| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Suzuki V-Strom 650 vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Straße, Schotter und Alltag
Wer zwischen der Suzuki V-Strom 650 und der Yamaha WR 125 R schwankt, vergleicht im Grunde zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die V-Strom 650 steht für ein alltagstaugliches Adventure-Konzept: komfortabel, stabil und auf längere Strecken ausgelegt. Die WR 125 R dagegen ist ein leichtes Enduro, das vor allem dort Spaß macht, wo der Asphalt endet oder zumindest unruhig wird. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und zum geplanten Einsatz passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. leichtes Enduro
Die Suzuki V-Strom 650 ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Kilometern noch entspannt fahren kann. Die Yamaha WR 125 R ist hingegen auf Agilität und Leichtigkeit ausgelegt. Das Konzept zielt auf kontrolliertes Handling, spontane Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „mit dem Motorrad arbeiten“ anfühlt als nach „einfach durchrollen“.
Damit sind die typischen Einsatzprofile schnell klar: Die V-Strom 650 spielt ihre Stärken auf Straße und längeren Strecken aus, während die WR 125 R besonders dort überzeugt, wo es holprig wird – auf Feldwegen, im Geländeansatz oder einfach auf unbefestigten Streckenabschnitten.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Leichtbau-Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 650 bringt durch ihre größere Motorisierung deutlich mehr Reserven im Alltag. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen. Die V-Strom wirkt dadurch souveräner, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Gegenwind und Steigungen den Takt bestimmen.
Die Yamaha WR 125 R setzt dagegen auf den Charakter eines kleineren, leichteren Enduro-Motors. Das Fahrgefühl ist direkter und „lebendiger“, weil man häufiger im passenden Drehzahlbereich bleibt. Für kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte kann das sogar sehr angenehm sein. Wer jedoch regelmäßig lange Autobahnabschnitte oder hohe Reisegeschwindigkeiten plant, wird die Grenzen der 125er-Klasse früher spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Geländeansatz
Bei der Suzuki V-Strom 650 steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Vertrauen und eignet sich gut für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig nachjustieren möchte. Gerade auf wechselndem Belag – etwa wenn die Straße mal glatt, mal rau ist – hilft die insgesamt „erwachsene“ Abstimmung dabei, dass die Linie leichter gehalten werden kann.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen spürbar agiler. Das Handling wirkt leichter, die Maschine lässt sich schneller in Schräglage bringen und reagiert oft unmittelbarer auf Lenkimpulse. Auf Schotter oder unbefestigten Wegen ist das ein Vorteil, weil man mit dem Motorrad „mitgehen“ kann. Gleichzeitig gilt: Wer viel Komfort und Laufruhe sucht, wird die Enduro-typische Charakteristik eher als „sportlich“ wahrnehmen.
Komfort und Sitzposition im Vergleich
Die V-Strom 650 bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie weniger „auf Krawall“ getrimmt und eher auf entspannte Kilometer. Die WR 125 R ist vom Grundgefühl her sportlicher und näher an der Enduro-Logik: Man sitzt aktiv, das Motorrad wird stärker über Körperarbeit geführt. Das kann auf kurzen Wegen sehr viel Spaß machen – auf langen Strecken hängt es aber stärker davon ab, wie man mit der Enduro-typischen Haltung zurechtkommt.
Bremsen und Sicherheit: Reserven vs. Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Klassenunterschied: Die Suzuki V-Strom 650 wirkt so abgestimmt, dass sie auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abständen zwischen den Bremsvorgängen zuverlässig unterstützt. Das gibt gerade auf Landstraße und bei zügigerem Fahren ein gutes Sicherheitsgefühl.
Die Yamaha WR 125 R punktet eher über Dosierbarkeit und kontrollierbares Ansprechverhalten. Gerade im Geländeansatz oder auf rutschigem Untergrund ist das oft wichtiger als „maximale Bremsleistung“. Wer häufig auf unebenem Belag unterwegs ist, profitiert davon, dass man die Verzögerung fein steuern kann.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Ergonomie und Nutzungsszenarien
Die Suzuki V-Strom 650 ist in der Praxis die Maschine, die man eher „einfach nimmt“. Sie passt gut zu Pendeln, Wochenendtouren und längeren Fahrten, bei denen man nicht jedes Detail planen möchte. Auch das Thema Gepäck und Zubehör spielt im Adventure-Segment eine große Rolle: Die V-Strom wirkt wie ein Motorrad, das man mit der passenden Ausstattung schnell in Richtung Reise konfigurieren kann.
Die Yamaha WR 125 R ist im Alltag anders gedacht. Sie ist leichter zu handeln, wirkt wendiger im Stadtverkehr und macht auf kurzen Wegen schnell Laune. Für Fahrten, bei denen man bewusst kleine Streckenabschnitte abseits der Hauptstraßen nutzt, ist das Enduro-Konzept im Vorteil. Wer aber regelmäßig große Distanzen am Stück fährt, wird die Reise-Eigenschaften der V-Strom eher zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Suzuki V-Strom 650
- Souveränes Fahrgefühl auf Straße und bei längeren Strecken
- Mehr Reserven beim Beschleunigen und Überholen
- Komfortorientierte Ergonomie für Touren und Alltag
- Adventure-Charakter mit Potenzial für Zubehör und Reiseeinsatz
Schwächen der Suzuki V-Strom 650
- Im Vergleich zur WR 125 R weniger „leichtfüßig“ beim aktiven Enduro-Fahrstil
- Für echtes Gelände ist sie eher die pragmatische Lösung als das Enduro-Original
- Wer nur kurze, unbefestigte Strecken fährt, könnte den Adventure-Fokus als „zu viel Motorrad“ empfinden
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Leichtes, agiles Handling für schnelle Richtungswechsel
- Enduro-typischer Spaß auf Schotter und unbefestigten Wegen
- Aktives Fahrgefühl, das Einsteiger motivieren kann
- Praktisch für kurze Strecken und abwechslungsreiche Feierabendrunden
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Bei längeren Reiseetappen und höheren Geschwindigkeiten früher an Grenzen
- Weniger Reserven im Vergleich zur V-Strom 650 bei Überholmanövern
- Komfort und Laufruhe sind eher „endurotypisch“ als tourenorientiert
Für wen passt welches Motorrad?
Die Suzuki V-Strom 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für Alltag und Touren suchen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf entspannteres Handling legt und auch auf Landstraße zügig unterwegs sein möchte, findet in der V-Strom 650 eine sehr stimmige Wahl. Auch für Menschen, die gelegentlich Schotter oder weniger perfekte Straßen nutzen, aber nicht primär im Gelände unterwegs sind, ist das Adventure-Konzept der V-Strom ein starker Kompromiss.
Die Yamaha WR 125 R ist ideal für alle, die ein leichtes, wendiges Motorrad möchten und Spaß daran haben, mit dem Bike zu arbeiten. Wer vor allem kurze Strecken fährt, Feldwege nutzt oder sich an Enduro-Feeling herantasten möchte, bekommt mit der WR 125 R ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Auch für Einsteiger, die erst einmal ein kontrollierbares Setup suchen, kann die 125er-Klasse ein guter Einstieg sein – solange die Erwartungen an Reichweite und Reisegeschwindigkeit realistisch bleiben.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Touren, Alltag und längere Strecken suchen und dabei von mehr Motorreserven, stabilerem Fahrgefühl und komfortablerer Ergonomie profitieren möchten. Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Leichtigkeit, Wendigkeit und Enduro-Feeling im Vordergrund stehen: auf kurzen Wegen, auf Schotterabschnitten und bei Fahrten, bei denen aktives Handling wichtiger ist als maximale Reise-Souveränität. Wer also vor allem Straße und Distanz fährt, landet mit der V-Strom 650 deutlich zufriedener. Wer dagegen Abwechslung abseits des Asphalts sucht und ein leichtes Motorrad bevorzugt, trifft mit der WR 125 R die passendere Entscheidung.