| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha WR 125 R vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich der Charaktere
Manchmal sucht man nicht einfach nur ein Motorrad, sondern eine bestimmte Art zu fahren. Genau hier trennen sich im Vergleich Yamaha WR 125 R und Yamaha XSR 700 Xtribute die Wege deutlich: Die WR 125 R steht für leichtes, agiles Offroad-Feeling und eine klare Enduro-DNA. Die XSR 700 Xtribute dagegen ist ein Retro-Roadster mit straßentauglichem Fokus, der sich vor allem auf Alltag, Landstraße und eine stilsichere Optik verlässt. Beide kommen aus dem Hause Yamaha, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Grundidee: Enduro-Leichtigkeit vs. Retro-Roadster
Die WR 125 R ist als 125er Enduro gedacht, um auch abseits der üblichen Strecken Spaß zu haben. Das merkt man schon beim Gesamtkonzept: kompakt, leicht zu bewegen und darauf ausgelegt, dass man mit Gefühl und Kontrolle fährt. Die XSR 700 Xtribute ist dagegen ein Motorrad, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Sie wirkt wie ein modernes Bike mit klassischem Look – und genau so fährt sie sich auch: stabil, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Fahrten ausgelegt ist.
Stärken der WR 125 R
Die WR 125 R punktet vor allem dort, wo es unruhiger wird: Feldwege, Schotter, Waldstücke oder einfach der Wunsch, das Motorrad auch mal „anders“ zu nutzen. Durch die Enduro-Ausrichtung ist sie prädestiniert für kontrollierte Schräglagen, für das schnelle Reagieren in engen Passagen und für ein Fahrgefühl, das man eher mit „machen“ als mit „entspannt cruisen“ verbindet. Wer gern aktiv fährt, findet hier eine Maschine, die mitdenkt und nicht bremst.
Stärken der XSR 700 Xtribute
Die XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken auf der Straße aus. Sie wirkt erwachsener im Auftritt, bietet mehr Reserven im Alltag und macht das Fahren auf längeren Strecken angenehmer. Gerade wenn der Fokus auf Pendeln, Landstraße und „einfach losfahren“ liegt, zeigt sich der Vorteil eines straßenorientierten Konzepts: Sitzposition und Fahrwerksabstimmung zielen auf Stabilität und Komfort, ohne den Charakter zu verlieren. Dazu kommt der Retro-Look, der im Alltag auffällt, ohne übertrieben zu sein.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle grundlegend. Die WR 125 R ist als 125er natürlich auf ein anderes Leistungs- und Drehzahlprofil ausgelegt als die XSR 700. Das bedeutet nicht, dass die WR „weniger“ ist – sie ist einfach anders. Sie fühlt sich eher wie ein Bike an, das man im richtigen Bereich hält, um die Leistung passend abzurufen. Dadurch entsteht ein aktiveres Fahrgefühl: Gangwahl, Drehzahl und Gasannahme spielen stärker zusammen.
Die XSR 700 Xtribute dagegen bietet ein straßenorientiertes Ansprechverhalten. Sie wirkt weniger „drehzahlabhängig“ und lässt sich in vielen Situationen entspannter fahren. Das ist besonders spürbar, wenn es um gleichmäßiges Tempo, flüssiges Beschleunigen und das Überbrücken von Strecken geht. Wer gern ohne ständiges Nachregeln fährt, wird die XSR als angenehmer empfinden.
Schwächen und Grenzen
Die WR 125 R stößt dort an Grenzen, wo lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten gefragt sind. Das ist weniger ein „Defizit“, sondern schlicht der Unterschied zwischen 125er Enduro und straßenorientierter 700er. Auch wenn sie im Gelände Spaß macht, ist sie nicht die erste Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf maximaler Laufruhe bei hohen Tempi liegt.
Die XSR 700 Xtribute ist wiederum weniger dafür gemacht, sich abseits befestigter Straßen „durchzubeißen“. Im Gelände kann sie zwar fahren, aber das Konzept ist nicht darauf optimiert. Wer regelmäßig Schotter oder Offroad-Strecken einplant, wird mit der WR 125 R deutlich besser bedient.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Enduro und Roadster sehr schnell. Die WR 125 R ist leicht zu bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man sie „führen“ kann. Gerade bei langsamen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder in unübersichtlichen Passagen ist das ein echter Vorteil. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen dabei, dass man kontrolliert arbeitet – statt nur zu „rollen“.
Die XSR 700 Xtribute ist auf der Straße deutlich souveräner im Sinne von Laufruhe und Stabilität. Sie fühlt sich auf Asphalt natürlicher an, besonders bei wechselnden Fahrbahnbelägen auf Landstraßen. Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass es den Alltag leichter macht: weniger Stress, mehr Rhythmus. Gleichzeitig bleibt sie agil genug, um in der Stadt oder auf kurvigen Strecken nicht träge zu wirken.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf ihre jeweilige Nutzung abgestimmt. Die WR 125 R profitiert von einer Bremscharakteristik, die zu kontrolliertem Fahren passt – wichtig, wenn Untergrund und Grip variieren. Die XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken eher auf der Straße aus: gleichmäßige Dosierbarkeit und ein Gefühl von Sicherheit bei zügigem Fahren. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird bei der XSR die entspanntere Handhabung im Alltag schätzen, während die WR bei wechselnden Bedingungen im Gelände punktet.
Sitzposition und Ergonomie
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein Schlüssel zum Verständnis. Die WR 125 R ist eher auf aktives Fahren ausgelegt: man sitzt so, dass man das Motorrad führen kann, und man hat das Gefühl, jederzeit reagieren zu können. Das ist ideal, wenn das Fahren nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn man Kurven, Bodenwellen und wechselnde Untergründe aktiv mitnimmt.
Die XSR 700 Xtribute bietet eine straßenorientierte Ergonomie. Sie wirkt so, als wäre sie für längere Fahrten gemacht, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss. Die Haltung unterstützt ein ruhigeres Fahrgefühl, was besonders auf Pendelstrecken und Ausfahrten über mehrere Stunden spürbar wird.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer gern aktiv fährt, sich an Enduro-typischen Bewegungen orientiert und auch mal abseits der Straße unterwegs ist, wird die WR 125 R als stimmiger empfinden. Wer dagegen Wert auf Komfort, entspannteres Tempo und ein Motorrad legt, das sich im Alltag leicht anfühlt, findet in der XSR 700 Xtribute die passendere Basis.
Design, Ausstattung und Charakter
Die XSR 700 Xtribute ist optisch ein Statement: Retro-Elemente, die modern interpretiert sind, und ein Look, der auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt. Das ist mehr als nur Deko – es passt zum Fahrgefühl. Die Maschine wirkt wie ein Bike, das man gern zeigt und das sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Die WR 125 R wirkt dagegen zweckmäßiger und „fahrbereit“. Sie sieht nach Abenteuer aus, nicht nach Show. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für Fotos gedacht ist, sondern für echte Einsätze: Training, Ausflüge, kleine Offroad-Touren oder einfach das Gefühl, jederzeit die Richtung wechseln zu können.
Vergleich der Einsatzprofile: Welche Maschine passt zu welchem Alltag?
Wenn der Alltag vor allem aus Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Strecken und gelegentlichen Landstraßenfahrten besteht, spielt die XSR 700 Xtribute ihre Stärken aus. Sie wirkt erwachsener, lässt sich angenehm fahren und bietet mehr Reserven, wenn es mal schneller werden soll. Auch wenn man nicht ständig „sportlich“ fährt, sorgt der Motorcharakter für ein souveränes Gefühl.
Die WR 125 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch außerhalb der klassischen Route Spaß machen soll. Wer gern Feldwege nutzt, sich nicht scheut, mal eine unbefestigte Abkürzung zu nehmen, oder einfach ein Bike sucht, das man aktiv bewegt, wird mit der WR 125 R zufriedener sein. Sie ist außerdem interessant, wenn man mit einem 125er Einstieg plant und dabei nicht auf Enduro-Feeling verzichten möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha WR 125 R – Stärken: Enduro-typische Agilität, aktives Fahrgefühl, ideal für wechselnde Untergründe und Offroad-Nutzung. Yamaha WR 125 R – Schwächen: weniger geeignet für lange Autobahnabschnitte und klar straßenorientierte Fahrprofile.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken: straßenorientierte Laufruhe, entspannteres Fahrgefühl, mehr Reserven im Alltag und auf Landstraße, stimmiger Retro-Charakter. Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen: weniger passend, wenn Offroad regelmäßig im Plan steht oder wenn ein Enduro-Fahrstil im Vordergrund steht.
Fazit:
Die Yamaha WR 125 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt, aktiv gefahren werden will und auch abseits der Straße Spaß macht. Sie passt besonders dann, wenn das Fahrprofil aus Stadt plus Ausflügen ins Unbefestigte besteht oder wenn man gern Kontrolle und Enduro-Feeling in den Vordergrund stellt. Wer dagegen vor allem Asphalt fährt, längere Strecken entspannt genießen möchte und ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän wirkt, trifft mit der Yamaha XSR 700 Xtribute die passendere Entscheidung. Sie ist der stärkere Begleiter für Pendeln, Landstraße und Touren, bei denen Laufruhe und ein straßenorientierter Motorcharakter wichtiger sind als Offroad-Fähigkeiten. Kurz gesagt: WR 125 R für Abenteuer abseits des Gewohnten, XSR 700 Xtribute für stilvolle, entspannte Fahrten auf der Straße.