| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Yamaha XSR 125 Legacy vs Aprilia Tuono 660 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den charmanten Neo-Retro-Look und ein unkompliziertes Fahrgefühl, das besonders im Alltag überzeugt. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist klar auf Dynamik ausgelegt: Streetfighter-Optik, spürbare Performance und ein Fahrstil, der Lust auf zügige Ausfahrten macht. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad besser zum eigenen Alltag und Fahrprofil passt.
Design und Charakter: Retro-Vibes vs. Streetfighter-Attitüde
Yamaha XSR 125 Legacy – Neo-Retro mit Wiedererkennungswert
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt auf klassische Linien und eine stimmige Retro-Ästhetik. Das Bike wirkt bewusst „oldschool“, ohne dabei unmodern zu sein. Gerade im Stadtbild fällt die XSR 125 dadurch positiv auf: Sie sieht nicht nach „kleinem Motorrad“ aus, sondern nach einem echten Hingucker. Der Charakter bleibt dabei bodenständig – optisch wie auch vom Fahrgefühl her.
Aprilia Tuono 660 – kompromissloser Fighter-Look
Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen die Streetfighter-Karte. Die Front wirkt aggressiv, die Silhouette ist sportlich und insgesamt vermittelt das Motorrad sofort den Eindruck von Leistungsbereitschaft. Wer sich an der Tuono setzt, bekommt nicht nur ein Design, sondern eine klare Ansage: Das Motorrad will bewegt werden. Im Vergleich zur Yamaha ist die Aprilia deutlich „auf Attacke“ getrimmt.
Motor und Fahrgefühl: entspanntes Alltags-Tempo vs. spürbare Dynamik
Wie sich die Yamaha im Alltag anfühlt
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf ein leichtes, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Der Motorcharakter wirkt eher gleichmäßig und gut dosierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken angenehm ist: Gangwechsel und Beschleunigung wirken unkompliziert, das Motorrad bleibt dabei stets handhabbar. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Stress, mehr entspanntes Fahren.
Wie sich die Aprilia auf der Straße zeigt
Die Aprilia Tuono 660 bringt deutlich mehr „Biss“ ins Spiel. Das Motorrad fühlt sich lebendiger an, die Beschleunigung wirkt kräftiger und das Ansprechverhalten macht Lust, die Gänge auszudrehen. Auf Landstraßen und bei zügigerem Fahren zeigt die Tuono ihre Stärken besonders: Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur mitfährt, sondern aktiv Tempo aufbaut. Im Vergleich zur Yamaha ist die Aprilia klar das Bike für dynamische Ausfahrten.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich geführt
Yamaha: agil und alltagstauglich
Die XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken vor allem beim leichten Handling aus. Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr gut manövrieren, Richtungswechsel wirken unkompliziert und das Fahrgefühl bleibt ruhig. Gerade wenn häufig geparkt, rangiert oder im Stop-and-go gefahren wird, ist diese Art von „einfach fahren“ ein echter Vorteil.
Aprilia: sportliche Präzision
Die Tuono 660 ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Motorrad liegt stabiler in schnellen Passagen und vermittelt mehr Kontrolle, wenn es zügiger wird. Gleichzeitig bleibt das Handling nicht „nur sportlich“, sondern insgesamt zielgerichtet: Die Aprilia will, dass man sie aktiv fährt. Wer gerne Kurven dynamisch angeht, wird hier eher belohnt als auf einem stärker auf Komfort getrimmten Motorrad.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt für kurze Wege vs. sportlich für Kurven
Komfortfokus bei der Yamaha
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt so gestaltet, dass sie auch über längere Alltagsfahrten angenehm bleibt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt. Im Vergleich zur Aprilia ist die Yamaha weniger auf sportliches Attackieren ausgelegt, sondern eher auf angenehme Kontrolle.
Sportlicher Fokus bei der Aprilia
Die Aprilia Tuono 660 setzt auf eine sportlichere Haltung. Das unterstützt ein dynamisches Fahren und macht das Motorrad besonders in Kurven und bei zügigerem Tempo attraktiv. Wer viel im Alltag unterwegs ist, kann das als „direkt und lebendig“ empfinden – wer dagegen lange Strecken eher entspannt mag, sollte die sportliche Ausrichtung im Hinterkopf behalten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei Tempo
Im Vergleich zeigt sich ein typisches Bild: Die Yamaha ist auf sicheres, kontrolliertes Fahren im Alltag ausgelegt. Die Aprilia hingegen ist auf höhere Dynamik und stärkere Belastung ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass die Yamaha „schwach“ wäre – vielmehr ist die Aprilia das Motorrad, das bei sportlicherem Fahren mehr Reserven vermittelt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder die Maschine regelmäßig fordert, wird die Aprilia in diesem Punkt eher als passend empfinden.
Ausstattung und Alltag: unkompliziert vs. performance-orientiert
Yamaha: pragmatisch und stimmig
Die XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell startklar ist, sich im Alltag gut nutzen lässt und dabei optisch nicht nach „Zweitmotorrad“ aussieht. Die Stärken liegen hier in der unkomplizierten Nutzung und im stimmigen Gesamtpaket.
Aprilia: mehr Technik für mehr Fahrspaß
Die Tuono 660 ist stärker auf Fahrdynamik und moderne Performance ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert und wie es sich in flotten Situationen anfühlt. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, also Gas, Linie und Rhythmus aktiv abstimmt, wird die Aprilia als deutlich befriedigender erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 125 Legacy
- Neo-Retro-Design mit hoher Wiedererkennung
- Entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl für den Alltag
- Leicht zu bewegen – besonders im Stadtverkehr
- Alltagstauglichkeit ohne „Leistungsdruck“
Schwächen der Yamaha XSR 125 Legacy
- Bei zügiger Fahrweise und langen Autobahn-/Überlandpassagen wirkt die Aprilia dynamischer
- Wer vor allem sportliche Performance sucht, wird eher zur Tuono greifen
Stärken der Aprilia Tuono 660
- Deutlich mehr Dynamik und spürbares Beschleunigungsgefühl
- Sportliche Präzision in Kurven und bei Tempo
- Streetfighter-Charakter mit klarer Fahrabsicht
- Mehr Reserven für ambitionierte Ausfahrten
Schwächen der Aprilia Tuono 660
- Die sportlichere Ausrichtung kann für manche Fahrerinnen und Fahrer im Alltag weniger entspannt wirken
- Wer primär kurze Strecken und entspanntes Cruisen sucht, könnte die Yamaha als „passender“ empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem vom gewünschten Fahrprofil ab. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag überzeugen soll: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, ein unkompliziertes Fahrgefühl und ein Look, der nicht nach „Kompromiss“ aussieht. Sie ist eine gute Wahl für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das Spaß macht, ohne ständig Leistung „abzufordern“.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Dynamik liegt: zügige Landstraßen, sportliches Fahren, Kurvenrhythmus und ein Motorrad, das spürbar mehr Reserven bietet. Wer gerne fährt, statt nur anzukommen, wird mit der Tuono deutlich mehr „Kick“ erleben.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist die stimmige Wahl für den Alltag: Sie verbindet Neo-Retro-Design mit einem entspannten, gut dosierbaren Fahrgefühl und lässt sich besonders in der Stadt angenehm bewegen. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt, optisch überzeugt und auf kurzen bis mittleren Strecken richtig Spaß macht, findet in der Yamaha einen passenden Begleiter.
Die Aprilia Tuono 660 ist die richtige Entscheidung, wenn Fahrdynamik im Vordergrund steht: mehr Antrieb, sportlichere Auslegung und ein Handling, das bei zügiger Fahrweise Vertrauen und Freude bringt. Für Kurven, flotte Ausfahrten und Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad aktiv nutzen möchten, wirkt die Tuono klar im Vorteil.
Kurz gesagt: Alltag & Stil sprechen eher für die Yamaha – Performance & sportlicher Anspruch eher für die Aprilia.