UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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Yamaha WR 125 R vs Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich der Gegensätze

Manchmal treffen im Motorradvergleich zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die Yamaha WR 125 R, eine kompakte Enduro für Einsteiger, Stadtverkehr und leichte Offroad-Abstecher. Auf der anderen Seite die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, ein großes Reiseenduro-Bike, das auf langen Strecken zuhause ist und auch bei anspruchsvollen Bedingungen souverän wirken soll. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Hier geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.

Grundidee: Enduro für den Alltag vs Reiseenduro für lange Touren

WR 125 R: leicht, wendig, unkompliziert

Die Yamaha WR 125 R ist als 125er Enduro klar auf Alltagstauglichkeit und handliche Fahrbarkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell „mitgeht“: kurze Wege, enge Straßen, spontane Ausflüge ins Gelände – das ist die typische Domäne. Der Fokus liegt auf einem Fahrgefühl, das nicht einschüchtert, sondern Vertrauen aufbaut.

XT 1200 ZE Super Ténéré: Komfort und Reserven für die Distanz

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen ein Reiseenduro-Konzept: mehr Leistung, mehr Gewicht, mehr Stabilität bei Tempo und Wind, dazu eine Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal mehrere Tage am Stück unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das eher „entspannt trägt“ als ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die WR 125 R steht für ein Motorrad, bei dem der Fahrer die Dynamik stärker über Drehzahl und sauberes Timing mitgestaltet. Das kann im Alltag sogar Vorteile haben: Das Bike reagiert direkt, bleibt übersichtlich und lässt sich gut dosieren.

Die XT 1200 ZE Super Ténéré spielt dagegen mit Reserven. Der Motorcharakter ist auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Das macht das Fahren auf Autobahn und Landstraße entspannter, weil weniger häufiges „Arbeiten“ nötig ist. Gleichzeitig kann das größere Motorrad in engen Situationen träger wirken – nicht schlecht, aber eben anders.

Fahrwerk und Handling: wendig vs stabil

WR 125 R: leichtes Handling und gute Kontrolle

Die WR 125 R punktet vor allem mit ihrem agilen Charakter. Durch die kompakte Bauweise und das eher leichte Handling fühlt sich das Motorrad in der Stadt und auf kurvigen Strecken schnell „richtig“ an. Auch wenn die Strecke mal uneben wird, bleibt das Fahrgefühl meist gut kontrollierbar. Für viele ist genau das der Grund, warum eine 125er Enduro so beliebt ist: Sie macht Spaß, ohne dass man ständig an Grenzen denkt.

XT 1200 ZE: Stabilität bei Tempo und ruhige Linie

Die XT 1200 ZE Super Ténéré ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen wirkt das Motorrad weniger „zappelig“, sondern eher wie ein ruhiger Begleiter. Das ist besonders auf Reiseabschnitten ein Plus, weil man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann und weniger auf das Ausbalancieren. Im Gegenzug erfordert das größere Format in engen Passagen mehr Kraft und Aufmerksamkeit beim Rangieren.

Bremsen und Sicherheit: Dosierung vs Reserven

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Klassen: Die WR 125 R bietet eine Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt und zum Charakter eines leichten Enduros passt. Das ist im Stadtverkehr und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten ein Vorteil, weil sich das Bike feinfühlig steuern lässt.

Die XT 1200 ZE Super Ténéré bringt dagegen mehr Reserven mit. Bei längeren Abfahrten oder zügigem Fahren kann das größere System seine Stärken ausspielen. Wichtig ist dabei nicht nur die reine Bremskraft, sondern auch das Gefühl: Das Reiseenduro wirkt oft berechenbarer, während die 125er eher über die präzise Dosierung überzeugt.

Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag

WR 125 R: sportlich-praktisch

Die Yamaha WR 125 R ist eher auf eine aufrechte, aktive Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt das Handling und macht das Motorrad für kurze bis mittlere Strecken angenehm. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern mal spontan eine Schotterstraße nimmt, wird den unkomplizierten Komfort schätzen.

XT 1200 ZE: Reisekomfort als Schwerpunkt

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist deutlich stärker auf Langstrecke optimiert. Dazu gehören ein besserer Windschutzgedanke und eine Sitzposition, die auch nach mehreren Stunden noch „funktioniert“. Gerade wenn die Touren länger werden, spielt das Bike seine Stärken aus: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das für Reisen gemacht ist.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Bei der WR 125 R steht die Praxis im Vordergrund: ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu schade“ macht. Die Bedienung ist meist direkt, die Handhabung unkompliziert und das Bike eignet sich gut, um Fahrpraxis aufzubauen oder Offroad-Luft zu schnuppern.

Die XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker als „Tourenmaschine“ gedacht. Hier zählt, dass Ausstattung und Konzept auf längere Strecken ausgerichtet sind. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder auch bei wechselhaftem Wetter entspannt bleiben möchte, bekommt mit der Super Ténéré das passende Fundament.

Stärken und Schwächen: klare Unterschiede, klare Entscheidungen

Stärken der Yamaha WR 125 R

  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Einfacher Einstieg in das Enduro-Feeling
  • Viel Fahrspaß durch direkte Rückmeldung
  • Gute Option für Offroad-Abstecher ohne großes „Reisegewicht“

Schwächen der Yamaha WR 125 R

  • Begrenzte Reserven bei sehr langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsabschnitten
  • Weniger Komfortfokus für ausgedehnte Touren
  • Mehr Drehzahlarbeit für dynamisches Fahren

Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Reise- und Langstreckenkomfort für entspannte Etappen
  • Starke Reserven für zügiges Fahren und Überholen
  • Stabiler Auftritt bei Tempo und Wind
  • Tourenorientierte Ausstattung für längere Fahrten

Schwächen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Mehr Gewicht – im engen Gelände und beim Rangieren spürbar
  • Weniger „leichtfüßig“ als eine kleine Enduro
  • Für kurze Stadtfahrten oft „zu viel Motorrad“ vom Konzept her

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha WR 125 R passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze bis mittlere Strecken und Offroad-Lust genutzt werden soll. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, leicht zu handeln bleibt und Fahrpraxis aufbaut, findet in der 125er Enduro eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn das Budget oder der Einstieg in die Motorradwelt eine Rolle spielt, ist das Konzept der WR 125 R klar: Spaß durch Handlichkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig lange Touren anstehen, wenn Komfort und Durchzug im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad auch mit Gepäck und auf wechselnden Strecken souverän wirken soll. Wer gern plant, packt und einfach losfährt, bekommt mit der Super Ténéré eine Reiseplattform, die für viele Kilometer ausgelegt ist.

Fazit:

Die Yamaha WR 125 R ist das Motorrad für den Alltag mit Enduro-Charakter: leicht zu bewegen, direkt im Fahrgefühl und ideal, um regelmäßig zu fahren – auch wenn es mal abseits der perfekten Straße wird. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Fahrspaß unkompliziert macht und nicht nach „großem Motorrad“ verlangt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist die Wahl für Menschen, die vor allem lange Strecken fahren und dabei Komfort sowie Reserven schätzen. Sie wirkt stabil, trägt den Fahrer über Distanz und bietet ein Reise-Konzept, das auch mit Tempo und wechselnden Bedingungen gut funktioniert. Kurz gesagt: Wer wendig, nah am Gelände und unkompliziert unterwegs sein möchte, fährt mit der WR 125 R besser. Wer Touren plant, entspannt ankommen will und ein Motorrad für viele Kilometer sucht, trifft mit der XT 1200 ZE Super Ténéré die passendere Entscheidung.

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