| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Zero DSR/X vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero DSR/X steht für moderne Elektrotechnik, unmittelbares Drehmoment und ein Setup, das sich im Alltag wie auch auf sportlichen Strecken souverän anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein klassischer Vertreter der harten, lauten und sehr direkten Verbrenner-Performance – mit viel Druck aus dem V2 und einem Fahrwerk, das auf Dynamik ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Wer sucht, was sich „anders“ anfühlt, findet hier zwei sehr unterschiedliche Antworten.
Grundidee: E-Motorrad mit Charakter vs. Streetfighter-Temperament
Die Zero DSR/X ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, das Potenzial der Elektromotoren im Fahrbetrieb auszuspielen: Der Antritt wirkt oft spontaner, die Leistungsentfaltung ist sehr gleichmäßig und lässt sich über Fahrmodi und die Leistungscharakteristik gut an die Situation anpassen. Gleichzeitig ist die DSR/X nicht nur „Technik zum Anschauen“, sondern will als alltagstaugliches Motorrad verstanden werden – mit einer Position, die auch längere Fahrten angenehm macht.
Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie: Der Motor liefert spürbaren Punch, die Gasannahme ist direkt und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren. Gerade im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken zeigt sich, wie stark der Verbrenner-Charakter sein kann: Der V2 klingt nicht nur nach Leistung, er vermittelt sie auch über Vibrationen und ein sehr „mechanisches“ Gefühl.
Leistungsentfaltung im Vergleich: Drehmoment vs. V2-Drive
Beim Vergleich der Leistungsdaten und vor allem der Art der Kraftentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Zero DSR/X setzt auf die Stärken des Elektromotors – das Drehmoment liegt sehr früh an und baut sich ohne die klassischen Verzögerungen eines Verbrenners auf. Dadurch fühlt sich Beschleunigung oft „linear“ und kontrollierbar an, besonders beim Anfahren oder beim Herausbeschleunigen aus langsameren Kurven.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken im Bereich des Verbrenner-typischen Schubs aus. Der V2 liefert Kraft mit einem charakteristischen Verlauf, der in vielen Situationen sehr eindrucksvoll ist: Beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen entsteht ein spürbarer Vortrieb, der sich wie ein kräftiger Zug anfühlt. Wer gerne mit dem Motor arbeitet, findet hier ein Motorrad, das sich über Drehzahl und Gasstellung sehr lebendig steuern lässt.
Was das im Alltag bedeutet
Für den Alltag ist die Frage weniger „wer ist schneller“, sondern „wie fühlt es sich an“. Die DSR/X wirkt häufig entspannter, weil die Kraft sehr gleichmäßig verfügbar ist und das Motorrad dadurch leicht dosierbar bleibt. Die KTM wirkt dagegen intensiver: Sie belohnt sportliches Fahren, bei dem der Fahrer den Motor mitnimmt und die Dynamik aktiv steuert. Beide Ansätze können schnell Spaß machen – nur eben auf unterschiedliche Art.
Fahrgefühl und Handling: Direktheit, Stabilität und Kontrolle
Im Handling zeigen beide Motorräder ihre Stärken, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Zero DSR/X vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Präzision: Das Zusammenspiel aus Rahmen, Fahrwerk und der Art, wie die Leistung anliegt, sorgt dafür, dass sich das Motorrad in vielen Situationen sehr kontrolliert bewegt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und beim „zügigen“ Fahren wirkt das Setup oft harmonisch.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Agilität und Druck ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in schnellen Richtungswechseln oft sehr bereit an, und das Fahrwerk unterstützt das schnelle Tempo. Gleichzeitig kann die KTM – je nach Fahrstil und Untergrund – spürbar „fordern“, weil die Performance nicht nur aus der Motorleistung kommt, sondern auch aus dem gesamten Fahrwerks- und Geometriekonzept.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Zero DSR/X: Stärke ist die gut dosierbare Kraft und das insgesamt ruhige, moderne Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das E-Motorrad-Setup für manche Fahrer weniger „emotional“ wirkt als ein klassischer Verbrenner – vor allem, wenn man den Motorcharakter sucht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der intensive Antrieb, das sportliche Gesamtpaket und die Dynamik, die schnell Lust auf mehr macht. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlichem Einsatz oder auf unruhigen Strecken stärker spürbar ist und dadurch weniger „entspannt“ wirkt.
Alltagstauglichkeit: Reichweite und Laden vs. Tank-Realität
Bei einem E-Motorrad ist die Reichweite ein zentraler Faktor. Die Zero DSR/X ist so konzipiert, dass sie im Alltag und auf typischen Strecken sehr gut funktioniert. Entscheidend ist jedoch, wie die Nutzung aussieht: Fahrtempo, Fahrstil, Außentemperatur und Streckenprofil beeinflussen die Reichweite spürbar. Wer regelmäßig kurze bis mittlere Strecken fährt oder Ladeoptionen gut einplanen kann, wird die DSR/X als sehr stimmig erleben.
Die KTM 1290 Super Duke R hat hier einen klaren Vorteil im klassischen Sinne: Tankstopps sind schnell erledigt, und die Reichweite ist weniger ein Planungs-Thema im Alltag. Dafür spielt beim Verbrenner die Frage nach Verbrauch und Fahrstil eine Rolle. Wer die KTM konsequent sportlich bewegt, merkt das auch an den Kosten und am Verbrauch – wer moderater fährt, kann das deutlich entspannen.
Laden vs. Tanken: Wie sich das auf die Planung auswirkt
Die DSR/X verlangt mehr Vorausplanung, belohnt dafür aber mit einem sehr unkomplizierten Fahrbetrieb im Stadtverkehr: kein Schalten im klassischen Sinn, kein Motorlärm, dafür ein sehr direktes Ansprechverhalten. Die KTM ist in der „Spontanität“ stark: Wenn die Tour länger wird, ist das meist weniger ein Thema. Dafür ist der Verbrennerbetrieb im Alltag spürbarer – akustisch und vom Fahrgefühl her.
Technik und Fahrmodi: Anpassbarkeit bei der Zero, Motorcharakter bei der KTM
Die Zero DSR/X punktet mit der typischen Elektrotechnik: Fahrmodi und die Art, wie die Leistung geregelt wird, erlauben es, das Motorrad an die Situation anzupassen. Das kann im Alltag helfen, wenn man beispielsweise zwischen „entspannt“ und „sportlich“ wechseln möchte, ohne das Motorrad komplett neu zu interpretieren. Auch die gleichmäßige Leistungsabgabe trägt dazu bei, dass sich das Motorrad in vielen Situationen berechenbar anfühlt.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf den Motorcharakter und die Abstimmung des Fahrzeugs. Der Fahrer spürt sehr klar, wie sich Gasstellung und Drehzahl auf die Dynamik auswirken. Wer gerne „mit dem Motor“ fährt, wird die KTM als sehr direkt erleben. Wer hingegen eine fein abgestimmte, softwarebasierte Leistungscharakteristik sucht, wird bei der KTM eher weniger in diese Richtung gehen.
Komfort, Bremsen und Sicherheit: Wie sich die Stärken übertragen
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Bei der Zero DSR/X spielt die Gesamtbalance eine große Rolle: Das Motorrad wirkt oft so abgestimmt, dass es auch bei dynamischer Fahrweise kontrollierbar bleibt. Gerade das Zusammenspiel aus Antrieb und Fahrwerk sorgt dafür, dass man sich auf die Linie konzentrieren kann.
Die KTM 1290 Super Duke R wirkt im sportlichen Einsatz sehr präsent. Bremsen und Fahrwerk sind auf zügiges Fahren ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Grip und Kontrolle“. Gleichzeitig kann die KTM je nach Setup und Fahrstil spürbar fordernd sein, weil die Performance schnell in den Vordergrund rückt.
Kosten und Wartung: Wartungsarm vs. klassisches Service-Konzept
Beim Thema Kosten und Wartung gibt es einen typischen Unterschied: Die Zero DSR/X hat weniger klassische Verschleißteile als ein Verbrenner, weil der Antriebsstrang anders aufgebaut ist. Das kann Wartungsintervalle und den Aufwand in der Praxis beeinflussen. Gleichzeitig entstehen beim E-Motorrad Kosten und Planungspunkte rund um Laden, Stromtarife und – je nach Nutzung – die langfristige Betrachtung von Akkuthemen.
Die KTM 1290 Super Duke R folgt dem klassischen Motorradkonzept: Service, Verschleißteile und Verbrauch sind Teil der Realität. Dafür ist die Infrastruktur für Tanken überall vorhanden, und viele Werkstätten sind auf Verbrenner spezialisiert. Wer Wert auf ein bewährtes System legt und die laufenden Kosten im Blick behalten möchte, findet hier eine klare, vertraute Basis.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Zero DSR/X ist besonders interessant für Fahrer, die Elektromobilität nicht als „Nische“ sehen, sondern als echten Fahrspaß. Wer im Alltag häufig in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs ist, Ladeoptionen hat und die Vorteile der unmittelbaren Kraftentfaltung schätzt, bekommt ein Motorrad, das sich modern, ruhig und sehr kontrolliert anfühlt. Auch wer Wert auf Anpassbarkeit über Fahrmodi legt, wird die DSR/X als stimmig erleben.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl für alle, die den klassischen Streetfighter-Charakter suchen: viel Motorgefühl, intensiven Vortrieb und ein Motorrad, das sportliche Fahrten förmlich einfordert. Wer gerne spontan fährt, Tankstopps nicht planen möchte und den V2-Drive als Teil des Erlebnisses versteht, wird mit der KTM sehr glücklich. Auch wer auf kurvigen Strecken das Maximum aus Fahrwerk und Motor holen will, findet hier ein starkes Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Zero DSR/X: Stärken liegen in der gleichmäßigen, sehr direkten Kraftentfaltung und dem modernen, kontrollierten Fahrgefühl. Schwächen liegen vor allem in der Reichweiten- und Ladeplanung, die je nach Nutzung stärker ins Gewicht fällt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in der intensiven Verbrennerdynamik, der sportlichen Präsenz und der unkomplizierten Tourenplanung durch das klassische Tanken. Schwächen liegen vor allem darin, dass der Fahrspaß stärker vom sportlichen Einsatz abhängt und das Motorrad im Alltag je nach Fahrstil spürbarer „fordert“.
Fazit:
Die Zero DSR/X ist das Motorrad für Fahrer, die Elektromobilität als echten Fahrstil erleben möchten: sofortige Kraft, gut dosierbares Ansprechverhalten und ein insgesamt ruhiges, modernes Handling. Sie passt besonders gut in den Alltag und zu Touren, bei denen Ladeoptionen realistisch eingeplant werden können. Wer häufig kurz bis mittel fährt und die Vorteile der Elektrotechnik ausspielen will, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: kompromisslose Performance mit starkem V2-Charakter. Sie eignet sich für alle, die spontan unterwegs sind, den Motor als Erlebnis suchen und auf kurvigen Strecken die sportliche Dynamik konsequent nutzen möchten. Wer den klassischen Streetfighter-Drive liebt, findet in der KTM den passenden Gegenpol zur Elektrowelt.