UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
Weiter zum Testbericht
Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha XSR 125 Legacy vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich der Gegensätze

Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die Yamaha XSR 125 Legacy steht für klassisches Retro-Design, leichte Handhabung und den Einstieg in die Motorradwelt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist ein ausgewachsener Tourer mit Reise-Fokus, viel Elektronik und dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu machen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken zählen im Alltag wirklich – und wo liegen die Grenzen des jeweiligen Konzepts?

Grundidee: Retro-Leichtigkeit vs. Reise-Komfort

Yamaha XSR 125 Legacy – der Charakter im Vordergrund

Die XSR 125 Legacy ist ein Motorrad, das vor allem über Stil und Zugänglichkeit überzeugt. Das Fahrgefühl ist auf Agilität ausgelegt: kurze Wege, zügiges Vorankommen im Stadtverkehr und ein unkompliziertes Handling. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und nicht nach „großem Gerät“ verlangt, findet hier eine klare Linie.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Touren als Kernkompetenz

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Komfort und Reichweite im Alltag und auf längeren Touren ausgelegt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, einem spürbaren Windschutz und einer Ausstattung, die das Fahren deutlich „assistiert“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich vor allem der Unterschied in der Zielgruppe. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist auf kontrollierbares, alltagstaugliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Dynamik entsteht eher aus dem Drehzahlbereich und dem unmittelbaren Ansprechverhalten als aus „Durchzug auf Knopfdruck“. Für Stadt, kurze Landstraßen und entspanntes Cruisen passt das sehr gut.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecke zählt. Der Motor liefert mehr Reserven und macht Überholmanöver und zügiges Fahren deutlich entspannter. Während die XSR 125 eher „mitdenken“ lässt, wirkt die Tracer 9 GT Plus wie ein Motorrad, das die Arbeit abnimmt: gleichmäßiges Tempo, souveräne Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Tagen nicht so schnell ermüdet.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das wichtig ist

Ergonomie ist im Vergleich oft entscheidender als reine Daten. Die XSR 125 Legacy ist so ausgelegt, dass sie im Alltag leicht zu beherrschen ist. Das unterstützt ein entspanntes Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und macht das Motorrad besonders attraktiv für Einsteiger oder alle, die ein unkompliziertes Setup bevorzugen.

Die Tracer 9 GT Plus setzt auf eine Sitzposition, die für längere Fahrten ausgelegt ist. Der Körper wird weniger „gefordert“, weil Windschutz und Fahrstabilität das Gesamtgefühl verbessern. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Tourenplanung eine Rolle spielt und man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, dass der Rücken oder die Handgelenke „arbeiten“ müssen.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Die XSR 125 Legacy punktet mit einem agilen Charakter. Kurven, enge Straßen und häufiges Rangieren lassen sich dadurch leichter bewältigen. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Alltagswerkzeug“ an, das man gern nutzt, statt es nur für besondere Gelegenheiten aus der Garage zu holen.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: weniger hektisches Nacharbeiten, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Das kann sich wie ein Qualitätsunterschied anfühlen, wenn man häufig unterwegs ist und nicht ständig „nachsteuern“ möchte.

Bremsen & Sicherheit: Gefühl und Kontrolle im Vergleich

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Bei der Yamaha XSR 125 Legacy steht die gut dosierbare Kontrolle im Vordergrund – passend zu einem Motorrad, das im Alltag oft bei moderaten Geschwindigkeiten bewegt wird. Die Bremsleistung wirkt damit vor allem dann überzeugend, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad als leichtes, handliches Gerät nutzt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt mehr Reserven mit und profitiert von einem Sicherheitskonzept, das auf Touren ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder längeren Fahrten ist das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und (je nach Ausstattung) unterstützenden Systemen ein Plus. Das Motorrad vermittelt mehr Gelassenheit, wenn die Strecke anspruchsvoller wird.

Elektronik & Assistenz: Komfort durch Technik

Im Elektronikvergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die XSR 125 Legacy wirkt eher „direkt“: weniger Technikballast, dafür ein Fahrgefühl, das sich nah am Fahrer anfühlt. Das ist ein Vorteil für alle, die das Motorrad nicht als System betrachten möchten, sondern als Maschine, die man intuitiv bewegt.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker auf Assistenz und Komfort ausgelegt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man viel fährt: Einstellungen, die das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen, und ein Gesamtpaket, das das Fahren entspannter macht. Die Kehrseite: Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Tracer 9 GT Plus als „mehr Motorrad“ empfinden.

Ausstattung & Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag entscheidet die Ausstattung oft darüber, ob ein Motorrad „passt“. Die XSR 125 Legacy ist vor allem dann stark, wenn kurze Wege, unkomplizierte Nutzung und ein stimmiges Gesamtbild im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag bewegt – ohne dass man sich ständig Gedanken über Komfort-Details machen muss.

Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken aus, wenn es um Komfort auf längeren Strecken geht. Windschutz, Reise-Feeling und die Möglichkeit, das Motorrad für verschiedene Tourenbedingungen zu nutzen, sind hier die großen Themen. Das Motorrad ist weniger „kurz mal um die Ecke“, sondern eher „heute wird gefahren“.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken

  • Leichtes Handling und unkomplizierte Bedienung im Alltag
  • Retro-Charme mit klarer Identität
  • Einsteigerfreundliches Fahrgefühl für Stadt und kurze Touren
  • Direktes Motorradgefühl ohne übermäßige Komplexität

Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen

  • Begrenzte Reserven bei langen Autobahnabschnitten oder sehr zügigem Fahren
  • Weniger Reisekomfort im Vergleich zu einem großen Tourer

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Tourenorientierter Komfort durch Stabilität und Windschutz
  • Mehr Reserven bei Beschleunigung und Überholvorgängen
  • Umfangreiche Assistenz für entspannteres Fahren
  • Stabiler Charakter auf längeren Strecken

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen

  • Mehr Motorrad in Handling und Anspruch, besonders im Stadtverkehr
  • Komplexität durch Ausstattung/Elektronik kann für manche weniger „pur“ wirken

Welche Kaufentscheidung passt: Einsatzprofil statt Bauchgefühl

Der Vergleich zeigt: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist eine starke Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: kurze Strecken, häufiges Stop-and-go, das Bedürfnis nach einem leicht zu beherrschenden Motorrad und der Wunsch nach einem Look, der sofort gefällt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die richtige Richtung, wenn Touren und längere Fahrten Priorität haben. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Stabilität und Komfort legt und das Motorrad als Reisebegleiter sehen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist für alle die beste Wahl, die ein leichtes, unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen – mit Retro-Charakter und einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Sie punktet besonders dort, wo kurze Wege, Stadtverkehr und ein direkter Umgang mit dem Motorrad zählen. Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt unterwegs sein möchte und Komfort sowie Reserven priorisiert, trifft mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus die passendere Entscheidung. Sie ist der Touren-Typ: stabil, souverän und mit Technik, die das Fahren über längere Zeit angenehmer macht. Kurz gesagt: XSR 125 Legacy für den Alltag mit Stil – Tracer 9 GT Plus für Reisen, die sich nach „mehr“ anfühlen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙