| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Zero DSR/X vs. BMW R 1250 RS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag überzeugt als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Zero DSR/X und der BMW R 1250 RS. Auf den ersten Blick könnten die Welten kaum weiter auseinanderliegen: Die Zero steht für Elektromobilität und ein modernes, sofort verfügbares Drehmoment, während die BMW mit klassischem Boxer-Charakter, Touring-Komfort und einer sehr ausgeprägten Elektronik-Ausstattung punktet. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken haben die beiden Motorräder in der Praxis, wo liegen die Schwächen – und für wen passt welches Bike am besten?
Grundidee im Vergleich: E-Motorrad vs. Sport-Touring
Die Zero DSR/X ist als elektrisches Adventure-/Street-Bike gedacht: aufrechte bis sportlich aufgeräumte Sitzposition, ein Konzept, das sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen wohlfühlt. Der Fokus liegt dabei auf dem direkten Ansprechverhalten und dem ruhigen, vibrationsarmen Fahrgefühl, das viele E-Motorrad-Fans lieben.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen klar im Bereich Sport-Touring verortet. Sie zielt auf lange Strecken, souveräne Autobahn-Abschnitte und ein Fahrgefühl, das sich wie ein „eingespieltes System“ anfühlt. Der Windschutz, die Ergonomie und die Elektronik greifen dabei ineinander – und machen die BMW besonders dann stark, wenn man entspannt unterwegs sein möchte, ohne auf Dynamik zu verzichten.
Motorcharakter und Antrieb: Wie fühlt sich die Leistung an?
Zero DSR/X: Drehmoment sofort, Fahrgefühl ruhig
Bei der Zero DSR/X ist das Antriebskonzept typisch elektrisch: Die Kraft steht spontan zur Verfügung. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen wirken oft „linear“ und kontrollierbar, besonders im Stadtverkehr oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Auch das Geräuschbild ist ein anderes – weniger Motorlärm, mehr „Präsenz“ durch das Fahrgeräusch und die eigene Fahrweise.
Die Stärke liegt damit vor allem im Alltag: Ampelstarts, kurze Sprints, häufiges Anfahren und Stop-and-go werden sehr angenehm. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo man lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant: Dann wird die Frage nach Reichweite und Ladeplanung wichtiger als bei einem klassischen Motorrad mit Tank.
BMW R 1250 RS: Boxer-Charakter und souveräne Langstrecke
Die BMW R 1250 RS bringt den typischen Boxer-Charakter mit: Der Motor wirkt kultiviert, die Leistungsentfaltung ist in vielen Situationen sehr „tourentauglich“. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und längeren Abschnitten spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie fühlt sich stabil an, reagiert fein auf Gasbefehle und bleibt auch bei wechselndem Tempo entspannt.
Als Schwäche kann man – je nach Fahrprofil – den Aufwand sehen, der mit einem größeren, klassischen Motorrad verbunden ist: mehr Gewicht, mehr „Maschine“, mehr mechanische Komplexität. Wer sehr häufig im engen Stadtverkehr unterwegs ist, merkt das eher als jemand, der vor allem Landstraße und Autobahn fährt.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für sportliches Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Zero DSR/X wirkt im Handling oft agil und direkt, was auch dem elektrischen Konzept und der modernen Abstimmung zugutekommt. In engen Situationen hilft das, das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Gleichzeitig kann die „Stimmung“ des Bikes stark davon abhängen, wie man die Leistungsabgabe nutzt: Wer sanft fährt, erlebt ein sehr kontrolliertes Setup; wer aggressiv beschleunigt, spürt die Dynamik deutlich.
Die BMW R 1250 RS ist im Handling eher „touring-souverän“: Sie liegt ruhig, vermittelt viel Stabilität und macht das Fahren auf längeren Strecken angenehm. In flotten Kurven fühlt sich die BMW oft wie ein gut abgestimmtes Gesamtpaket an – allerdings kann das höhere Systemgewicht im Stadtverkehr oder bei niedrigen Geschwindigkeiten spürbarer sein.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Touring-Feinschliff
Zero DSR/X: Elektrische Steuerung und Fahrmodi
Bei der Zero DSR/X ist die Elektronik vor allem Teil des Antriebskonzepts. Fahrmodi und die Art, wie die Leistung umgesetzt wird, beeinflussen das Gefühl stark. Das ist ein Vorteil, weil man das Motorrad an den eigenen Stil anpassen kann: eher ruhig und effizient oder dynamischer und direkter. Auch die Regenerations- bzw. Bremswirkung (je nach Setup) kann das Fahrgefühl im Alltag deutlich verändern.
Als mögliche Schwäche gilt: Wer sehr spontan plant und ohne Ladeinfrastruktur unterwegs sein möchte, muss sich stärker mit dem Thema Energie auseinandersetzen. Die Elektronik kann dabei helfen, aber sie ersetzt keine Planung.
BMW R 1250 RS: Assistenzsysteme und Komfort-Logik
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Elektronikstärken besonders im Touring aus. Assistenzsysteme und die Abstimmung der Fahrmodi sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Gerade auf langen Strecken wirkt das wie ein Sicherheitsnetz: Man fährt entspannter, weil das System mitdenkt und die Dynamik kontrolliert.
Eine Schwäche kann hier sein, dass die BMW durch ihre Ausstattung und ihren Charakter eher „komplett“ wirkt: Wer ein Motorrad sucht, das möglichst simpel und puristisch ist, könnte sich mit der Vielzahl an Funktionen erst einmal beschäftigen müssen.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Beim Vergleich von Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die Zero DSR/X profitiert durch das elektrische Antriebskonzept oft von einer sehr gut dosierbaren Verzögerung, während die BMW R 1250 RS durch ihre Touring-Abstimmung und die Gesamtbalance überzeugt. In der Praxis bedeutet das: Die Zero fühlt sich im „Anpassen“ an Tempo und Linie sehr direkt an, die BMW wirkt im „Durchziehen“ und in der Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten besonders souverän.
Die Schwäche auf beiden Seiten ist weniger „Bremsleistung“, sondern eher der Kontext: Wer mit der Zero sehr sportlich fährt, muss die Energieplanung im Blick behalten. Wer mit der BMW sehr häufig in engen, langsamen Situationen unterwegs ist, spürt eher das Gewicht und die Größe des Gesamtsystems.
Windschutz, Ergonomie und Komfort auf langen Strecken
Im Touring-Vergleich ist die BMW R 1250 RS klar im Vorteil, wenn es um Windschutz und entspannte Sitzhaltung geht. Die RS ist dafür gebaut, dass man auch nach vielen Stunden noch „fit“ ankommt. Die Ergonomie ist auf längere Fahrten ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Ruhe.
Die Zero DSR/X kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher auf „Street/Adventure“-Vibes ausgelegt. Das heißt: Sie ist oft dann besonders stark, wenn man abwechslungsreich fährt – Stadt, Landstraße, kurvige Abschnitte. Für reine Langstrecken-Fahrten kann die BMW durch den Touring-Fokus leichter die Nase vorn haben.
Kosten, Wartung und Alltag: Was bedeutet der Unterschied in der Praxis?
Beim Thema Kosten im Betrieb und Wartung unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Zero DSR/X hat als E-Motorrad weniger klassische Verschleißteile im Antrieb, was in vielen Fällen zu einem geringeren Wartungsaufwand führen kann. Gleichzeitig entstehen Kosten und Aufwand durch das Laden: Wer zuhause oder am Arbeitsplatz laden kann, hat einen großen Vorteil. Wer dagegen unterwegs laden muss, sollte die Ladeinfrastruktur realistisch einplanen.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen „tankbasiert“ und damit in der Reichweitenplanung traditionell unkomplizierter. Dafür sind Wartung und Verschleiß im klassischen Sinn stärker Teil des Motorradalltags. Dafür kann man sich auf die gewohnte Flexibilität verlassen: Tankstellen sind überall, und lange Strecken lassen sich ohne Ladeplanung durchführen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero DSR/X – Stärken
- Direktes, elektrisches Ansprechverhalten für dynamisches Fahren im Alltag
- Ruhiges Fahrgefühl und oft sehr gut dosierbare Leistung
- Moderne Elektronik als Teil des Antriebskonzepts
- Sehr attraktiv für alle, die E-Mobilität konsequent erleben möchten
Zero DSR/X – Schwächen
- Energieplanung wird wichtiger, besonders bei längeren Touren oder hoher Geschwindigkeit
- Abhängig von der persönlichen Lade-Situation kann der Alltag leichter oder anspruchsvoller sein
- Für reine „Tank-und-los“-Langstreckenfahrer ist die BMW oft entspannter
BMW R 1250 RS – Stärken
- Touring-Komfort mit starkem Windschutz und entspannter Ergonomie
- Boxer-Charakter und souveräne Langstrecken-Eigenschaften
- Elektronik und Assistenz für berechenbares, sicheres Fahren
- Hohe Flexibilität durch klassische Reichweitenplanung
BMW R 1250 RS – Schwächen
- Im Stadtverkehr kann das Gesamtgewicht spürbarer sein
- Die Ausstattung ist umfangreich – wer es puristisch mag, muss sich ggf. weniger „System“ wünschen
- Wartung und Verschleiß sind klassisch stärker Teil des Motorradlebens
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht und welche Art von Touren gefahren wird.
Zero DSR/X: ideal für
- Fahrer, die Stadt und Landstraße abwechslungsreich kombinieren
- Menschen, die das sofortige Drehmoment und das ruhige Fahrgefühl lieben
- Alle, die Laden zuhause oder regelmäßig in der Nähe erledigen können
- Wer Wert auf moderne Technik und E-Mobilität legt
BMW R 1250 RS: ideal für
- Fahrer, die lange Strecken und entspanntes Reisen priorisieren
- Menschen, die Windschutz, Ergonomie und Stabilität besonders schätzen
- Wer häufig unterwegs ist und klassische Reichweitenflexibilität möchte
- Alle, die Touring-Assistenzsysteme als echten Mehrwert erleben
Fazit:
Die Zero DSR/X ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dem elektrischen Fahrgefühl liegt: direktes Ansprechverhalten, ruhige Dynamik und ein modernes Konzept, das im Alltag besonders Spaß macht. Wer regelmäßig laden kann und Touren eher so plant, dass Energie kein Stressfaktor ist, bekommt ein Motorrad, das sich sehr zeitgemäß anfühlt und das Fahren oft leichter und kontrollierter wirken lässt.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Langstrecke zählen: Windschutz, Ergonomie und die souveräne Touring-Logik machen sie zur passenden Begleiterin für ausgedehnte Fahrten. Wer möglichst flexibel bleiben möchte und klassische Reichweitenplanung bevorzugt, findet in der RS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Zero für E-Mobilität, Direktheit und abwechslungsreichen Alltag – BMW für Touring-Komfort, Stabilität und entspannte Kilometer.