| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- sehr zugängliches Motorrad
- einfaches Handling & Bedienung
- komfortables Fahrwerk
- gute Erstbereifung von Pirelli
- hohe Reichweite
- TFT-Display mit Reifendruckontrolle
- Standgeräusch 98 dbA
- ab 7.000 Umin etwas träge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Länge | 2.100 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 7.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Federung vorne | 41 mm-Upside-Down-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.
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Yamaha WR 125 R vs. Voge 500 AC – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Enduros aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „für draußen“ gemacht wirken, wird es spannend: Die Yamaha WR 125 R steht für leichtes Handling, unkomplizierten Einstieg und ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Die Voge 500 AC dagegen zielt stärker auf den Bereich „mehr Reserven“ – mit einem größeren Hubraum-Ansatz, der auf längeren Strecken und bei wechselnden Anforderungen oft souveräner wirkt. Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den aufgelisteten Daten und den daraus ableitbaren Eigenschaften ergeben: Motor und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Fahrbarkeit, Bremsen und Kontrolle sowie die Frage, wie alltagstauglich sich die jeweiligen Charaktere im Alltag anfühlen.
Motor und Charakter: 125er Leichtigkeit vs. 500er Durchzug
Yamaha WR 125 R: agil und drehfreudig
Die Yamaha WR 125 R ist als 125er Enduro vor allem dann stark, wenn es um ein leichtes, wendiges Motorrad geht. Der kleinere Hubraum sorgt dafür, dass das Motorrad in der Regel leichter zu bewegen ist und sich im Stadtverkehr sowie auf kurzen Offroad-Passagen sehr direkt anfühlt. Gerade bei häufigem Beschleunigen und Anfahren wirkt die WR 125 R oft wie ein „immer bereit“-Motorrad: Man bleibt im richtigen Drehzahlbereich, das Ansprechverhalten ist spürbar und das Handling bleibt auch bei wechselndem Untergrund angenehm kontrollierbar.
Voge 500 AC: mehr Reserven für Strecke und Tempo
Die Voge 500 AC bringt durch den größeren Hubraum einen anderen Charakter mit. In den aufgelisteten Vergleichsdaten zeigt sich vor allem der Unterschied in der „Kraftentfaltung“: Während die WR 125 R eher über Drehfreude und Agilität überzeugt, wirkt die 500 AC häufig wie ein Motorrad, das mehr Durchzug bietet. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird, wenn es häufiger bergauf geht oder wenn auf Schotter und Waldwegen mehr Tempo möglich ist, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Für viele Fahrer ist das ein spürbarer Komfortgewinn: weniger „arbeiten müssen“, mehr „fahren können“.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle im Gelände und Stabilität auf der Straße
WR 125 R: leicht zu dirigieren
Bei der Yamaha WR 125 R liegt der Fokus stark auf dem Gefühl von Kontrolle. Gerade im Gelände oder auf unruhigem Untergrund ist ein leichtes Motorrad oft im Vorteil, weil es sich schneller umlenken lässt und man weniger Kraft aufwenden muss, um die Linie zu halten. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten deuten darauf hin, dass die WR 125 R für typische Enduro-Situationen ausgelegt ist: Sie soll nicht nur „hochbeinig“ wirken, sondern auch im Alltag nutzbar bleiben. In der Praxis zeigt sich das häufig als angenehme Mischung aus Beweglichkeit und ausreichend Reserven für Schotter, Feldwege und moderates Offroad-Fahren.
500 AC: stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen
Die Voge 500 AC wirkt im Vergleich oft wie die „größere“ Lösung: Durch die stärkere Motorbasis und die daraus resultierende Gesamtcharakteristik fühlt sich das Motorrad häufig stabiler an, wenn die Strecke mehr abverlangt. Auf längeren Abschnitten kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „zittert“ oder hektisch wirkt, wenn man konstant fährt. Gleichzeitig bleibt die 500 AC durch ihre Enduro-Ausrichtung grundsätzlich geeignet, um auch abseits der Straße unterwegs zu sein. Die Stärke liegt dabei weniger in maximaler Leichtigkeit als in der Kombination aus Stabilität und Fahrkomfort.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Reserven
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: Kontrolle. Im Vergleich der aufgelisteten Komponenten und der daraus ableitbaren Eigenschaften zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied. Die Yamaha WR 125 R punktet häufig mit einer sehr gut spürbaren Dosierbarkeit. Das ist im Gelände wichtig, weil man Bremsen oft „in kleinen Portionen“ einsetzen muss, um Traktion zu erhalten. Die Voge 500 AC kann dagegen durch die stärkere Gesamtperformance und die größere Leistungsreserve oft mit einem souveränen Bremsgefühl überzeugen, wenn es darum geht, aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu verzögern. Kurz gesagt: Die WR 125 R wirkt eher wie „präzise arbeiten“, die 500 AC eher wie „entspannt Reserven nutzen“.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Enduros werden oft gekauft, weil sie vielseitig sind. Genau deshalb ist die Ergonomie entscheidend: Wie bequem ist das Motorrad bei längeren Fahrten, wie natürlich fühlt sich die Haltung an und wie gut lässt sich das Bike im Stand und im langsamen Gelände bewegen?
WR 125 R: kompakt und leicht zu manövrieren
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig rangiert oder langsam fährt. Das Motorrad wirkt im Vergleich oft „handlicher“, was sich in der Praxis beim Auf- und Absteigen, beim Rangieren und bei engen Passagen bemerkbar macht. Für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein großes Gerät anfühlt, ist das ein Plus.
500 AC: mehr Komfortpotenzial auf längeren Strecken
Die Voge 500 AC kann im Vergleich vor allem dann punkten, wenn der Fokus nicht nur auf kurzen Offroad-Sessions liegt, sondern auch auf längeren Touren. Die größere Motorbasis und die insgesamt „erwachsenere“ Auslegung sorgen häufig dafür, dass man weniger häufig in den Grenzbereich muss. Das kann die Ermüdung reduzieren und macht das Motorrad für viele Fahrer attraktiver, wenn die Route nicht nur aus Feldweg besteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu dirigieren, besonders bei langsamen Geschwindigkeiten.
- Direktes Fahrgefühl: Drehfreude und unkomplizierte Bedienung.
- Ideal für Einsteiger im Enduro-Umfeld: weniger „Masse“, mehr Kontrolle.
- Gelände-Fokus: gut geeignet für Schotter, Feldwege und moderates Offroad.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr langen Strecken oder wenn viel Tempo gefordert ist.
- Mehr Drehzahlarbeit möglich, wenn man konstant zügig fahren möchte.
Voge 500 AC – Stärken
- Mehr Durchzug: spürbar entspannter bei wechselnden Anforderungen.
- Stabiler Eindruck auf längeren Abschnitten und bei höherem Tempo.
- Vielseitig: Enduro-Charakter mit stärkerem „Allround“-Anspruch.
- Komfortpotenzial durch weniger ständiges Nacharbeiten.
Voge 500 AC – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als eine 125er Enduro, besonders im engen Gelände.
- Anspruch an Fahrstil: wer maximales „Spielgefühl“ sucht, könnte die Leichtigkeit der 125er vermissen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Yamaha WR 125 R und Voge 500 AC lässt sich am besten über den eigenen Einsatzbereich entscheiden. Wer vor allem kurze Strecken fährt, oft im Mischverkehr unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Schotter, Feldwege und gelegentliche Offroad-Momente sieht, wird mit der WR 125 R häufig sehr glücklich. Sie ist ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und dadurch Hemmschwellen senkt.
Die Voge 500 AC ist dagegen besonders interessant, wenn die Touren länger werden, wenn mehr Tempo im Spiel ist oder wenn das Motorrad nicht nur „ankommen“, sondern auch entspannt durchziehen soll. Wer ein Enduro sucht, das sowohl Straße als auch Schotter souverän abdeckt und dabei weniger häufig in den Grenzbereich muss, findet in der 500 AC oft die passendere Wahl.
Typische Entscheidungshilfe
- WR 125 R: wenn Leichtigkeit, Agilität und ein unkompliziertes Enduro-Gefühl im Vordergrund stehen.
- 500 AC: wenn Reserven, Stabilität und entspannteres Fahren auf gemischten Strecken wichtiger sind.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, wendiges Enduro suchen und vor allem in kurzen bis mittleren Einsätzen unterwegs sind – mit Fokus auf Schotter, Feldwege und ein direktes, kontrolliertes Fahrgefühl. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich unkompliziert bewegt und dadurch besonders Einsteigern und Fahrern mit Lust auf „viel Handling, wenig Ballast“ entgegenkommt.
Die Voge 500 AC passt besser, wenn der Anspruch stärker in Richtung Allround-Enduro geht: längere Strecken, mehr Durchzug und ein stabileres Gesamtgefühl bei wechselnden Bedingungen. Wer weniger Drehzahlarbeit möchte und Reserven schätzt, wird mit der 500 AC deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: WR 125 R für Agilität und Einstieg, 500 AC für Reserven und entspannteres Fahren.