| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Zero SR/F vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn es um moderne Motorräder geht, treffen im Vergleich Zero SR/F und BMW F 450 GS aufeinander: Auf der einen Seite ein E-Motorrad mit dem typischen Charakter elektrischer Antriebe, auf der anderen Seite ein klassischer Ansatz als GS-orientierter Allrounder. Beide Modelle zielen darauf ab, im Alltag zu funktionieren und gleichzeitig Fahrspaß zu liefern – nur eben mit sehr unterschiedlichen Philosophien. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundkonzept: Elektrisch vs. klassisch – und was man davon im Alltag merkt
Die Zero SR/F steht für das direkte, spontane Ansprechverhalten eines Elektromotors. Das Drehmoment liegt praktisch sofort an, wodurch Beschleunigung und Rangieren im Stadtverkehr sehr entspannt wirken. Dazu kommt die typische Laufruhe: Vibrationen und Motorgeräusche sind deutlich weniger präsent als bei einem Verbrenner. Das macht das Motorrad besonders angenehm für Pendler, die häufig im Stop-and-go unterwegs sind.
Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen den klassischen Weg: Ein GS-Ansatz bedeutet meist eine aufrechte Sitzposition, gute Übersicht und ein Fahrwerk, das sowohl auf der Straße als auch auf unebenen Strecken Vertrauen gibt. Wer regelmäßig Landstraße fährt oder gelegentlich Schotterwege nutzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein „Werkzeug“ für unterschiedliche Situationen anfühlt.
Fahrgefühl im Vergleich: Antrieb, Gasannahme und Dynamik
Zero SR/F: sofortiges Drehmoment und entspannte Kontrolle
Beim Fahren zeigt die Zero SR/F vor allem ihre Stärke: Das Ansprechverhalten ist sehr fein dosierbar. Beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen wirkt das Motorrad agil, ohne dass man ständig „in den richtigen Gang“ denken muss. Auch bei moderatem Tempo bleibt die Dynamik verfügbar, was das Motorrad für viele Alltagssituationen besonders stressarm macht.
Ein möglicher Schwachpunkt im Alltag ist weniger das Fahrgefühl selbst, sondern die Planung: Wer lange Strecken am Stück fährt, muss sich stärker mit dem Thema Energiehaushalt beschäftigen. Das betrifft nicht nur die Reichweite, sondern auch die Frage, wie gut sich die eigene Route mit Ladeoptionen kombinieren lässt.
BMW F 450 GS: Motorcharakter und „GS-Gefühl“
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken dort aus, wo ein Verbrenner seine Vorteile hat: gleichmäßige Leistungsentfaltung, ein vertrautes Motor- und Schaltgefühl (je nach Auslegung) und vor allem die unkomplizierte Reichweitenplanung. Für Touren oder spontane Ausflüge ist das ein echter Pluspunkt, weil das Nachladen nicht in den Tagesablauf eingreifen muss.
Schwächen zeigen sich eher indirekt: Im dichten Stadtverkehr kann die elektrische Konkurrenz durch ihre Laufruhe und das sofortige Ansprechverhalten einen Tick entspannter wirken. Wer aber vor allem außerhalb der Stadt unterwegs ist, merkt diese Unterschiede deutlich weniger.
Handling und Fahrwerk: Wie beide Motorräder mit der Straße umgehen
Beim Handling geht es nicht nur um „leicht oder schwer“, sondern um das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkkonzept, Federung und Reifen-/Straßenkontakt. Die Zero SR/F wirkt im Alltag oft sehr kontrolliert und stabil, besonders wenn man zügig durch den Verkehr oder über Landstraßenabschnitte rollt. Das Gewicht und die Schwerpunktlage spielen dabei eine Rolle, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen gut „einparken“ – sowohl im wörtlichen als auch im fahrdynamischen Sinn.
Die BMW F 450 GS ist typischerweise auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass sich das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund sicher anfühlt. Auf der Straße kann das bedeuten: etwas mehr „GS-Charakter“ statt reiner Sportlichkeit. Auf schlechten Straßen, Bordsteinkanten oder unebenen Abschnitten ist das oft ein Vorteil, weil das Motorrad nicht sofort „empfindlich“ wirkt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Übersicht
Komfort ist bei beiden Konzepten ein entscheidender Punkt. Die Zero SR/F richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, ruhiges Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert bewegt. Die Ergonomie ist dabei so gedacht, dass man auch längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ gut übersteht. Gerade im Stadtverkehr profitiert man von der entspannten Handhabung und dem ruhigen Gesamteindruck.
Die BMW F 450 GS setzt stärker auf eine aufrechte, übersichtliche Sitzposition. Das ist besonders praktisch, wenn man viel Strecke fährt oder wenn die Umgebung ständig wechselt – etwa auf Landstraßen mit schlechterem Belag oder auf Wegen, die nicht komplett asphaltiert sind. Wer häufig unterwegs ist und dabei gerne eine „Allround“-Haltung einnimmt, dürfte sich hier schnell zuhause fühlen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo und in der Situation
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig Verzögerung liefern. Entscheidend ist jedoch, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Zero SR/F punktet häufig durch die insgesamt sehr kontrollierte Fahrdynamik, während die BMW F 450 GS durch ihren GS-Ansatz oft ein gutes Gefühl für wechselnde Untergründe vermittelt.
Stärken und Schwächen liegen hier weniger in „gut oder schlecht“, sondern in der Art, wie das Motorrad zur eigenen Fahrweise passt. Wer sehr fein und vorausschauend fährt, wird beim E-Motorrad die Ruhe und Dosierbarkeit schätzen. Wer dagegen häufig auf wechselndem Belag unterwegs ist, profitiert oft von der GS-typischen Stabilität.
Alltagskosten und Wartung: Wo sich elektrische und klassische Konzepte unterscheiden
Ein großer Unterschied zwischen Zero SR/F und BMW F 450 GS liegt in der Art, wie man das Motorrad „betreibt“. Beim E-Motorrad entfallen klassische Verschleißteile wie bei einem Verbrenner in vielen Bereichen. Das kann die Wartungsroutine vereinfachen und die laufenden Kosten planbarer machen – abhängig von Nutzung und Serviceintervallen.
Beim Verbrenner ist die Wartung traditionell stärker an Motor, Kraftstoffsystem und klassische Verschleißteile gebunden. Dafür ist das Tanken in der Regel unkompliziert und überall verfügbar. Wer also häufig spontan unterwegs ist oder keine Ladeinfrastruktur in der Nähe hat, sieht beim BMW-Konzept oft klare Vorteile.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero SR/F – Stärken
- Sehr direktes Ansprechverhalten durch den Elektromotor, besonders im Stadtverkehr.
- Ruhiges Fahrgefühl mit weniger Vibrationen und angenehmer Geräuschkulisse.
- Entspanntes Handling für kurze Wege, Pendeln und häufiges Stop-and-go.
Zero SR/F – Schwächen
- Stärkere Abhängigkeit von Ladeoptionen und der eigenen Routenplanung.
- Für lange Touren kann die Ladezeit bzw. Ladeinfrastruktur stärker ins Gewicht fallen.
BMW F 450 GS – Stärken
- GS-typische Vielseitigkeit für Straße und wechselnde Untergründe.
- Unkomplizierte Reichweitenplanung durch klassisches Tanken.
- Vertrautes Fahrkonzept für Fahrerinnen und Fahrer, die den Verbrenner-Charakter mögen.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Im dichten Stadtverkehr kann das elektrische Konzept durch Laufruhe und Direktheit im Vorteil sein.
- Bei sehr kurzen Wegen kann der Mehrwert für manche Nutzer geringer wirken, wenn man vor allem „schnell mal los“ fährt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich entscheidet sich am Ende weniger an einzelnen Details, sondern daran, wie der Alltag aussieht. Die Zero SR/F ist besonders attraktiv für Menschen, die häufig in der Stadt unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken fahren und das ruhige, direkte Fahrgefühl eines Elektromotors genießen möchten. Wer eine passende Ladeoption zu Hause oder in der Nähe hat, bekommt ein Motorrad, das sich im Alltag sehr stimmig anfühlt.
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, spontan unterwegs sind und dabei Wert auf ein GS-orientiertes Gesamtpaket legen. Wer öfter auf wechselndem Untergrund unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich wie ein zuverlässiger Allrounder anfühlt, dürfte mit der BMW-Konzeption deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Zero SR/F ist die überzeugendere Wahl für den Alltag, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und ein besonders direktes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Stärken liegen klar im elektrischen Antriebskonzept: kontrollierbare Dynamik, angenehme Geräuschkulisse und ein entspanntes Handling. Wer Ladeoptionen gut einplanen kann, bekommt damit ein Motorrad, das im täglichen Rhythmus besonders leicht wirkt.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Vorteile aus, wenn Reichweite, spontane Touren und Vielseitigkeit auf unterschiedlichen Untergründen wichtiger sind. Das GS-Gefühl, die aufrechte Ergonomie und das vertraute Fahrkonzept machen sie zur passenden Option für Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Allround-Motorrad suchen und nicht ständig an Ladezeiten denken möchten.
Kurz gesagt: Zero SR/F für elektrisch, urban und ruhig – BMW F 450 GS für klassisch, vielseitig und tourenorientiert.