| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Yamaha WR 125 R vs. Kawasaki Z 500 Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Klasse“ wirken, aber am Ende doch sehr unterschiedliche Fahrprofile liefern, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es hier: der Vergleich zwischen der Yamaha WR 125 R und der Kawasaki Z 500. Beide Modelle richten sich an Fahrer, die Spaß am Fahren haben und ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert – nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die WR 125 R eher den Charakter eines leichtgängigen, straßennahen Offroad-Bikes mitbringt, steht die Z 500 klar für ein modernes Naked-Bike-Feeling mit Fokus auf Straße, Dynamik und Alltagstauglichkeit.
Grundcharakter: Offroad-Nähe vs. Naked-Bike-Alltag
Die Yamaha WR 125 R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß macht. Das merkt man am Fahrstil: Die Maschine wirkt agil, leicht zu bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man sie „mitnehmen“ kann – egal ob kurze Stadtwege oder eine Ausfahrt, bei der auch mal ein Feldweg oder ein holpriger Abschnitt mit im Spiel ist. Die WR 125 R ist damit weniger auf maximale Straßenruhe getrimmt, sondern eher auf Lebendigkeit und Kontrolle.
Die Kawasaki Z 500 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Naked Bike auf die Straße zugeschnitten: auf flüssiges Vorankommen, saubere Linienführung und ein Fahrgefühl, das sich schnell und direkt anfühlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Sitzposition und Handling – mit dem Anspruch, dass das Motorrad im Alltag nicht nur funktioniert, sondern auch Spaß macht, wenn die Strecke länger wird.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder unterschiedliche Erwartungen bedienen. Die Yamaha WR 125 R ist auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Leistungsbereich ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es lässt sich gut dosieren, wirkt nicht „übermotorisiert“ und unterstützt einen Fahrstil, der eher auf Drehmoment-Nähe und Kontrolle setzt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad leicht zu handeln sein soll und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, gegen die eigenen Grenzen zu fahren.
Die Kawasaki Z 500 bringt im Vergleich einen deutlich straßentauglicheren Charakter mit. Der Motor wirkt auf längere Strecken und zügigeres Fahren ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur von Ampel zu Ampel denkt, sondern auch Überlandfahrten oder Autobahn-nahe Abschnitte im Blick hat. Die Z 500 wirkt insgesamt „erwachsener“ im Tempo, ohne dabei unhandlich zu werden. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei flotterem Fahren souverän bleibt, findet hier eher den passenden Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Offroad-Nähe aus: Das Motorrad fühlt sich beweglich an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal „anders“ fahren kann. Gerade auf unebenen Straßen oder bei wechselnden Untergründen ist das ein Vorteil. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Wer vor allem maximale Straßenstabilität sucht, wird bei einer Offroad-orientierten Basis eher Kompromisse spüren.
Die Kawasaki Z 500 setzt stärker auf Stabilität und Vorhersehbarkeit. Das Fahrwerk wirkt auf der Straße harmonischer, die Linie bleibt leichter zu halten, und das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Gesamtgefühl. Das ist besonders angenehm, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn die Fahrten nicht nur aus kurzen Stadtabschnitten bestehen. Auf sehr holprigen Wegen kann die Z 500 zwar auch mitspielen, aber sie ist nicht der „natürliche“ Kandidat für Offroad-Feeling.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die WR 125 R wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist: Die Bremsen unterstützen einen ruhigen, planbaren Stil, der besonders in der Stadt und bei wechselnden Bedingungen hilft. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das sich nicht „aggressiv“ anfühlt, sondern berechenbar.
Die Kawasaki Z 500 bietet im Vergleich ein stärkeres Gefühl von Reserven, vor allem wenn man zügiger unterwegs ist. Das ist nicht nur für sportliches Fahren relevant, sondern auch für alltägliche Situationen, in denen man spontan reagieren muss. Insgesamt wirkt das Paket auf der Straße stimmiger, wenn man öfter schneller fährt oder wenn die Strecken abwechslungsreicher sind.
Sitzposition und Ergonomie: Kurze Wege vs. längere Touren
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Yamaha WR 125 R wirkt eher wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt. Das kann angenehm sein, wenn man oft umsetzt, sich bewegt und das Motorrad dynamisch führen möchte. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannt sein, weil der Fokus stärker auf Agilität liegt als auf maximalem Langstreckenkomfort.
Die Kawasaki Z 500 bietet im Vergleich eine Sitzposition, die sich stärker auf Straße und Alltag konzentriert. Das macht sie besonders interessant, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn man ein Motorrad möchte, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm zu fahren ist. Die Z 500 wirkt dabei wie ein Bike, das man nicht ständig „neu sortieren“ muss, sondern das sich schnell vertraut anfühlt.
Elektronik und Ausstattung: Praxis im Alltag
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich auf den Fahrspaß ausgelegt sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Alltag unterstützen. Die Yamaha WR 125 R steht eher für eine unkomplizierte, fahrorientierte Auslegung. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt, sondern wie ein Werkzeug, das man nutzt.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen moderner im Gesamtpaket. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ist das relevant, weil moderne Assistenz- und Bedienkonzepte das Handling vereinfachen können. Wer Wert auf ein rundes, zeitgemäßes Gefühl legt, wird hier eher abgeholt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Fahrgefühl, besonders bei wechselnden Untergründen.
- Offroad-nahes Konzept, das auch abseits der reinen Straße Spaß macht.
- Alltagstaugliche Dosierbarkeit für entspannte Fahrten und Einsteiger-Feeling.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Straßenstabilität im Vergleich zu straßenorientierten Bikes.
- Für längere, zügige Touren kann der Charakter je nach Fahrstil weniger „komfortabel“ wirken.
Kawasaki Z 500 – Stärken
- Stabileres, straßenorientiertes Fahrgefühl mit guter Vorhersehbarkeit.
- Mehr Reserven für zügigeres Fahren und abwechslungsreiche Strecken.
- Ergonomie und Gesamtpaket wirken stärker auf Alltag und längere Fahrten ausgerichtet.
Kawasaki Z 500 – Schwächen
- Weniger „natürlich“ für Offroad-Feeling als die WR 125 R.
- Wenn der Fokus stark auf Agilität im Gelände liegt, ist die Z 500 nicht die erste Wahl.
Welche Kaufentscheidung passt? (Für wen welches Bike)
Die Entscheidung zwischen Yamaha WR 125 R und Kawasaki Z 500 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und dabei auch mal Lust auf unebene Wege hat, bekommt mit der WR 125 R ein Motorrad, das sich leicht bewegt und schnell vertraut wird. Der Charakter ist lebendig, die Handhabung unkompliziert und das Bike lädt dazu ein, die Umgebung aktiv zu nutzen.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, öfter zügiger unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auf der Straße besonders souverän wirkt, wird mit der Z 500 deutlich glücklicher. Das Bike fühlt sich insgesamt runder an, bietet mehr Reserven und macht das Fahren über längere Zeit entspannter.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, Offroad-Nähe und kontrolliertem Alltagsfahrspaß liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen auch mal unebene Abschnitte oder Feldweg-Abschnitte dazugehören, und zu Einsteigern, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen. Die Kawasaki Z 500 ist dagegen die stimmigere Option, wenn Straßenkomfort, Stabilität und mehr Reserven im Vordergrund stehen. Für längere Touren, abwechslungsreiche Strecken und ein souveränes Fahrgefühl bei flotterem Tempo ist die Z 500 im Vergleich klar im Vorteil. Kurz gesagt: Wer „mehr Freiheit“ abseits des reinen Asphalts sucht, findet in der WR 125 R den passenden Charakter. Wer vor allem Straße und längere Fahrten priorisiert, sollte zur Z 500 greifen.