| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
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Zero DSR/X vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Zwei Charaktere, ein Anspruch
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag überzeugt und gleichzeitig Lust auf sportliche Momente macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: Zero DSR/X und Honda CB 1000 R Neo Sports Café. Auf der einen Seite steht ein modernes E-Motorrad mit dem typischen Drehmoment-Feeling und dem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Auf der anderen Seite ein klassischer Verbrenner, der mit seiner Leichtfüßigkeit, dem markanten Look und dem vertrauten Motorcharakter punktet. Der Vergleich zeigt: Es geht weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.
Grundidee und Zielgruppe: Elektro-Adventure vs. Café-Naked
Die Zero DSR/X ist als vielseitiges Street- und Tourenbike gedacht. Der Aufbau wirkt bewusst „erwachsen“: aufrecht genug für den Alltag, sportlich genug für zügige Fahrten. Gleichzeitig ist sie natürlich stark vom Elektroantrieb geprägt – mit dem sofort verfügbaren Drehmoment und dem leisen, kontrollierten Vortrieb.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein Naked Bike mit Café-Charakter: kompakt, direkt und optisch sehr präsent. Der Motor liefert den typischen Verbrenner-Drive, der sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven und bei dynamischem Fahren gut anfühlt. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, findet hier eine vertraute Spielwiese.
Motorcharakter und Antrieb: Drehmoment vs. Verbrennergefühl
Zero DSR/X: sofortiges Drehmoment, ruhige Kraftentfaltung
Beim E-Motorrad ist das Fahrgefühl oft der größte Unterschied. Die Zero DSR/X setzt auf die typische Elektrocharakteristik: Kraft steht sehr früh an, das Ansprechverhalten wirkt spontan. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Strecken, auf denen häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird. Auch bei moderatem Tempo lässt sich das Bike fein dosieren, ohne dass man ständig in bestimmte Drehzahlbereiche „hineinspielen“ muss.
Stärken zeigt die DSR/X vor allem dann, wenn es um kontrollierte Beschleunigung geht: aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus, beim Überholen oder beim zügigen Herausfahren aus Kurven. Schwäche im Vergleich: Wer den Klang und das Drehzahlgefühl eines Verbrenners sucht, wird beim Elektroantrieb weniger „Emotion“ über den Motor bekommen.
Honda CB 1000 R: spürbarer Punch mit klassischem Antrieb
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt den klassischen Verbrenner-Charakter mit. Der Motor arbeitet mit spürbarer Dynamik und liefert Leistung so, wie man es von einem modernen Naked Bike erwartet: kräftig, direkt und mit einem Antrieb, der sich auch bei sportlicher Fahrweise zuverlässig anfühlt.
Im Vergleich zur Zero wirkt die Honda oft „mechanischer“: Man spürt mehr, wie der Motor hochdreht und wie sich die Leistung über den Drehzahlbereich aufbaut. Das ist ein Plus für alle, die gerne dynamisch fahren und das Motorrad über Gasstellung und Drehzahl steuern. Schwäche: Im Stop-and-Go-Alltag kann der Verbrenner weniger entspannt wirken als ein Elektroantrieb, vor allem wenn man häufig anfahren und bremsen muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für sportliche Einsätze ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Zero DSR/X wirkt in der Abstimmung tendenziell auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit zügig unterwegs ist. Gerade bei wechselnden Untergründen kann das Fahrwerk ein ruhiges Gesamtbild schaffen.
Die Honda CB 1000 R spielt ihre Stärken stärker in der Agilität aus. Das Bike wirkt handlich, reagiert zügig auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven bewusst anzusteuern. Wer gerne „kurz und knackig“ fährt, findet hier ein Motorrad, das sich schnell in den Rhythmus bringt.
Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Strecken mit viel Komfortanspruch plant, achtet stärker auf Sitzposition und Fahrwerksgefühl. Hier kann die DSR/X je nach persönlicher Statur entspannter wirken, während die Honda eher den sportlichen Fokus betont.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie auch bei sportlicher Fahrweise ein sicheres Gefühl vermitteln. Die Zero DSR/X profitiert dabei vom Elektro-typischen Ansprechverhalten: Beim Verzögern und in der Lastwechselphase lässt sich das Bike oft sehr kontrolliert führen. Die Honda CB 1000 R punktet durch den vertrauten Verbrenner-Charakter und ein direktes Bremsgefühl, das gerade bei zügiger Gangart Sicherheit gibt.
Schwäche im Vergleich: In sehr anspruchsvollen Situationen entscheidet weniger „welches Motorrad hat die besseren Bremsen“, sondern wie gut die Abstimmung zur eigenen Fahrweise passt. Wer häufig hart bremst, sollte besonders auf die persönliche Dosierbarkeit achten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Reichweitenrealität
Zero DSR/X: leise im Alltag, aber mit Ladeplanung
Die Zero DSR/X ist im Alltag ein echtes Komfortpaket: kein Motorlärm, ein sehr direktes Anfahren und ein Antrieb, der sich im Stadtverkehr angenehm „stressfrei“ anfühlt. Gerade für Pendler kann das ein großer Vorteil sein.
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist jedoch die Reichweite und die Ladeinfrastruktur. Während kurze Strecken oft problemlos machbar sind, braucht es bei längeren Touren eine realistische Planung. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder keine Lademöglichkeiten am Ziel hat, muss das stärker berücksichtigen.
Honda CB 1000 R: flexibel ohne Ladepausen
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist in der Praxis sehr flexibel: tanken statt laden. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die spontan fahren, lange Strecken planen oder unterwegs keine Ladeoptionen einplanen möchten.
Schwäche im Vergleich: Der Verbrenner ist im Stadtverkehr weniger „entspannt“ als ein Elektroantrieb. Wer aber vor allem die Freiheit liebt, ohne Ladeplanung zu fahren, wird die Honda genau dafür schätzen.
Design und Ergonomie: Präsenz vs. Funktion
Optisch sind beide Bikes ein Statement. Die Zero DSR/X wirkt modern und technisch, mit einer Formensprache, die an ein vielseitiges Konzept erinnert. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt dagegen auf den Café-Naked-Look: kompakt, markant und mit einer Silhouette, die sofort auffällt.
Ergonomisch entscheidet am Ende die persönliche Statur. Die DSR/X kann durch ihre Auslegung für Alltag und längere Fahrten für viele angenehmer sein, während die Honda eher den sportlichen Charakter betont und damit für kürzere, dynamische Fahrten besonders reizvoll wirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero DSR/X – Stärken
- Direktes Drehmoment und sehr spontanes Ansprechverhalten
- Leises, entspanntes Fahren im Alltag
- Kontrolliertes Handling für zügige Fahrten und wechselnde Strecken
- Modernes Gesamtpaket mit Fokus auf Alltag und Touren mit Planung
Zero DSR/X – Schwächen
- Reichweite und Laden sind ein entscheidender Faktor für längere Touren
- Weniger „Motor-Emotion“ über Klang und Drehzahlgefühl
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Verbrenner-typische Dynamik mit spürbarem Drehzahlgefühl
- Hohe Flexibilität durch schnelles Tanken
- Agiles Handling für kurvige Strecken
- Starker Auftritt im Café-Naked-Stil
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Im Stadtverkehr weniger „entspannt“ als ein Elektroantrieb
- Komfort und Sitzgefühl hängen stärker vom persönlichen Empfinden ab
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Zero DSR/X ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, Stadtfahrten, häufiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das über Drehmoment statt über Drehzahl funktioniert. Wer die Ruhe mag, das direkte Ansprechverhalten schätzt und Touren mit realistischem Ladeplan plant, bekommt mit der DSR/X ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn spontane Ausfahrten, längere Strecken ohne Ladeplanung und das klassische Verbrennergefühl wichtig sind. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad über Motorcharakter und Drehzahl steuert, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen Zero DSR/X und Honda CB 1000 R Neo Sports Café hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Zero DSR/X überzeugt mit ihrem Elektro-typischen, sehr direkten Drehmoment und einem entspannten Alltagserlebnis. Besonders für Pendler und alle, die häufig im Stadtverkehr unterwegs sind, ist das Fahrgefühl oft der größte Gewinn. Wer längere Touren plant, sollte die Reichweiten- und Ladeplanung realistisch einbeziehen, dann wird die DSR/X zu einem sehr modernen und stimmigen Begleiter.
Die Honda CB 1000 R spielt ihre Stärken dort aus, wo Flexibilität und klassisches Motorradgefühl zählen: tanken statt laden, spürbare Dynamik und ein Handling, das Lust auf kurvige Strecken macht. Für Fahrten, bei denen spontane längere Runden im Vordergrund stehen, ist die Honda oft die unkompliziertere Wahl. Kurz gesagt: Elektro für Ruhe und Drehmoment im Alltag, Honda für Verbrenner-Charakter, Spontanität und sportliche Kurvenarbeit.