| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Zero DSR/X vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich für E-Fans und Sport-Enthusiasten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich anmuten, wie die Zero DSR/X und die Ducati Supersport 950 S, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein modernes E-Motorrad mit sofortigem Drehmoment und alltagstauglichem Anspruch, dort ein klassischer Sportler, der mit Fahrdynamik, Sound und sportlicher Ausrichtung punktet. Beide Modelle wollen Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf der Landstraße und beim sportlichen Fahren, und wo liegen die typischen Schwächen?
Grundidee und Charakter: E-Maschine vs. Sportbike
Die Zero DSR/X ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, den Alltag leicht zu machen: Der Antrieb liefert seine Kraft direkt, das Fahrgefühl wirkt dadurch oft sehr „linear“ und spontan. Gleichzeitig ist das Motorrad als DSR-Variante eher breit gedacht – also nicht nur für die Rennstrecke, sondern auch für Touren und den täglichen Einsatz.
Die Ducati Supersport 950 S verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Der Fokus liegt auf Fahrdynamik, sportlicher Sitzposition und einem Antrieb, der sich mit Drehzahl und Lastwechseln besonders „mechanisch“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassischer Sportler anfühlt und bei zügiger Fahrt besonders viel Freude macht, findet hier eine starke Basis.
Leistungsentfaltung im Vergleich: Drehmomentgefühl vs. Drehzahlspaß
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter der Kraftentfaltung. Die Zero DSR/X profitiert vom elektrischen Drehmoment: Beim Beschleunigen ist die Reaktion meist sofort da. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen, weil kein „Warten auf den richtigen Drehzahlbereich“ nötig ist.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken eher im Bereich sportlicher Fahrweise aus: Beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen fühlt sich die Kraftentwicklung oft dynamisch und „drehzahlabhängig“ an. Das kann sich für viele Fahrer emotionaler anfühlen, gerade wenn man gerne mit dem Motor arbeitet und die Drehzahl bewusst nutzt.
Stärken und Schwächen der Kraftentfaltung
- Zero DSR/X – Stärke: sehr direkte Reaktion, entspanntes Anfahren und souveräne Beschleunigung im Alltag.
- Zero DSR/X – Schwäche: die Fahrfreude hängt stärker vom Energiemanagement und vom geplanten Einsatz ab (Stichwort Reichweite und Fahrprofil).
- Ducati Supersport 950 S – Stärke: sportliches Ansprechverhalten mit klarer Dynamik über Drehzahl und Lastwechsel.
- Ducati Supersport 950 S – Schwäche: im Stadtverkehr kann die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirken als bei einem E-Motorrad mit sofortigem Drehmoment.
Reichweite, Laden und Praxis: Planung vs. Spontanität
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Alltagstauglichkeit – und die hängt bei E-Motorrädern besonders stark von Reichweite und Ladeoptionen ab. Die Zero DSR/X ist dann besonders überzeugend, wenn das Laden zuhause oder am Arbeitsplatz unkompliziert möglich ist. Für Pendler und Fahrer, die ihre Strecken gut kennen, kann das sehr stressfrei sein.
Die Ducati Supersport 950 S steht hier für klassische Spontanität: Tankstopps sind in der Regel schnell organisiert, und längere Touren lassen sich ohne Ladeplanung durchführen. Wer häufig weite Strecken fährt oder spontan unterwegs ist, wird den Vorteil des Verbrenners spüren.
Was das im Alltag bedeutet
- Zero DSR/X: punktet vor allem bei planbaren Tagesrouten und regelmäßigen Ladegelegenheiten.
- Ducati Supersport 950 S: punktet bei spontanen Ausfahrten und längeren Touren ohne Lade-„Logistik“.
Fahrwerk und Handling: Agilität in Kurven
Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Zero DSR/X wirkt durch den E-Antrieb oft sehr „ruhig“ im Antritt, was beim Herausbeschleunigen aus Kurven hilft. Dazu kommt, dass das Motorrad in vielen Situationen leicht zu kontrollieren ist, weil die Kraft sehr gleichmäßig anliegt.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stark in der Kurvenarbeit und im zügigen Tempo. Der Sportler-Ansatz zeigt sich im Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkgefühl und dem typischen Antriebskonzept. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Ducati als sehr „sportlich“ empfinden.
Wo die Unterschiede spürbar werden
- Zero DSR/X: kann sich beim gleichmäßigen Fahren besonders souverän anfühlen; sportliche Passagen sind möglich, aber das Energiemanagement bleibt ein Faktor.
- Ducati Supersport 950 S: bietet ein sehr direktes sportliches Fahrgefühl; die sportliche Ausrichtung kann im Alltag aber auch mehr „Fokus“ verlangen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim sportlichen Einsatz
Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Bremsen, Gefühl am Hebel und Elektronik. Die Ducati Supersport 950 S ist als Sportmodell darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrt stabil zu bleiben. Das gibt gerade bei harten Bremsmanövern oder im sportlichen Rhythmus ein gutes Sicherheitsgefühl.
Die Zero DSR/X kann ebenfalls überzeugen, wobei das Gesamtpaket stark davon abhängt, wie die Rekuperation und das Bremsverhalten im Zusammenspiel abgestimmt sind. In der Praxis ist das oft ein Vorteil, weil man beim Dosieren sehr fein arbeiten kann – allerdings sollte man sich an die Eigenheiten des E-Systems gewöhnen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Sport-Setup
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati Supersport 950 S bringt als Sportbike typischerweise ein Elektronikpaket mit, das auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Das hilft dabei, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten.
Die Zero DSR/X setzt ebenfalls auf Elektronik, allerdings mit stärkerem Fokus auf Antrieb, Energiemanagement und die Bedienlogik des E-Motors. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man das Motorrad gut „im Griff“ hat – gleichzeitig ist es wichtig, die Einstellungen und Fahrmodi zu verstehen, um das volle Potenzial passend zum Einsatz abzurufen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Zero DSR/X: Stärke im Energiemanagement und in der Bedienlogik; Schwäche kann sein, dass man sich mit den Systemen und dem Fahrprofil intensiver auseinandersetzen muss.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke in sportlicher Kontrolle und Fahrdynamik; Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung weniger „universell“ wirkt als bei einem E-Motorrad, das auch Alltagstauglichkeit priorisiert.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Nutzung
Im Vergleich der Ergonomie zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppe ist. Die Ducati Supersport 950 S ist klar sportlich positioniert. Das kann auf kurzen Strecken richtig Spaß machen, bei längeren Fahrten aber mehr Aufmerksamkeit für Komfort bedeuten. Wer häufig zügig fährt und eine sportliche Haltung mag, wird das als Vorteil sehen.
Die Zero DSR/X ist als E-Motorrad oft so abgestimmt, dass sie sich auch im Alltag gut nutzen lässt. Das bedeutet nicht, dass sie „weichgespült“ ist – aber sie wirkt häufig alltagstauglicher, weil das Fahrgefühl durch den E-Antrieb entspannter sein kann und das Motorrad für verschiedene Situationen gedacht ist.
Welches Motorrad passt besser? Einordnung nach Fahrprofil
Beim Vergleich zwischen Zero DSR/X und Ducati Supersport 950 S geht es am Ende um die Frage: Was soll das Motorrad im Alltag und auf Touren leisten?
Zero DSR/X – ideal für
- Fahrer, die regelmäßig in der Stadt oder im Nahbereich unterwegs sind
- Menschen, die zuhause oder am Arbeitsplatz zuverlässig laden können
- Wer das sofortige Drehmoment und das ruhige, moderne Fahrgefühl liebt
Ducati Supersport 950 S – ideal für
- Fahrer, die sportliche Dynamik und ein klassisches Antriebserlebnis suchen
- Menschen, die häufig spontan längere Strecken fahren
- Wer Kurvenarbeit und sportliche Kontrolle besonders wichtig findet
Fazit:
Die Zero DSR/X ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem modernen E-Fahrgefühl, direkter Kraftentfaltung und alltagstauglicher Nutzung liegt – besonders dann, wenn das Laden unkompliziert möglich ist. Wer Pendelstrecken kennt, regelmäßig lädt und das Motorrad vor allem für Stadt, Feierabend und planbare Touren nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Fahrdynamik, ein klassisches Antriebsgefühl und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, das Motorrad aktiv bewegen und bei Kurven sowie beim Beschleunigen ein besonders „sportliches“ Erlebnis suchen, ist die Ducati die passendere Option.
Kurz gesagt: E-Mobilität mit sofortiger Reaktion gewinnt bei planbaren Einsätzen – Sportler-Feeling und Spontanität gewinnt, wenn Touren und dynamisches Fahren ohne Ladeplanung Priorität haben.