UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Yamaha WR 125 R vs. KTM 890 Duke R: Vergleich der beiden Motorräder

Wer zwischen der Yamaha WR 125 R und der KTM 890 Duke R schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten aufeinander. Die Yamaha steht für leichtes, agiles Fahren mit Enduro-Genen, während die KTM als sportliche Naked-Maschine auf Dynamik, Temperament und ein direktes Fahrgefühl ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.

Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. sportliche Naked-Performance

Die Yamaha WR 125 R ist als 125er Enduro gedacht, die vor allem dort Spaß macht, wo es nicht nur geradeaus geht. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das sich leicht bewegen lässt, kontrollierbar bleibt und auch auf wechselndem Untergrund souverän wirkt. Das Fahrgefühl ist eher „spielerisch“: Man kann sie zügig bewegen, ohne dass sofort das Gefühl entsteht, man müsse permanent alles im Griff haben.

Die KTM 890 Duke R dagegen ist deutlich stärker auf Straße und sportliches Fahren ausgerichtet. Als Naked Bike steht sie für ein agiles, aber kraftvolles Setup: Gasannahme, Durchzug und das insgesamt sehr direkte Zusammenspiel von Motor und Fahrwerk prägen den Charakter. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied in der „Art“ der Leistung. Die Yamaha WR 125 R wirkt wie ein Motorrad, das man eher über Drehzahl und saubere Kontrolle nutzt. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man aktiv mit dem Motorrad arbeitet: Gangwahl, Gasdosierung und Linienführung spielen eine große Rolle. Das ist besonders dann angenehm, wenn man gern entspannt fährt, aber trotzdem das Gefühl mag, dass das Motorrad mitdenkt.

Die KTM 890 Duke R bringt dagegen mehr Reserven und ein spürbar anderes Tempo. Der Motor liefert Kraft, die sich nicht nur im oberen Drehzahlbereich bemerkbar macht, sondern auch beim Beschleunigen aus dem Stand und aus dem mittleren Bereich. Das führt dazu, dass Überholmanöver und zügiges Einfädeln in den Verkehr oft leichter wirken – allerdings auch mit dem Hinweis, dass man die Leistung bewusst dosieren sollte, um das Fahrgefühl nicht zu „überfahren“.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

Bei der Yamaha WR 125 R steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren und dabei kontrollierbar zu bleiben. Gerade auf holprigen Strecken oder wenn der Untergrund weniger berechenbar ist, spielt die Enduro-typische Abstimmung ihre Stärken aus. Gleichzeitig ist das Fahrwerk eher auf Alltag und vielseitige Nutzung ausgelegt als auf kompromisslose Rennstreckenperformance.

Die KTM 890 Duke R ist in der Abstimmung spürbar straighter auf sportliche Präzision getrimmt. Das Motorrad vermittelt ein sehr klares Feedback, wodurch man Kurvenausgang und Linie besser „lesen“ kann. In schnellen Passagen fühlt sich die KTM dadurch oft souveräner an – besonders, wenn man gern dynamisch fährt. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die sportliche Auslegung auf schlechten Straßen weniger „weich“ wirkt als bei einem stärker enduro-orientierten Setup.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha WR 125 R wirkt so, als wäre sie für kontrolliertes Fahren gemacht: Das Bremsgefühl ist eher auf Dosierbarkeit und Stabilität ausgelegt. Dadurch eignet sie sich gut, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern lieber gleichmäßig und vorausschauend unterwegs ist.

Die KTM 890 Duke R setzt stärker auf sportliches Verzögern und ein direktes Ansprechverhalten. Gerade beim zügigen Fahren ist das ein Vorteil, weil man beim Anbremsen und in der Kurve mehr Vertrauen aufbauen kann. Gleichzeitig gilt: Wer die KTM eher gemütlich bewegt, wird zwar trotzdem Spaß haben, aber der „Sportfokus“ ist eben deutlich spürbar – das Motorrad fordert eher dazu auf, aktiv zu fahren.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für verschiedene Fahrprofile

Die Yamaha WR 125 R passt vom Grundgefühl her zu Fahrern, die eine aufrechte, handliche Sitzposition mögen und ein Motorrad suchen, das auch mal abseits der perfekten Straße funktioniert. Die Ergonomie wirkt dabei eher „funktional“: Man sitzt so, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann, ohne dass es sich nach langer Fahrt sofort unangenehm anfühlt.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann ein großer Pluspunkt sein, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als „Direktverbindung“ zwischen Fahrer und Straße betrachtet. Für längere Touren oder sehr entspannte Fahrten kann die sportlichere Sitzposition jedoch weniger komfortabel wirken als bei einer eher endurotypischen Auslegung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken

Im Alltag zeigt sich die Yamaha WR 125 R als pragmatische Wahl. Das Motorrad ist leicht zu bewegen, wirkt im Stadtverkehr unkompliziert und lässt sich gut manövrieren. Auf Landstraßen macht sie Spaß, wenn man das Tempo eher über Rhythmus und Kontrolle aufbaut. Wer gern kleine Strecken spontan fährt oder auch mal eine unbefestigte Abkürzung nimmt, wird die Enduro-typische Vielseitigkeit schätzen.

Die KTM 890 Duke R ist im Alltag ebenfalls stark, aber mit einem anderen Schwerpunkt. In der Stadt kann sie durch ihre Agilität und das direkte Fahrgefühl überzeugen. Auf der Landstraße spielt sie ihre Stärken besonders aus: Beschleunigung, Durchzug und sportliche Stabilität machen Überlandfahrten oft zu einem Vergnügen. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad für sehr „gemütliche“ Fahrten oder für häufige holprige Strecken weniger entspannend wirkt als die Yamaha.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha WR 125 R – Stärken

  • Agiles, kontrollierbares Fahrgefühl mit Enduro-Charakter
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Untergründe und spontane Strecken
  • Pragmatischer Ansatz: eher Rhythmus und Kontrolle statt reiner Power
  • Gute Alltagstauglichkeit durch handliche Handhabung

Yamaha WR 125 R – Schwächen

  • Begrenzte Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise und hohen Tempi
  • Sportliche Ansprüche werden eher über Technik und Fahrstil gelöst als über rohe Leistung

KTM 890 Duke R – Stärken

  • Sportliche Dynamik mit starkem Durchzug und direkter Gasannahme
  • Präzises Handling für zügige Kurvenfahrten
  • Mehr Reserven für Überholmanöver und dynamisches Fahren
  • Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung für aktive Fahrer

KTM 890 Duke R – Schwächen

  • Sportfokus kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
  • Sportlichere Ergonomie kann für sehr lange Touren oder Komfort-orientiertes Fahren weniger passend sein

Welche Wahl passt besser? Ein Blick auf die Zielgruppe

Die Yamaha WR 125 R ist besonders interessant für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, das Spaß macht, ohne ständig nach „mehr“ zu verlangen. Sie eignet sich gut für Einsteiger oder für alle, die gern mit Gefühl fahren, die Kontrolle schätzen und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sind. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und dabei einen endurotypischen Charakter mitbringt, trifft mit der Yamaha häufig genau den richtigen Ton.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl für alle, die sportliche Performance suchen und das Motorrad als aktives Fahrgerät nutzen möchten. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und beim Beschleunigen Reserven haben will, wird die KTM deutlich stärker als „Straßenmaschine“ erleben. Auch für Fahrer, die bereits Erfahrung mitbringen und die sportliche Rückmeldung zu schätzen wissen, ist die KTM oft die passendere Entscheidung.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist die richtige Wahl, wenn ein leichtes, kontrollierbares Motorrad mit Enduro-Charakter gesucht wird: für Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken, bei denen Agilität und Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reserven. Sie punktet mit einem pragmatischen Ansatz und macht Spaß, weil sie sich gut bewegen lässt und ein aktives, aber kontrolliertes Fahren belohnt.

Die KTM 890 Duke R passt besser, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: mehr Durchzug, mehr Tempo-Potenzial und ein sehr direktes, präzises Fahrgefühl. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch nimmt und beim Beschleunigen Reserven möchte, bekommt mit der KTM das Motorrad, das stärker auf Performance und aktive Fahrweise ausgelegt ist.

Kurz gesagt: Yamaha für vielseitigen, kontrollorientierten Fahrspaß – KTM für sportliche Performance und dynamische Straße.

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