| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Zero DSR/X vs. Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das mehr kann als nur von A nach B zu rollen, landet schnell in der Adventure-Ecke. Genau dort treffen mit der Zero DSR/X und der Honda X-ADV zwei sehr unterschiedliche Konzepte aufeinander: Auf der einen Seite ein modernes E-Motorrad mit direkter Kraftentfaltung, auf der anderen Seite ein bewährter Adventure-Verbrenner mit viel Charakter und Reichweite durch Tankstrategie. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf Touren unterscheiden – und welche Stärken jeweils besonders gut zu bestimmten Fahrstilen passen.
Grundidee im Vergleich: E-Adventure vs. Verbrenner-Adventure
Zero DSR/X: Elektrisch, kraftvoll, leise
Die Zero DSR/X steht für ein Adventure, das sich vor allem durch den elektrischen Antrieb definiert. Das Drehmoment liegt an, sobald der Gasgriff bewegt wird, und das Fahrgefühl wirkt dadurch oft sehr spontan. Gleichzeitig ist das Motorrad leiser als klassische Alternativen – ein Vorteil in der Stadt und auf Strecken, auf denen Ruhe einfach angenehmer ist.
Honda X-ADV: Viel Alltagstauglichkeit, viel Fahrspaß
Die Honda X-ADV verfolgt den Ansatz, ein Motorrad für den Alltag zu bauen, das sich auch auf längeren Strecken nicht klein macht. Der Verbrenner liefert die gewohnte Charakteristik, und die X-ADV ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu wirken. Gerade wenn Touren spontan geplant werden, spielt die Tankstrategie ihre Vorteile aus.
Antrieb und Fahrgefühl: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Direkte Kraftentfaltung vs. lineare Leistungsentfaltung
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Zero DSR/X punktet mit dem typischen E-Motorrad-Gefühl. Die Kraft kommt ohne Verzögerung, wodurch Beschleunigungen aus niedrigen Geschwindigkeiten besonders leicht wirken. Das kann im Stadtverkehr helfen, wenn häufiges Anfahren und Beschleunigen gefragt sind.
Die Honda X-ADV spielt dagegen mit der Art, wie ein Verbrenner Leistung aufbaut. Das Motorrad wirkt oft „vertrauter“ für Fahrerinnen und Fahrer, die den Klang und die Motorcharakteristik mögen. Für zügiges Fahren auf Landstraßen und Autobahnabschnitten ist das Konzept ebenfalls stimmig, weil der Motor über Drehzahlbereiche hinweg konstant arbeitet.
Leistungs- und Drehmomentwirkung im Vergleich
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klares Muster: Die Zero DSR/X nutzt die Vorteile des E-Antriebs, indem sie die Kraftverfügbarkeit sehr früh bereitstellt. Die Honda X-ADV setzt dagegen auf die typische Verbrennerstärke: gleichmäßige Durchzugskraft über einen breiteren Drehzahlbereich. Das macht die X-ADV besonders dann attraktiv, wenn längere Strecken mit wechselndem Tempo geplant sind.
Zero DSR/X: Reichweite als Planungsfaktor
Bei der Zero DSR/X ist die Reichweite ein zentraler Punkt. Je nach Fahrweise, Geschwindigkeit und Streckenprofil kann sich die nutzbare Distanz spürbar verändern. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, aber es verschiebt den Fokus: Wer die elektrische Reichweite im Blick behält, fährt oft entspannter, weil die Planung klarer wird. Für Pendler und Stadtfahrer ist das häufig weniger problematisch, weil die täglichen Wege meist gut kalkulierbar sind.
Honda X-ADV: Tankstrategie als Komfortvorteil
Die Honda X-ADV profitiert im Vergleich von der klassischen Tanklogik. Wer unterwegs ist, kann die Reichweite über Tankstopps flexibel steuern. Gerade bei längeren Touren oder spontanen Ausflügen ist das ein Vorteil, weil keine Ladeplanung nötig ist. Gleichzeitig bleibt die X-ADV damit auch für Fahrende interessant, die ungern an Ladezeiten gebunden sind.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Zero DSR/X wirkt stark, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und wenn Ladeoptionen im Alltag verfügbar sind. Schwächer wird sie dort, wo lange Strecken ohne verlässliche Ladeinfrastruktur anstehen. Die Honda X-ADV ist dagegen besonders dann im Vorteil, wenn maximale Flexibilität gefragt ist und Touren häufig spontan entstehen.
Stabilität vs. Agilität
Im Vergleich der aufgelisteten Fahrwerksdaten und der typischen Einsatzcharakteristik zeigt sich: Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Untergründen sicher zu wirken. Das macht sie zu einer guten Wahl für Fahrten, bei denen Stadt, Landstraße und gelegentlich schlechterer Belag zusammenkommen.
Die Zero DSR/X kann ebenfalls komfortabel und kontrolliert wirken, aber der Fokus liegt stärker auf dem Zusammenspiel aus sofortiger Kraft und ruhigem, gleichmäßigem Vortrieb. In der Praxis bedeutet das: Wer das E-typische Ansprechverhalten mag, bekommt ein sehr direktes Fahrgefühl. Wer dagegen maximale „klassische“ Agilität in engen Situationen erwartet, sollte die Unterschiede im Gesamtgewicht und in der Fahrwerksabstimmung im Blick behalten.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind im Adventure-Segment angesiedelt, daher sind Bremsen und Fahrassistenz entscheidend. Beim Vergleich der aufgelisteten Komponenten wird klar: Die Honda X-ADV setzt auf ein System, das sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr intuitiv anfühlt, besonders im Alltag. Die Zero DSR/X kann durch die elektrische Antriebskonzeption und das Zusammenspiel von Verzögerung und Fahrmodi ebenfalls sehr kontrolliert wirken. Der Unterschied liegt weniger in der grundsätzlichen Fähigkeit, sondern im „Wie“: E-Motorräder bieten oft ein anderes Gefühl beim Verzögern, weil Rekuperation und Antriebscharakter zusammenwirken.
Die Zero DSR/X bringt als E-Motorrad naturgemäß eine andere Art von Technik mit. Fahrmodi und die Art, wie Leistung und Rekuperation abgestimmt sind, beeinflussen das Fahrgefühl spürbar. Wer gerne mit Einstellungen spielt oder den Antrieb an Wetter, Strecke und Fahrstil anpasst, findet hier einen großen Hebel.
Die Honda X-ADV punktet im Vergleich häufig mit der Art, wie die Bedienung im Alltag funktioniert. Adventure-typische Features und eine solide Basis für längere Fahrten machen sie besonders attraktiv, wenn man sich auf das Fahren konzentrieren möchte, ohne ständig an Einstellungen zu denken.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Geometrie zeigt sich: Beide Motorräder sind für längere Strecken konzipiert, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda X-ADV wirkt oft wie ein „Allrounder“, der auch bei wechselnden Bedingungen angenehm zu fahren ist. Die Zero DSR/X kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Gesamteindruck hängt stärker davon ab, wie gut die elektrische Leistungscharakteristik und die Fahrmodi zum eigenen Stil passen.
Für den Stadtverkehr hat die Zero DSR/X klare Vorteile: leises Fahren, direktes Ansprechen und die Möglichkeit, den Antrieb effizient zu nutzen. Wer regelmäßig kurze Strecken fährt und Ladeoptionen zuhause oder am Arbeitsplatz hat, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV ist ebenfalls stark im Alltag, besonders wenn Wege länger sind oder wenn häufig spontane Umwege entstehen. Der Verbrenner bleibt flexibel, und das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen „sofort richtig“ an.
Bei längeren Touren spielt die Zero DSR/X ihre Stärken aus, wenn die Route mit passenden Ladepunkten geplant werden kann. Dann wird das E-Adventure zu einer sehr entspannten Art zu reisen: gleichmäßiger Vortrieb, wenig Vibrationen und ein modernes Fahrgefühl.
Die Honda X-ADV ist dagegen besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren ohne Ladeplanung stattfinden sollen. Wer gerne „einfach losfährt“ und unterwegs entscheidet, profitiert von der Tanklogik und der bewährten Reichweitenstrategie.
- Elektrisches Ansprechverhalten mit sehr direkter Kraftentfaltung
- Leiser Charakter, angenehm im urbanen Umfeld
- Fahrmodi und Antriebseinstellungen bieten Anpassungsmöglichkeiten
- Effizienzpotenzial bei passender Fahrweise und planbaren Strecken
- Elektrisches Ansprechverhalten mit sehr direkter Kraftentfaltung
- Leiser Charakter, angenehm im urbanen Umfeld
- Fahrmodi und Antriebseinstellungen bieten Anpassungsmöglichkeiten
- Effizienzpotenzial bei passender Fahrweise und planbaren Strecken
Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo Ladeinfrastruktur oder Reichweitenplanung schwierig sind. Wer häufig sehr lange Strecken ohne verlässliche Ladepunkte fährt, wird die Flexibilität eines Verbrenners vermissen.
- Hohe Flexibilität durch Tankstrategie
- Adventure-typische Stabilität für gemischte Strecken
- Vertrautes Motorgefühl für viele Fahrerinnen und Fahrer
- Allround-Charakter für Alltag und längere Fahrten
Schwächen liegen eher im Bereich „E-Motorrad-Feeling“: Wer die Ruhe und die direkte elektrische Kraft liebt, wird den Unterschied spüren. Außerdem ist der Verbrenner in der Regel lauter und weniger „entspannt“ im Stadtverkehr als ein E-Motorrad.
Die Zero DSR/X ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes E-Adventure suchen und den Fokus auf leises, direktes Ansprechverhalten legen. Besonders passend ist sie für Pendler, Stadtfahrer und Touren, bei denen Ladepunkte gut planbar sind. Wer gerne mit Fahrmodi arbeitet und die elektrische Effizienz ausspielen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda X-ADV passt am besten, wenn maximale Flexibilität im Vordergrund steht: spontane Touren, lange Strecken ohne Ladeplanung und ein vertrautes Verbrennergefühl. Sie ist ein starker Allrounder für Alltag und Wochenendfahrten, vor allem dann, wenn unterschiedliche Untergründe und wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören.
Kurz gesagt: Zero DSR/X für elektrisches Fahrgefühl und planbare Strecken, Honda X-ADV für klassische Reichweitenfreiheit und vielseitige Abenteuer.