| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Yamaha XSR 125 Legacy vs BMW R 1250 R – Motorradvergleich mit Blick auf Alltag, Komfort und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den charmanten Retro-Look, leichte Handhabung und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Die BMW R 1250 R dagegen wirkt wie ein erwachsener Allrounder – mit Fokus auf souveräne Performance, Komfort und Tourentauglichkeit. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle: nicht als reine Zahlenübung, sondern als praktische Entscheidungshilfe für den eigenen Fahrstil.
Grundcharakter: Retro-Leichtigkeit vs. erwachsene Souveränität
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es im Alltag zählt: überschaubare Dimensionen, ein leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Der Retro-Ansatz ist dabei nicht nur Optik, sondern prägt auch die Art, wie das Motorrad bewegt werden möchte: eher entspannt, mit Fokus auf Kontrolle und Rhythmus statt auf maximale Durchzugskraft.
Die BMW R 1250 R ist dagegen ein Motorrad, das man spürt, sobald man es bewegt. Der Roadster-Charakter ist sportlich genug für flotte Landstraßen, aber gleichzeitig so ausgelegt, dass längere Strecken nicht zur Belastung werden. In der Praxis zeigt sich das besonders beim Zusammenspiel aus Motoransprache, Stabilität und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf ein leichtes, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Der Antrieb wirkt eher wie ein zuverlässiger Begleiter: gleichmäßig, angenehm zu fahren und ideal für Stadtverkehr sowie für Strecken, auf denen man nicht ständig an die Grenzen gehen muss. Gerade beim Anfahren und im niedrigen bis mittleren Tempo zeigt sich, wie gut das Motorrad auf Alltagssituationen abgestimmt ist.
Die BMW R 1250 R bringt dagegen eine ganz andere Erwartung mit: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Antrieb, der auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Im Vergleich wird schnell klar, dass die BMW vor allem dann glänzt, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen, konstant zu fahren oder auch mal spontan zu überholen. Die Stärke liegt weniger im „kurz und hektisch“, sondern im „entspannt und kraftvoll“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Yamaha XSR 125 Legacy: Stärke ist die unkomplizierte Fahrbarkeit und das harmonische Zusammenspiel aus Motor und leichterem Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Fahrprofilen – etwa häufigen Überholmanövern oder langen Strecken mit hohem Tempo – die Grenzen schneller erreicht sind als bei einem größeren Konzept.
BMW R 1250 R: Stärke ist die souveräne Performance und die Art, wie der Antrieb auch über längere Zeit „mitmacht“. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Auslegung und Größe weniger „spielerisch“ wirkt als die Yamaha – wer vor allem kurze Wege, enge Parklücken und maximale Leichtigkeit sucht, wird die BMW eher als „Tourenwerkzeug“ wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, das Tempo lässt sich gut dosieren und das Fahrgefühl bleibt nah am Fahrer. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „mitdenkt“ und man sich auf den eigenen Rhythmus konzentrieren kann.
Die BMW R 1250 R setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. In schnellen Passagen oder bei längeren Strecken wirkt das Motorrad besonders gefestigt. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn die Straße nicht immer perfekt ist oder wenn man nicht ständig nachjustieren möchte. Der Vergleich zeigt: Die BMW ist weniger auf „leichtes Spiel“ ausgelegt, sondern auf „sicheres Gleiten“.
Kurvengefühl und Alltag
Wer gern dynamisch fährt und dabei Wert auf unmittelbares Feedback legt, findet in der Yamaha oft den besseren Einstieg. Wer hingegen Komfort und Stabilität priorisiert – besonders bei wechselndem Tempo oder längeren Touren – wird die BMW als deutlich entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: Dosierbarkeit und gleichbleibendes Gefühl. Die Yamaha XSR 125 Legacy bietet hier ein gut kontrollierbares Setup, das sich für den Stadtverkehr und für zügige Landstraßenfahrten passend anfühlt. Die BMW dagegen zielt stärker auf kräftiges, souveränes Verzögern ab – besonders dann, wenn man mit mehr Tempo unterwegs ist oder wenn die Strecke länger und anspruchsvoller wird.
Im Vergleich wird deutlich: Beide Motorräder liefern ein sicheres Grundgefühl, aber die BMW spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen mehr Reserven gefragt sind. Die Yamaha punktet dagegen mit einer unkomplizierten Handhabung, die das Fahren im Alltag angenehm macht.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ein entscheidender Punkt im Motorradvergleich ist die Ergonomie. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer wie ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt: aufrechter, direkter Kontakt, gute Übersicht und ein Sitzgefühl, das nicht unnötig ermüdet. Das ist besonders praktisch, wenn die Fahrten häufig kurz sind oder wenn man im Alltag öfter stoppt und startet.
Die BMW R 1250 R ist stärker auf längere Strecken ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem daran, dass die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, auf Touren ausgelegt sind. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, wird die BMW oft als entspannter wahrnehmen – während die Yamaha bei kurzen Wegen und „mal eben losfahren“ ihre Vorteile ausspielt.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Beide Motorräder können je nach Fahrergröße und Fahrstil passen, aber die Tendenz ist klar: Die Yamaha ist häufig die unkompliziertere Wahl für Einsteiger und für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen. Die BMW richtet sich eher an Fahrer, die Komfort und Langstreckenorientierung priorisieren.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
In der Praxis entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Ausstattung und wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt: übersichtliche Bedienung, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Look, der auch im Stand sofort auffällt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück Lifestyle.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken eher in der „Komfort-Realität“ aus: mehr Reserven, ein souveräneres Gesamtgefühl und eine Auslegung, die auch bei längeren Fahrten den Stresspegel senkt. Im Vergleich wird klar, dass die BMW vor allem dann überzeugt, wenn man das Motorrad nicht nur für kurze Runden nutzt, sondern als echtes Reisegerät betrachtet.
Wartung, Alltagstauglichkeit und Kostengefühl
Beim Thema Wartung und Alltagstauglichkeit geht es weniger um einzelne Details und mehr um das Gesamtpaket: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Betrieb, wie gut lässt es sich im Alltag handhaben und wie „stressfrei“ bleibt es über die Zeit? Die Yamaha wirkt hier oft als pragmatische Wahl, weil sie leicht zu bewegen ist und sich im Alltag nicht sperrig anfühlt. Die BMW kann im Betrieb ebenfalls überzeugen, verlangt aber häufig eher die Bereitschaft, ein hochwertigeres Gesamtpaket zu nutzen und entsprechend zu pflegen.
Wichtig: Der Vergleich zeigt nicht „besser oder schlechter“, sondern „passender oder weniger passend“. Wer ein leichtes, unkompliziertes Motorrad sucht, wird sich mit der Yamaha schneller wohlfühlen. Wer dagegen Wert auf Langstreckenkomfort und Reserven legt, findet in der BMW eher das passende Werkzeug.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders attraktiv für alle, die gern im Stadtverkehr unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das sich schnell beherrschen lässt. Der Retro-Charakter sorgt zusätzlich dafür, dass das Motorrad auch optisch nicht „wie jedes andere“ wirkt.
Die BMW R 1250 R ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Reichweite im Kopf haben: längere Touren, häufige Landstraßenfahrten und ein Fahrgefühl, das auch bei höherem Tempo entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern sich wie ein verlässlicher Begleiter für viele Kilometer anfühlt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Stärken-Schwächen in einem Satz
Yamaha XSR 125 Legacy: stark in Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und direktem Fahrgefühl – weniger ideal, wenn dauerhaft hohe Reserven gefragt sind.
BMW R 1250 R: stark in Komfort, Stabilität und souveräner Performance – weniger ideal, wenn maximale Agilität und „kleines Motorrad“-Gefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist für viele die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, schnell vertraut und mit einem Retro-Charakter, der Freude macht. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und für alle, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und sich gut dosieren lässt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, öfter zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän wirkt, wird mit der BMW R 1250 R glücklicher. Die BMW spielt ihre Stärken vor allem bei Komfort und Reserven aus und fühlt sich wie ein erwachsener Allrounder an, der Touren entspannt macht. Kurz gesagt: Yamaha für Leichtigkeit und Alltag, BMW für Komfort, Stabilität und mehr Durchzug – je nachdem, welche Art von Motorrad-Erlebnis im Vordergrund steht.