eher, wenn der Fokus auf Straße, Alltagstauglichkeit und einem leicht zugänglichen Fahrgefühl liegt.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Enduro-Charakter suchen: aktiv gefahren, mit Spaß an Kontrolle und mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Sie passt besonders dann, wenn Fahrten nicht nur aus glattem Asphalt bestehen und wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht.

Die Kawasaki Z 400 ist dagegen die stimmigere Entscheidung für den straßenorientierten Alltag. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, regelmäßig pendelt oder Touren auf Landstraßen plant, bekommt mit der Z 400 ein Motorrad, das sich meist unkompliziert anfühlt und dabei dynamisch genug bleibt, um Freude zu machen. Kurz gesagt: WR 125 R für Abwechslung und aktiven Fahrstil, Z 400 für Straße, Alltag und entspanntes, agiles Handling.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙