UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
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Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm
Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km
Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17
RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

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Yamaha XSR 125 Legacy vs. Voge R125S: Vergleich der 125er Retro-Naked-Bikes

Wenn es um 125er Motorräder geht, treffen zwei Welten besonders häufig aufeinander: der Wunsch nach einem markanten Look und die Frage, wie alltagstauglich das Ganze im echten Fahrbetrieb ist. Genau hier setzen Yamaha XSR 125 Legacy und Voge R125S an. Beide Modelle spielen im Retro-Naked-Segment, beide wirken auf den ersten Blick stimmig – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten, wenn es um Fahrgefühl, Ausstattung und den Charakter im Alltag geht.

Design und Charakter: Retro-Optik trifft unterschiedliche Philosophie

Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für den klassischen Retro-Vibe mit einem sehr „runden“ Gesamtbild. Die Linienführung wirkt stimmig, die Anmutung ist bewusst hochwertig inszeniert und erinnert an die großen Yamaha-Modelle. Wer Wert auf eine „fertige“ Retro-Ästhetik legt, bekommt hier schnell ein gutes Gefühl.

Die Voge R125S spielt ebenfalls in der Retro-Schiene, setzt aber stärker auf eine klare, moderne Interpretation. Das Design wirkt oft etwas direkter und zweckmäßiger, ohne den Retro-Charakter zu verlieren. Dadurch kann die R125S besonders interessant sein, wenn der Look wichtig ist, aber nicht zwingend „maximal nostalgisch“ sein muss.

Motor und Antrieb: Wie sich die 125er im Alltag anfühlen

Bei beiden Bikes steht ein 125er Motor im Fokus – entscheidend ist aber, wie sich die Leistung im Alltag verteilt. Die Yamaha wirkt dabei häufig wie das Modell, das sich besonders „harmonisch“ in den Fahrfluss einfügt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich der Motor über die Gänge zieht, passen gut zu Stadtverkehr, Ampelstopps und entspanntem Landstraßen-Tempo.

Die Voge R125S kann sich dagegen in der Praxis als pragmatische Alternative zeigen: Sie ist darauf ausgelegt, zuverlässig mitzuspielen und den Fahrer nicht mit zu viel Komplexität zu beschäftigen. Je nach Fahrstil kann das bedeuten, dass sie sich besonders dann gut anfühlt, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht und nicht das letzte Quäntchen „Sportlichkeit“ gesucht wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Vergleich

Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „verarbeiten“. Die Yamaha XSR 125 Legacy vermittelt häufig ein ruhigeres, kontrolliertes Gefühl. Das kann gerade dann ein Vorteil sein, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn in der Stadt häufig gebremst und wieder beschleunigt wird. Das Fahrwerk wirkt dabei eher darauf ausgelegt, Sicherheit und Vorhersehbarkeit zu liefern.

Die Voge R125S zeigt sich oft als agilerer Begleiter. Das kann bedeuten, dass sie sich in engen Situationen leichter „durchziehen“ lässt und sich für kurze Strecken, Ein- und Ausfahrten sowie kurvige Stadtabschnitte besonders angenehm anfühlt. Gleichzeitig ist es wichtig, den eigenen Anspruch zu kennen: Wer maximale Ruhe sucht, wird die Yamaha möglicherweise als entspannter empfinden; wer lieber dynamisch unterwegs ist, könnte die Voge als lebendiger wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?

Bei 125ern entscheidet die Bremsleistung nicht nur über Zahlen, sondern über das Gesamtgefühl: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und wie schnell man Vertrauen aufbaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Yamaha XSR 125 Legacy in der Praxis häufig mit einem sehr gut kontrollierbaren Bremsverhalten punktet. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird.

Die Voge R125S kann ebenfalls überzeugen, vor allem durch eine direkte Rückmeldung. Je nach Fahrstil kann das dazu führen, dass man sich schnell an die Bremscharakteristik gewöhnt und das Motorrad „greifbar“ wirkt. Ein möglicher Schwachpunkt im Vergleich ist weniger die reine Bremsleistung als vielmehr, wie gleichmäßig sich das Gefühl über längere Belastungssituationen anfühlt – hier lohnt es sich, die eigene Nutzung (viel Stadt vs. häufiger Landstraße) im Blick zu behalten.

Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit entscheidet

Retro-Naked-Bikes sind oft optisch kompakt, aber nicht jede Sitzposition ist für jede Person gleich angenehm. Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt in der Praxis häufig wie ein Motorrad, das auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Die Sitzposition unterstützt den Alltag, ohne dass man sich sofort „zu sportlich“ vorkommt. Das ist besonders relevant, wenn Pendelstrecken regelmäßig gefahren werden.

Die Voge R125S kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit als etwas direkter empfunden werden. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gerne aktiv sitzt und das Motorrad spürt, wird die R125S oft als passend wahrnehmen. Wer dagegen lange Strecken möglichst bequem abspulen möchte, sollte besonders auf die persönliche Ergonomie achten.

Alltag, Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, Wind- und Wettertauglichkeit sowie die Frage, wie „einfach“ sich das Motorrad im täglichen Betrieb anfühlt. Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt hier häufig ihre Stärke aus: Die Bedienlogik wirkt stimmig, die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck und das Gesamtpaket wirkt wie aus einem Guss.

Die Voge R125S kann im Vergleich besonders dann punkten, wenn ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Fokus steht und man ein Motorrad sucht, das unkompliziert funktioniert. Die Ausstattung kann dabei je nach Ausführung und Erwartung unterschiedlich wirken: Wer sehr viel „Premium-Feeling“ erwartet, könnte bei der Voge weniger Treffer landen als bei der Yamaha. Wer dagegen pragmatisch denkt und vor allem Fahrspaß sowie Alltagstauglichkeit sucht, findet in der R125S oft eine überzeugende Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken

  • Stimmiges Retro-Gesamtbild mit hochwertiger Anmutung
  • Kontrolliertes Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr Vertrauen schafft
  • Gute Alltagsergonomie für entspanntes Pendeln
  • Solides Gesamtpaket aus Verarbeitung und Bedienbarkeit

Yamaha XSR 125 Legacy – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Dynamik sucht, empfindet die Charakteristik eventuell als eher „ruhig“
  • Je nach Budget kann die Yamaha im Vergleich als weniger „preisaggressiv“ wirken

Voge R125S – Stärken

  • Agiles Handling, das sich in engen Situationen leicht anfühlt
  • Pragmatischer Charakter für unkompliziertes Fahren
  • Retro-Look mit moderner Interpretation
  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis als Kaufargument

Voge R125S – mögliche Schwächen

  • Das Premium-Gefühl kann je nach Erwartung hinter der Yamaha zurückbleiben
  • Für sehr lange Strecken kann die persönliche Ergonomie stärker variieren

Welche Wahl passt? Fazit

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein stimmiges Retro-Gesamtpaket, ein kontrolliertes Fahrgefühl und eine entspannte Alltagsergonomie im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie das Motorrad, das man einfach gerne fährt – vor allem im Stadtverkehr und auf Pendelstrecken, wenn man ein sicheres, vorhersehbares Handling schätzt und das Gesamtbild nicht nur „okay“, sondern richtig rund finden möchte.

Die Voge R125S passt dagegen gut, wenn ein agileres Handling, ein unkomplizierter Charakter und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger sind als maximaler Premium-Anspruch. Wer das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Strecken nutzt, gerne dynamisch durch den Alltag fährt und dabei nicht zu viele Kompromisse eingehen möchte, findet in der R125S eine überzeugende Option.

Kurz gesagt: Yamaha für den rundum stimmigen Retro-Alltagsbegleiter, Voge für pragmatischen Fahrspaß mit moderner Retro-Interpretation.

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