| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Zero SR/F vs Benelli Leoncino Bobber 400: Vergleich für Alltag, Charakter und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/F steht für modernes Elektromotorrad-Fahren mit direktem Drehmoment und einem sehr ruhigen, kontrollierten Charakter. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen bringt den Bobber-Vibe in den Alltag – mit klassischerem Sound- und Fahrgefühl, einer markanten Optik und dem typischen Reiz eines Verbrenners. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag, zu den eigenen Wegen und zu den eigenen Vorlieben passt.
Grundcharakter: elektrisch vs. klassischer Bobber
Die Zero SR/F ist ein E-Motorrad, das sich vor allem über seine Art zu beschleunigen definiert. Elektrisch bedeutet: kein Schalten im klassischen Sinn, kein „Warten“ auf Drehmoment – die Kraft steht sehr direkt an. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Alltag aus Ampeln, Stop-and-Go und kurzen Strecken besteht. Dazu kommt die Ruhe im Betrieb: Vibrationen und Motorgeräusche sind deutlich reduziert, was das Motorrad insgesamt entspannter wirken lässt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen stärker mit dem klassischen Motorradgefühl. Ein Bobber ist nicht nur ein Stil, sondern auch eine Haltung: etwas kompakter, etwas „freier“ in der Optik, mit einem Charakter, der sich eher nach Motorrad als nach Techniktool anfühlt. Wer gerne mit dem Motor arbeitet, Gas annimmt und das Fahrgefühl eines Verbrenners mag, findet hier eine stimmige Richtung.
Fahrgefühl im Vergleich: wie sich die Kraft anfühlt
Zero SR/F: sofortige Reaktion und gleichmäßige Kraftentfaltung
Bei der Zero SR/F ist die Kraftentfaltung ein klarer Pluspunkt. Elektrische Antriebe liefern Drehmoment ohne Verzögerung, wodurch Beschleunigung und Überholen oft sehr kontrolliert wirken. Gerade im Stadtverkehr fühlt sich das wie „leichtes Ziehen“ an: Gas geben, Motorrad setzt umgehend um, ohne dass man sich auf Schaltpunkte konzentrieren muss. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch für Einsteiger oft leichter zu handhaben.
Als mögliche Schwäche kann sich das „zu gleichmäßig“ anfühlen, wenn jemand bewusst den Wechsel von Drehzahlen und das typische Motor-Feedback sucht. Außerdem hängt das Fahrgefühl im Alltag stark davon ab, wie die Strecke genutzt wird: Wer viel Vollgas fährt oder häufig dynamisch beschleunigt, merkt schneller, dass Reichweite und Energieverbrauch stärker ins Spiel kommen.
Benelli Leoncino Bobber 400: lebendiger Motorcharakter und mehr „Motorradgefühl“
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet im Vergleich ein deutlich klassischeres Ansprechverhalten. Der Motor reagiert spürbar, und das Fahrgefühl entsteht stärker über Drehzahl und Gasstellung. Das ist für viele Fahrer genau der Punkt: Man fühlt sich mehr „im Motorrad“, statt nur „im Antrieb“. Gerade auf Landstraßen oder bei kurvigen Strecken kann das sehr motivierend sein.
Als Gegenpol zur Elektrik gilt: Wer im dichten Verkehr unterwegs ist, erlebt den Unterschied im Alltag. Schalten, Motorgeräusch und die Art, wie Leistung verfügbar wird, sind anders als bei einem E-Motorrad. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es ist eine andere Art von Komfort.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadtverkehr und kurze Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht die Theorie, sondern die Routine. Die Zero SR/F punktet vor allem dort, wo häufig angefahren, beschleunigt und wieder gebremst wird. Das ruhige Fahrverhalten, die einfache Handhabung und das fehlende Schalten machen sie im Stadtverkehr sehr entspannt. Dazu kommt: Wartungsaufwand ist bei E-Motorrädern in der Regel geringer, weil weniger Verschleißteile klassischer Bauart vorhanden sind.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf andere Weise. Wer tanken kann, wann es nötig ist, bleibt flexibler – besonders auf Strecken, bei denen Laden nicht planbar ist. Außerdem fühlt sich ein Bobber oft „nah am Fahrer“ an, was viele als angenehm empfinden, wenn man regelmäßig kurze Wege fährt.
Schwächen zeigen sich bei beiden in unterschiedlichen Bereichen: Bei der Zero SR/F ist die Planung rund um Laden und Reichweite entscheidend. Bei der Benelli Leoncino Bobber 400 ist es eher die Frage, wie viel Komfort man im dichten Verkehr erwartet – denn ein Verbrenner bringt naturgemäß mehr Betriebsgeräusche und eine andere Arbeitsweise mit.
Design und Ergonomie: Bobber-Look vs. moderne E-Ästhetik
Optisch sind beide Motorräder klar positioniert. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt durch den Bobber-Stil besonders präsent: die Silhouette, die Proportionen und der „coolere“ Look sprechen vor allem Fahrer an, die ein Motorrad nicht nur fahren, sondern auch gerne anschauen. Dazu passt die Idee, dass das Bike im Alltag ein Statement ist.
Die Zero SR/F wirkt hingegen wie ein modernes Technikprodukt mit Motorrad-Charakter. Das Design ist weniger „retro“, eher clean und zukunftsorientiert. Wer E-Mobilität nicht als Kompromiss, sondern als Stilbruch-freie Alternative sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Ergonomisch hängt die Passform stark davon ab, wie man sitzt und wie man den Alltag fährt. Grundsätzlich gilt: Ein Bobber wird oft mit einer bestimmten Sitzhaltung assoziiert, während die SR/F durch ihre moderne Bauweise eher auf kontrollierte, ruhige Fahrposition ausgelegt ist. Wer häufig längere Strecken fährt, sollte besonders auf Sitzkomfort und die eigene Körperhaltung achten.
Technik und Wartung: was im Hintergrund passiert
Bei der Zero SR/F ist die Technik im Kern elektrischer Natur. Das bedeutet: weniger klassische Wartungsarbeiten, weniger Verschleiß durch Verbrennung. Gleichzeitig gibt es andere Themen, die man im Blick behalten muss – etwa das Laden, die Batteriethematik und die Frage, wie man seine Energieversorgung organisiert. Wer zuhause laden kann oder eine verlässliche Ladeinfrastruktur nutzt, erlebt die SR/F im Alltag oft als sehr unkompliziert.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ein Verbrenner mit den bekannten Wartungsroutinen: Öl, Filter, regelmäßige Checks. Dafür ist die „Energieversorgung“ sehr unkompliziert: tanken, losfahren, fertig. Wer lieber nach dem klassischen Muster plant, hat hier einen klaren Vorteil.
Bremsen, Fahrwerk und Kontrolle: Unterschiede in der Abstimmung
Bei beiden Modellen spielt die Abstimmung eine große Rolle, denn sie entscheidet darüber, wie sicher sich das Motorrad in Alltagssituationen anfühlt. Die Zero SR/F profitiert von der elektrischen Kraft, die sehr fein dosierbar ist. Das kann das Fahrverhalten in Kombination mit dem Fahrwerk besonders stabil wirken lassen – vor allem, wenn man sanft beschleunigt oder in engen Situationen präzise reagieren möchte.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt dagegen den typischen Verbrenner-Fahrstil mit. Das Fahrwerk und die Bremsen wirken oft so, wie man es von einem Motorrad erwartet, das auf Fahrspaß und „gefühltes“ Handling ausgelegt ist. Wer gerne dynamisch fährt, wird hier schnell ein Gefühl für das Motorrad entwickeln.
Als Schwäche kann sich bei beiden ergeben, dass der eigene Fahrstil stärker ins Gewicht fällt als man denkt: Wer sehr sportlich fährt, merkt Unterschiede in der Abstimmung schneller. Wer eher entspannt unterwegs ist, profitiert oft stärker von Komfort und einfacher Handhabung.
Kosten und Betrieb: wo sich die Unterschiede wirklich zeigen
Beim Vergleich der Zero SR/F und der Benelli Leoncino Bobber 400 geht es im Alltag nicht nur um den Kaufpreis, sondern um den Betrieb. Die SR/F hat den Vorteil, dass elektrische Antriebe in der Regel effizienter sind und die Wartung oft weniger Aufwand bedeutet. Dafür entstehen Kosten und Planungsaufwand rund ums Laden – je nachdem, wie und wo geladen wird.
Die Benelli ist beim Betrieb klassischer: Tankstellen sind überall, und die Reichweite ist weniger „planungsabhängig“ als bei einem E-Motorrad. Allerdings sind Wartung und Verschleißteile bei Verbrennern typischerweise regelmäßiger Thema. Wer wenig Zeit für Wartungsroutinen hat, wird die SR/F deshalb oft als entspannter wahrnehmen – wer dagegen lieber „einfach tankt“, findet in der Benelli einen klaren Vorteil.
Für wen passt welches Motorrad?
Zero SR/F: ideal für Stadt, Pendler und Technikfans
Die Zero SR/F ist besonders passend für alle, die im Alltag viel in der Stadt unterwegs sind, häufig kurze Strecken fahren und ein Motorrad möchten, das sich leicht und kontrolliert anfühlt. Wer die Vorteile elektrischer Antriebe mag – also die direkte Reaktion, die Ruhe und den geringeren Wartungsaufwand – bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger kann die SR/F interessant sein, weil das Fahrverhalten oft sehr gut dosierbar ist.
Benelli Leoncino Bobber 400: ideal für Stil, klassische Motorradfreude und Flexibilität
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut zu Fahrern, die einen klaren Bobber-Look wollen und das klassische Motorradgefühl eines Verbrenners bevorzugen. Wer gerne tankt, ohne sich Gedanken über Ladezeiten zu machen, und wer auf Landstraßen oder in der Freizeit mehr „Motorrad-Feeling“ sucht, wird mit der Benelli schnell warm. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad mit Charakter suchen, kann sie eine sehr attraktive Wahl sein.
Fazit:
Die Zero SR/F und die Benelli Leoncino Bobber 400 sind beide starke Motorräder – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Lebensrealitäten aus. Die SR/F überzeugt vor allem dort, wo der Alltag aus Stadtverkehr, häufigen Stopps und entspanntem Handling besteht: die elektrische Kraft wirkt direkt, das Fahren bleibt ruhig und die Wartung ist im Vergleich oft unkomplizierter. Wer zuhause oder zuverlässig laden kann, bekommt ein Motorrad, das sich im täglichen Rhythmus sehr leicht anfühlt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet dagegen mit Stil, klassischem Fahrgefühl und der Flexibilität eines Verbrenners. Wer den Bobber-Look liebt, gerne mit dem Motor arbeitet und sich beim Thema Reichweite nicht mit Ladeplanung beschäftigen möchte, findet hier eine stimmige Wahl. Kurz gesagt: SR/F ist die bessere Option für elektrisch-affine Pendler und Stadtfahrer, Benelli für alle, die Motorradromantik, Tank-Flexibilität und Bobber-Charakter priorisieren.